Aktuell

Wer nicht handelt …

… wird behandelt

Diesen Satz habe ich mal in einem Zimmer auf dem Arbeitsamt gelesen. Ich bin dafür, das auf jeden amtlichen Schreiben ab sofort in Großbuchstaben, fett und rot genau dieser Satz steht. Aber ich will ganz woanders hin.

Der Satz ist nämlich wirklich richtig gut. Mir ist eine Situation aus meiner Jugend eingefallen. Ich war in der Schule, achte Klasse, glaube ich. Mein Mathelehrer kam zu mir und sagte, er wolle, dass ich bei der Mathematik-Olympiade mitmache. Eine Art Schülerwettbewerb in Mathe. Nun ja, Mathe gehörte nicht gerade zu meinen Lieblingsfächern und ich hatte absolut keine Lust. Das sagte ich meinem Lehrer auch, doch er meinte, ich wäre doch gut in Mathe und ich muss da mit machen. Gespräch beendet, Lehrer zufrieden, ich totunglücklich. weiterlesen »

Yoga mit Margarethe – wöchentliches Angebot

Donnerstags, 23.11., 30.11., 7.12., 14.12.17, Hinrichsenstr. 35 Leipzig (Waldstraßenviertel), 17 bis 18 Uhr
Im Rahmen des Impulskalenders des Leipziger Bündnisses gegen Depression e.V. hatten einige Interessierte schon die Gelegenheit, Yoga mit Margarethe kennenzulernen. Margarethe bezieht Yoga fest in ihr Leben ein und meint: „Yoga ist meine tägliche Kraftquelle“. Nun freuen wir uns über das neue wöchentliche Angebot. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Bitte bequeme Kleidung und dicke Socken mitbringen. Yogamatten und Decken sind vorhanden. Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl pro Termin erforderlich: christel.roemer@buendnis-depression-leipzig.de. Die Kosten pro Teilnehmer betragen zwei Euro und sind vor Ort in bar zu entrichten.

Druck ist gut … in erträglicher Dosierung

Der Mensch scheint so gestrickt zu sein, dass er manchmal ein bisschen Druck braucht, um etwas zu erledigen oder um eine Sache endlich anzugehen. Druck von außen, oder Druck, den sich der Mensch selber macht. Ein bisschen Druck ist manchmal gut. Aber nur dann, wenn er nicht zu lange andauert und der Mensch daran nicht zerbricht.

Druck ist gut, wenn er uns dahin bringt, etwas zu erledigen oder uns endlich um eine Sache zu kümmern, die wir schon ewig vor uns herschieben. Wenn wir eine Sache aber trotz Druck nicht tun, dann wird Druck schnell unerträglich. Dann macht der Druck alles nur noch schlimmer und dann kann Druck auch krank machen. weiterlesen »

Diskutiere nicht mit …

Ich habe schon öfter geschrieben, dass Diskussionen nicht bringen. Es gibt Menschen, die zu mir sagen: „Ja aber man muss sich dich auch mal austauschen, die Meinung des anderen kennenlernen, auch mal streiten.“

Ja, Gedankenaustausch ist gut, Streit ist auch mal gut, Meinungen anderer kennenlernen, auch gut. Sinnlos werden solche Gespräche dann, wenn die Parteien gar nicht gewillt sind, sich zuzuhören, die Meinung des anderen anzuhören, darüber nachzudenken und von der Richtigkeit ihrer Meinung unverrückbar überzeugt sind.

Solche Menschen erkennst du daran, dass sie im Gespräch weiterlesen »

Depression überwinden – eine (mögliche) Anleitung

Das Thema Depression beschäftigt mich ja schon längere Zeit. Ich habe in den letzten fünf Jahren viele Menschen kennen gelernt, die auf die eine oder andere Art versucht haben, das Problem zu lösen oder wenigstens besser damit umzugehen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Das Konzept für die Lösung des Problems Depression gibt es nicht. Jeder muss seinen eignen Weg finden.

