April 2017

Frei sein oder glauben, frei zu sein

Wenn ich so durch die Straßen von Leipzig laufe, beobachte ich gern andere Menschen. Manche sehen echt schräg aus. Und ja, mit manchem Aussehen hab ich auch so meine Probleme. Eines fällt mir aber immer wieder auf: manche Menschen konstruieren sich ihre Persönlichkeit und nennen das dann persönliche Freiheit.

Was meine ich damit? Vor dem Hauptbahnhof in Leipzig sitzt regelmäßig eine Gruppe junger Menschen, mit Hund (meist ohne Leine), krasse Frisur, bunt gefärbt, Leder-Nieten-Jacke, zerrissene Jeans und – wichtigstes Accessoire, Pappbecher zum Betteln in der Hand. Kurz gesagt: Punks. Mit all den Einstellungen und Sichtweisen, die ein Punk eben so hat.

Ich beurteile das nicht (auch wenn es mich zugegeben stört, dass die Punks den Eingang zum Bahnhof blockieren). Von mir aus kann jeder machen, was er will weiterlesen »

Es gibt nichts Gutes, …

… außer, man tut es

Der Satz stammt von Erich Kästner. Und er hat ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. Wahrer, als alles Gelaber der Kirchen, Politiker und Fernseh-Experten zusammen.

LABERN können alle.
MACHEN hingegen, können nur die Wenigsten.

Anstatt viel zu predigen, sollten die Prediger lieber selber mal machen. Wenn Politiker also fordern, das Volk müsse den Gürtel enger schnallen, dann sollen sie mal bei sich anfangen. Wenn sie sagen, es müsse gespart werden, dann sollen sie doch sparen – bei sich. Doch das tun sie nicht. Die anderen sollen mal schön machen … bla, bla, bla.

Deshalb: Hör nicht darauf, was andere Leute labern. Schau viel mehr darauf, was sie tun. Höre nicht nur auf das, was andere sagen, schau, ob sie es auch selber machen.

Gelabert ist schnell und viel – getan ist etwas ganz anderes. weiterlesen »

Deine Gewohnheiten bestimmen Dein Leben

„Zuerst formst du deine Gewohnheiten und dann formen deine Gewohnheiten dich“

Diesen Satz hab ich mal irgendwo gelesen und da fiel mir gleich ein Beispiel ein. Ladentüren, sofern sie nicht automatisch gesteuert sind, gehen oft von außen nach innen auf. Manchmal auch nicht. Damit jeder weiß, in welche Richtung er die Tür betätigen soll, steht auf dem meisten Türen drauf „ziehen“ oder „drücken“. Und das in den allermeisten Fällen so, dass man es nicht übersehen kann.

Haben Sie schon mal beobachtet, wie viele Menschen trotz Aufkleber die Tür in die falsche Richtung bedienen? Ich sags Ihnen: viele. Und warum? Steht doch alles drauf und so viele Legastheniker kann es gar nicht geben. weiterlesen »

Kalenderblatt 17. Woche 2017

Wir sind nicht dazu da,
Menschen an vorgegebene
Systeme anzupassen.
Unser Beruf,
unsere Berufung ist es,
für und vor allem mit Menschen
Systeme so als ihre eigenen
zu gestalten,
dass sie sich in ihnen
wohl fühlen und dadurch
Lebens-Sinn erfahren.

Otto Herz (*1944),
deutscher Reformpädagoge,
Autor und Psychologe

Warum immer ich?

Kennen Sie Menschen, die das Unglück geradezu magisch anziehen oder geht es Ihnen selber so? Sie stolpern ständig über ihre eigenen Füße, Dinge fallen Ihnen ständig aus der Hand, sie stoßen sich immerzu und nehmen jedes Fettnäpfchen mit, das im Weg steht?

Und dann fragen Sie sich: „Warum passiert das immer nur mir?“ Ja warum eigentlich und stimmt das überhaupt? Die Ursache liegt im Selbstbild. Wer von sich ein Selbstbild entwickelt, tapsig durch die Welt zu laufen, alles umzuwerfen und alles fallen zu lassen wird genau das erleben und an sich beobachten. Sobald eine Situation auftritt, spielt sich innerlich ein Film des Versagens ab – mit den entsprechenden Folgen.

