Ernährung & Gesundheit

Abnehmen mit Essen – Teil I

Warum bin ich dick?

Zu dick?

Zu dick?

Geht es Ihnen auch so? Sie können essen, was sie wollen, Sie nehmen nicht ab.

Bejamin Franklin sagte einmal: Seit der Erfindung er Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel, wie es die Natur verlangt.

Die Probleme unserer Zeit sind:

  • Nahrung steht uns praktisch rund um die Uhr zur Verfügung.
  • Wir müssen kaum noch Energie aufwenden, um an Nahrung zu gelangen.
  • Wir verbrauchen dank moderner Technik immer weniger Energie für Arbeit, Fortbewegung.
  • Die Industrie nimmt uns die Nahrungszubereitung weitgehend ab.
  • Wir wissen wenig über die Verdauungsfunktionen unseres Körpers.
  • Wir essen zu viel, zu oft, zu gedankenlos.
  • Wir verlassen uns auf die Industrie, den Handel, Fernsehexperten.


essen-ernaehrung-uebergweicht-konsumDie Folgen für die Menschen in Deutschland sind:

  • ca. 2% sind untergewichtig,
  • ca. 46% sind normalgewichtig,
  • ca. 36% sind übergewichtig,
  • ca. 16% sind adipös, also stark übergewichtig (Fettleibigkeit, Fettsucht, mit krankhaften Nebenerscheinungen),
  • 52% der Deutschen sind übergewichtig oder stark übergewichtig, Tendenz steigend,
  • Rund 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen in Deutschland sind übergewichtig.
  • Jeder fünfte Deutsche ist fettsüchtig (BMI 30 und darüber).
  • Besorgnis erregend ist Übergewicht von Kindern.
  • Schon jedes sechste Kind bringt zu viele Kilos auf die Waage.
  • Sieben bis acht Prozent der Kinder sind fettsüchtig.
  • Eine wahrhaft schwere Bürde, denn dicke Kinder haben gute Chancen, dicke Erwachsene zu werden.

Die Folgen der Überernährung

Explodierende Gesundheitskosten

Explodierende Gesundheitskosten

Übergewicht macht krank.

  • Diabetes mellitus Typ 2, der früher auch Alterszucker hieß, nimmt dramatisch zu.
  • Er ist eine typische Krankheit der Überernährung und des Bewegungsmangels.
  • In früheren Jahren verdiente der „Alterszucker“ seinen Namen noch. Meist trat er nach dem 65. Lebensjahr auf. Heute erkranken schon Kinder daran.
  • Wer einen Body-Mass-Index (BMI) über 30 hat, dessen Diabetes-Risiko ist 30fach höher gegenüber Normalgewichtigen.
  • Doch nicht nur die Zuckerkrankheit steht in Zusammenhang mit dem Körpergewicht. Auch das Risiko für andere Begleit- und Folgeerkrankungen steigt, wenn der Wert auf der Waage steigt.
  • Am häufigsten kommt es als Folge von Übergewicht zu Bluthochdruck: Der BMI treibt den Blutdruck in die Höhe.
  • Das Herzinfarkt-Risiko ist selbst mit mäßigem Übergewicht im BMI-Bereich zwischen 25 und 29 doppelt so hoch wie mit Normalgewicht.
  • Übergewicht erhöht außerdem das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, Atemaussetzer im Schlaf, Gallensteine und Abnutzungserscheinungen, vor allem von Knie-, Hüftgelenken und Wirbelsäule.
  • Übergewichtige Frauen erkranken häufiger an Gebärmutter-, Eierstock- oder Brustkrebs.
  • übergewichtige Männer häufiger an Darm- oder Prostatakrebs.
  • Ein hoher BMI verursacht nicht nur Leid, er geht auch ins Geld: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts verursachen Adipositas und Folgeerkrankungen jährliche Behandlungskosten zwischen 7,75 und 13,55 Milliarden Euro.

Inwieweit Übergewicht jedoch zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führt, dazu sind die Vorstellungen recht unterschiedlich, ja sogar widersprüchlich. Die Düsseldorfer Obesity-Mortality-Studie ergab für Übergewichtige im Vergleich zu Normalgewichtigen eine erhöhte Sterblichkeit. Sie war umso ausgeprägter, je höher der BMI war. Ganz besonders galt das für Männer. Mit zunehmendem Alter verringerten sich jedoch die Unterschiede der Sterblichkeit zwischen Normal- und Übergewichtigen. Für über 40-jährige Frauen ließ sich eine Verkürzung der Lebenserwartung erst ab einem BMI über 40 nachweisen.

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