Oktober 2017

Kalenderblatt 44. Woche 2017

Die Arznei macht kranke,
die Mathematik traurige,
die Theologie sündhafte Menschen.

Martin Luther (1483 bis 1546),
Deutscher Theologe und Reformator

Durchhalten!

Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die von sich behaupten, sie könnten einfach nichts durchhalten. Anfangen ist einfach. Durchhalten ist dagegen nicht ganz so leicht.

Wer in seinem Leben etwas erreichen will, kommt um das Durchhalten nicht herum. Aber Durchhalten ist eben so verdammt schwer. Das stimmt so auch nicht.

Was halten viele Menschen über Jahre und Jahrzehnte durch? Ihre Probleme, Ängste und Sorgen. Wer ein Problem über lange Zeit hat, scheint ja gut zu sein im Durchhalten des Problems.

Die meisten Menschen wissen also schon, wie Durchhalten geht. Sie halten vielleicht nur die falschen Dinge durch. Es wäre an der Zeit zu schauen, wie sie es eigentlich genau anstellen, ihre Probleme lange Zeit durchzuhalten. weiterlesen »

Kalenderblatt 43. Woche 2017

Alter, tanze, trotz den Jahren!
Welche Freude, wenn es heißt:
Alter, du bist alt an Haaren,
Blühend aber ist dein Geist!

Gotthold Ephraim Lessing
(1729 – 1781),
deutscher Schriftsteller,
Kritiker und Philosoph

Optimismus vs. Pessimismus

Es scheint einen Kampf auf der Welt zu geben zwischen den Optimisten und den Pessimisten. Optimisten wollen die Welt so positiv wie möglich sehen und erwarten den bestmöglichen Ausgang. Deshalb fühlen sie sich wohl auch so oft wie möglich gut. Optimisten maximieren also ihr Glücksgefühl.

Pessimisten hingegen wollen so gut wie möglich vorbereitet sein auf das was kommt (oder kommen könnte). Sie schauen eher auf Fehler und Probleme und sie erwarten, dass es schief geht, denn so können sie sich rechtzeitig darauf vorbereiten. Pessimisten maximieren also das Gefühl von Sicherheit.

Ich denke, Pessimisten leben länger, weil sie besser in der Vorsorge sind. Optimisten haben dafür eine bessere Zeit, bis sie sterben. Man sieht mal wieder – alles hat seine Vor- und Nachteile. weiterlesen »

Kalenderblatt 42. Woche 2017

Worauf du nur dein Herz hängst
und verlässest,
das ist eigentlich dein Gott.

Martin Luther
(1483 bis 1546),
Deutscher Theologe
und Reformator

„Yoga mit Margarethe“ – neues wöchentliches Angebot

Termin: 26.10.17 bis 14.12.17, Hinrichsenstr. 35 Leipzig,
jeweils donnerstags, 17-18 Uhr

Im Rahmen des Impulskalenders des Leipziger Bündisses gegen Depression e.V. hatten einige schon die Gelegenheit, Yoga mit Margarethe kennenzulernen. Margarethe bezieht Yoga fest in ihr Leben ein und meint: „Yoga ist meine tägliche Kraftquelle“. Nun freuen wir uns über das neue wöchentliche Angebot. Bringen Sie bitte bequeme Kleidung und dicke Socken mit, Matten und Decken sind vorhanden. Als Unkostenbeitrag bitten wir um 2€ je Stunde. Wegen der begrenzten Kapazität (max. 10 Teilnehmer) ist eine Anmeldung pro Termin erforderlich an christel.roemer@buendnis-depression-leipzig.de.

Das Auge isst mit – Vortrag zum Thema Lichtgesundheit

Am am 25. Oktober 2017 hält Herr Maximilian Blaschke um 18:45 Uhr in der Praxis IM EINKLANG in der Nikolaistraße 22, 04109 Leipzig einen Vortrag zum Thema Lichtgesundheit.

Wussten Sie, dass Sonnenlicht ebenso wichtig für Ihre Ernährung ist, wie gesundes Essen und Trinken? – Sonnenlicht hat gleichfalls eine stimulierende als auch eine regulierende Wirkung auf den Körper. Es ist verantwortlich für das Gleichgewicht aller Körperfunktionen und hat einen direkten Einfluss auf das Wohlgefühl.

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Was die Tiere den Menschen voraus haben

Vom Sinn des Lebens

Menschen sind irgendwie in einer komischen Situation. Wir sind hier auf der Erde und viele haben keine richtige Idee, warum sie eigentlich hier sind und was das alles soll mit dem leben und seinen Irrungen und Wirrungen. Da geht es den Tieren besser. Sie sind einfach da, fressen, schlafen, fortpflanzen – fertig.

Die Natur hat es so gewollt und uns mit einem hochkomplizierten Denkapparat ausgestattet – dem Gehirn. Und das macht es uns manchmal ganz schön schwer. Wir wollen überleben – Urtrieb. Wir reagieren deswegen unentspannt, wenn unser Leben bedroht wird. Das haben wir mit den Tieren gemeinsam.

Offensichtlich sind wir aber nicht nur auf der Welt, um zu überleben. Viele von uns haben den Drang, sich fortzupflanzen weiterlesen »

Wahrnehmung ist Reflexion des inneren Zustandes

Manchmal ertappe ich mich, wenn ich nach einem anstrengenden Tag in der Straßenbahn sitze, dass ich innerlich über Leute lästere. Wie die aussieht, was der anhat, und die Frisur erst und ein paar Kilo weniger wären auch mehr … usw.

Das, was ich wahrnehme ist nicht die Realität, es viel mehr eine Reflexion meines Inneren Zustandes. Fühle ich mich müde, niedergeschlagen, ärgere ich mich über wen oder was auch immer, beeinflusst das meine Wahrnehmung. Und das wiederum beeinflusst meine Gedanken.

Letztendlich lästere ich nicht über die anderen, sondern über mich selbst, über meine eigene Inaktivität, über meine Unfähigkeit, über meine eigenes Unwohl-Befinden.

Ich bin über mich selber wütend und lasse das – innerlich – an anderen aus. Nun kann es aufbauend sein, über andere zu lästern – energetisch ist es absolut negativ.

Wann immer du dich (oder ich mich) über die Welt oder andere beklagst, frag dich erst mal selber, was diese Beklagerei über dich aussagt. Schnell wirst du feststellen: Das Problem liegt nicht an den Anderen oder im Außen, sondern viel mehr bei dir, in deinem Inneren.

Ordnung – die gesunde Mitte finden

Ordnung im Außen – Ordnung im Inneren. Doch was ist, wenn Ordnung zum Zwang wird?

Übertriebene Ordnung lässt nicht auf Klarheit schließen, sondern eher auf Unflexibilität und manchmal sogar auf Zwanghaftigkeit. Bei der Ordnung ist es wie bei vielen Dingen im Leben – die Dosis macht es. Zu wenig ist Mist, zu viel ist auch Mist.

Im richtigen Maß ist Ordnung gut. Die gesunde Mitte – ein gesunder, klarheitsförderlicher, flexibler und zwangloser Ordnungsfimmel. Ein Ordnungsfimmel, der das Leben besser und dich glücklich macht.

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