Das innere Selbstbild bestimmte unterbewusst die Gedanken, damit das Verhalten und am Schluss die Realität. Man nennt das auch selbsterfüllende Prophezeiung. Solange es sich nur um Dinge handelt, wie Sachen fallen lassen, sich stoßen usw. mag es noch gehen. Wessen inneres Selbstbild jedoch ausgerichtet ist auf Sachen, wie weiterlesen »

4. Deutscher Patientenkongress Depression in Leipzig

Gewandhaus zu Leipzig

Am 26. und 27. August 2017 erwartet alle Teilnehmer des 4. Deutschen Patientenkongress Depression in Leipzig ein vielfältiges Informations- und Kulturangebot rund um das Thema Depression.

Das Kongressprogramm finden Sie ab sofort auf der Internetseite der Deutschen Depressionshailfe, die Anmeldung ist ebenfalls geöffnet. Veranstaltet wird der Kongress gemeinsam von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen DepressionsLiga in Kooperation mit dem Deutschen Bündnis gegen Depression und der Deutsche Bahn Stiftung.

weiterlesen »

Gib einen IMPULS … gemeinsam Yoga

Quelle: Leipziger Bündnis gegen Depression e.V.

Aus dem Impulskalender des Leipziger Bündnisses gegen Depression wird eine weitere Veranstaltung angeboten:
Yoga – Wissenswertes und einfache Übungen für zu Hause mit Margarethe Wustig,

Ort und Termin: Mittwoch, 26. April 2017 im Theaterladen und Projektbüro LBgD e.V., Hinrichsenstraße 35; 04105 Leipzig;
Beginn: 17:00 Uhr, Ende: ca. 19:00 Uhr

Yoga – Wissenswertes und einfache Übungen für zu Hause

„Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. Darüber hinaus kann die mit Atemübungen und Meditation verbundene innere Einkehr genutzt werden, das eigene Verhalten gegenüber den Mitmenschen zu reflektieren, um es positiver zu gestalten.“ Quelle: Wikipedia

Den Workshop leitet Frau Margarethe Wustig, Bitte Decke, dicke Socken und bequeme Hose mitbringen, Anmeldung: erwünscht an: christel.roemer@buendnis-depression-leipzig.de, Bringen Sie gern Familie, Freunde, Kollegen mit …
Kosten: 2,00€/Teilnehmer (vor Ort zu entrichten)

Aufregen – ja oder nein?

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben und gesagt, das Aufregen nichts bringt. Einige Leser fragten mich, ob man sich dann über gar nichts mehr aufregen soll? Alles nur noch über sich ergehen lassen? Sich für gar nichts mehr einsetzen?“

Meine Antwort: Mach was Du denkst. Es steht jedem Menschen frei sich individuell zu entscheiden, wie er Leben will.

Wer glaubt, dass es etwas bringt, sich aufzuregen, dann soll er es tun. Wer glaubt, dass es etwas bringt, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, dann soll er es tun. Meine Erfahrung sagt mir: es bringt gar nichts. Weder mir noch dem Rest der Welt.
Ganz im Gegenteil. Umso mehr ich mich mit negativen Dingen beschäftige, desto negativer wird mein Weltbild und desto negativer werde ich. Will ich das?

Wenn ich negativ eingestellt bin, trage ich überhaupt nichts zu meiner Umgebung bei. Das Ziel sollte doch sein, so positiv wie möglich weiterlesen »

Aufmerksamkeit

In unserer heutigen Zeit scheinen Zeit und Aufmerksamkeit die wertvollsten Güter zu sein und gleichzeitig sind es die Dinge, die scheinbar nur wenige Menschen haben.

Viele sind ständig abgelenkt, tippen auf dem Handy herum, lesen E-Mails und Nachrichten in Sozialen Netzwerken oder lassen sich vor dem Fernseher berieseln.

Sie vernebeln ihr Bewusstsein und verlieren immer mehr die Fähigkeit, sich aufmerksam auf eine Tätigkeit zu konzentrieren und diese bis zum Ende durchzuziehen.

Voran kommst du nur, wenn du dich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache konzentrierst. Ihr all deine Aufmerksamkeit schenkst und sie durchziehst.

weiterlesen »

Kalenderblatt 16. Woche 2017

Mir scheint, dass die Befriedigung
unserer authentischen Bedürfnisse
mit ihren eigenen Freuden und Leiden
von klein auf durch Lob und Tadel
und durch von außen geleitete Handlungen
ersetzt worden sind.

Rebeca Wild (1939 bis 2015)
deutsch-ecuadorianische Pädagogin und Autorin

©2017 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum