Februar 2017

Kalenderblatt 7. Woche 2017

Es ist nicht Deine Aufgabe,
mich zu lieben,
es ist meine.

Byron Katie (*1942),
US-amerikanische Schriftstellerin

Kann Angst verschwinden?

Letztens fragte mich jemand, ob es irgendetwas gibt, vor dem ich Angst habe. Da ich mich so viel mit meinem Selbstbewusstsein beschäftige, müssten doch auch alle meine Ängste verflogen sein?

Nein. Natürlich hab ich auch noch Ängste. Natürlich gibt es Dinge, die in mir Unwohlsein hervorrufen. Es gibt jedoch einen Unterschied oder Vorteil, den ich gegenüber anderen Menschen habe, ich habe gelernt, mit diesen Ängsten umzugehen und aus ihnen positive Energie zu schöpfen.

Ängste gehören zum Leben. Da gibt es unsere Ur-Ängste, Ängste vor Gefahr für Leib und Leben. Diese zu haben, ist sehr gut, denn sie sichern unser Überleben. Und dann gibt es noch die anderen Ängste, die diffusen, die oft gar keinem konkreten Anlass zugrunde liegen. Sich ganz bewusst und immer wieder Ängsten zu stellen hilft, weiterlesen »

Manchmal können mich die Leute mal gern haben

Ich bekomme nicht nur positives Feedback. Mitnichten, es kommt auch viel Skepsis und Kritik. Wenn ich über Selbstbewusstsein spreche und sage, jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und jeder Mensch muss sich erst einmal um sich selber kümmern, hagelt es oft Kritik – von stillschweigender Verwunderung bis zu lauten Unmutsbekundungen.

Ich höre dann oft so etwas, wie: mit dieser egoistischen Einstellung schiebe man sich selbst ins Abseits, oder mit so einem unsozialen Verhalten bräuchte man sich nicht zu wundern, dass niemand mehr etwas mit einem zu tun haben will.

Nun ja, das stimmt sogar, auf eine gewisse Weise. Wer damit beginnt, sich selbst als Nummer 1 in seinem Leben zu betrachten wird immer auf ein paar Leute treffen, denen das nicht passt. Und die werden dann vermutlich Druck ausüben, beleidigt sein oder gar drohen.

Nun gut, sollen sie und dürfen sie auch. weiterlesen »

Der innere Zustand – das Wichtigste überhaupt

Der Zustand einer anderen Person beeinflusst den eigenen Zustand. Na gut, aber warum ist es nun so wichtig, sich mit dieser Sache zu beschäftigen?
Ganz einfach: Weil unser innerer Zustand unser ganzes Leben bestimmt!

Der innere Zustand bestimmt:

  • wie wir uns tagsüber fühlen,
  • wie gut wir drauf sind,
  • wie glücklich wir sind,
  • welche Menschen wir dementsprechend in unser Leben ziehen,
  • welche(n) Partner wir haben,
  • wie viel wir im Laufe des Tages gebacken kriegen,
  • wie gut oder schlecht sich unser Leben anfühlt
  • und so weiter und so fort…

Unser innerer Zustand bestimmt alles. Vor allem, wie gut wir uns innerlich fühlen. Und wenn das nicht passt, können wir so ziemlich alles andere vergessen.

Wer in einem inneren Negativzustand lebt, in ständiger (Auf)Reibung weiterlesen »

Kalenderblatt 6. Woche 2017

Kein Sonnenstrahl geht verloren,
aber das Grün,
das er weckt,
braucht Zeit zum Sprießen.

Albert Schweitzer (1875 bis 1965),
deutsch-französischer Arzt,
Philosoph und Theologe

Ich bin das Problem

Wenn ich einkaufen gehe kommt es vor, dass eine lange Schlange an der Kasse steht und natürlich ist nur eine Kasse geöffnet.

Dann macht eine zweite auf und egal, ob ich an Kasse 1 stehen bleibe oder mich an Kasse 2 anstelle – an der anderen Kasse geht es immer schneller. Und dann steht da jemand vor mir, der anfängt, seine Kupfermünzen aus dem Portemonnaie zu suchen und kurz vor dem Ende doch noch den 50-Euro-Schein rausholt oder jemand, der erst einmal ein Schwätzchen mit dem Personal machen muss.

Da kocht es in mir hoch und ich erreiche die Sprengkraft einer Handgranate.

Ich könnte explodieren – doch was würde das nützen? Nichts. Denn, wenn mich Dinge im Äußeren stören, dann liegt der Grund dafür immer in meinem Inneren. weiterlesen »

Wie mit positivem Feedback umgehen?

Skulptur am Magdeburger Dom

Was gibt es schöneres, als positive Reaktionen anderer Menschen zu bekommen. Herrlich, man hat alles richtig gemacht, hat Erfolg, wird bewundert oder gar begehrt. Doch Vorsicht – immer schön auf dem Teppich bleiben.

Ganz anders verhält es sich mit Abweisungen durch andere Personen. Sie gelten immer dem Verhalten und nie der Person an sich. Das gilt ebenso für Zustimmung. Verhalten in einem bestimmten Moment ist die Reflexion der Persönlichkeit. Persönlichkeit definiert sich über Verhalten. Lebt man konsequent nach dieser Theorie, darf man nichts mehr persönlich nehmen – auch Komplimente nicht, weiterlesen »

25. Geburtstag … und dann geht’s bergab?

Quelle: www.pixabay.de

Vor kurzem habe ich einen Artikel gelesen in dem stand, dass der menschliche Körper mit 25 Jahren am leistungsfähigsten ist in seiner ganzen Entwicklung.

Aha. So ist das also. Na dann wundert es mich doch, dass wir 80 Jahre und älter werden, wenn mit 25 schon der Höhepunkt erreicht sein soll.

Was sag ich dazu aus eigener Erfahrung? SCHWACHSINN!

Und was sag ich noch aus eigener Erfahrung? Meine bisher höchste Leistungsfähigkeit hatte ich mit um die 40. Und wer weiß, was noch kommt. weiterlesen »

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