Eine Sache hat sich aber immer wieder herausgestellt. Depressionen sind zum großen Teil selbst gemacht. Sie können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden. Die große Frage lautet: Wie macht man das?

Auf keinen Fall mit Tabletten. weiterlesen »

Selbstbewusstsein und Erziehung

Wie stark hängen Selbstbewusstsein und Erziehung zusammen? Sehr stark. Kinder, die ständig Sätze, wie: „pass auf“, „du kannst das nicht“, „dafür bist du zu klein“, hören, können kein Selbstbewusstsein entwickeln.

Wer zum Angsthasen erzogen wurde, wem ständig gesagt wird, er könne nichts, wird genauso ins Leben gehen und den elterlichen Rucksack sein Leben lang mit sich rumschleppen.

Oder er erkennt sein Dilemma, arbeitet an seinem Selbstbewusstsein und wirft den Rucksack ab. Erziehung ist ein maßgeblicher Faktor für ein gutes Selbstbewusstsein und ein starkes Selbstbild. Entscheidend sind die frühen Jahre weiterlesen »

Kalenderblatt 47. Woche 2017

Für die Toten Wein,
für die Lebenden Wasser:
das ist eine Vorschrift für Fische


Martin Luther (1483 bis 1546),
deutscher Theologe und Reformator

Moralische Überlegenheit

Moralische Überlegenheit bedeutet, dass ich mich selbst für einen besseren Menschen halte, weil ich an etwas glaube oder mich an bestimmte Regeln halte.

Manche Christen glauben, sie wären besser, als die Moslems. Manche Veganer glauben, sie wären besser, als die Fleischesser. Manche Esoteriker glauben, sie wären besser als die unterbelichteten Normalbürger da draußen. Mancher Arzt meint, er wäre besser als ein Globuli-Freak.

Wer von sich glaubt, er wäre klüger, besser, richtiger und mehr wert als ein anderer Mensch, nur weil der an etwas anderes glaubt beschwört Hass herauf. Daraus sind in der Geschichte der Menschheit schon viel Leid, Krieg und Energieverschwendung entstanden.

Die wenigsten Menschen sind frei von moralischer Überlegenheit. Jeder fühlt sich mal überlegen, weiterlesen »

Meine Forderung: „Feedback“ aus der deutschen Sprache streichen

Quelle:www.pixabay.de

Feedback ist in aller Munde. Doch was heißt das Wort auf Deutsch?

Es gibt kein deutsches Wort dafür. Feedback heißt auf Deutsch Feedback. Feed heißt Futter, back heißt zurück.

Also Futter zurück. Was soll das denn sein? Friss oder stirb, so könnte man Feedback übersetzen.

Streichen wir dieses Wort aus der deutschen Sprache. Feedback ist unsinnig und überflüssig.

Nichts machen – nicht reden – nicht denken

Heute mal ein Experiment. Tue einfach mal einen ganzen Tag lang nichts (außer die unvermeidlichen Dinge). Einfach nur dasitzen oder liegen und nichts machen. Einfach? Ja, vielen Menschen wird das nicht schwer fallen.

Stufe 2: sprich einen Tag lang nicht. Mit niemandem. Schon schwieriger. Stufe 3: Denke einen Tag lang nichts. Gar nichts. Nur leerer Kopf. Kaum vorstellbar. Den Kopf hält man nicht einfach mal so an, die Gedanken kommen und kreisen. Das Gehirn rattert und rattert, produziert einen Gedanken nach dem anderen und man hat eigentlich gar keine große Kontrolle darüber.

Das kann teilweise sehr frustrierend sein, wenn man sich dieser eigenen Ohnmacht direkt bewusst wird. Das ist auch der Grund dafür, warum sich viele Menschen ständig von sich selber ablenken müssen. Durch ihr Handy, Fernsehen, Bücher lesen, telefonieren … Hauptsache, sie müssen sich nicht mit sich selber auseinandersetzen und nicht weiterlesen »

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