Aktuell

Impulskalender: Yoga, Wissenswertes & einfache Übungen

Am Mittwoch, 23.08.2017 findet im Projektbüro des Leipziger Bündnsisses gegen Depression e.V., Hinrichsenstraße 35, von 17:00 bis 19:00 Uhr einen neuen Workshop zum Thema Yoga. Den Workshop leitet Frau Margarete Wustig. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und dicke Socken mit. Yogamatten und Decken sind vorhanden. Informationen finden Sie auf der Internetseite des Leipziger Bündnisses gegen Depression e.V. Um Anmeldung wird gebeten unter christel.roemer (at) buendnis-depression-leipzig.de.

Kalenderblatt 32. Woche 2017

Ein Tropfen Liebe
ist mehr
als ein Ozean Verstand

Blaise Pascal (1623 bis 1662),
französischer Mathematiker,
Physiker, Literat und Philosoph

Sei überzeugt von dir selbst

Dein Selbstbild entscheidet, wie du dich fühlst und ob du erfolgreich bist. Doch wie schafft man es, besser über sich selbst zu denken bzw. überzeugt von sich zu sein?

Das ALLERWICHTIGSTE ist, dass man diese innere Überzeugtheit nicht erschaffen kann, sie kommt in vielen kleinen Schritten zu dir.

Das ist wie Auto fahren. Man kann sich nicht ins Auto setzten und sagen: „So, jetzt kann ichs.“ Man muss es lernen, Schritt für Schritt, das Geradeausfahren, die Umsicht und dann erst kommt es zu dir – nachdem du lange genug geübt hast.

Übung macht den Meister – es geht nur mit Entspannung zwischendurch. So gibst du deinem Unterbewusstsein die Chance, neu über dich selber zu denken.

Unterbewusste Überzeugung lässt sich nicht direkt beeinflussen. Nur indirekt. Am besten über mentale Bilder und direkte Aktion.

Schaffe dir deine mentalen Bilder und baue diese in deinen Alltag und in die Situationen ein.

Sei empathisch und halte Distanz

Mich fragte eine Frau: „Wie soll ich damit umgehen, dass mich Probleme anderer Menschen nicht übermäßig belasten und mir Energie absaugen?“

Antwort: sei emphatisch und halte Distanz!

Auch ich habe lernen müssen, dass die Probleme anderer Menschen nicht meine Probleme sind und ich keine Lösung finden muss für diese Probleme. Ich bin nicht für das Leben und das Leiden anderer Menschen verantwortlich.

Ich versuche, alles, was ich selber nicht direkt beeinflussen kann, mit emotionalem Abstand zu betrachten. Würde ich das nicht schaffen, würde es mich ständig nach unten ziehen. Ich mache mir klar, dass ich NICHT für die Situation und das Leben einer anderen Person verantwortlich bin. Ich entspanne mich, um übermäßigen Stress abzubauen.

Kalenderblatt 31. Woche 2017

Wer die vernichtende Kraft
einer jeden Kritik kennt,
findet in ihrer Unterlassung
einen Weg der Gewaltfreiheit.

Marshall B. Rosenberg (1934 bis 2015),
US-amerikanischer Psychologe

Schwankungen im Selbstbewusstsein vermeiden

Es gibt Menschen, die strotzen nur so vor Selbstbewusstsein. Und wenn man sie in einer anderen Situation antrifft, steht vor einem ein Häufchen Elend.

Situationsbedingtes Selbstbewusstsein nennt man das. Wie kommt das? Immer, wenn solche Menschen der „Chef im Ring“ sind, sind sie selbstbewusst, wenn sie die Macht haben, wenn sie sich präsentieren können. Können sie das nicht mehr, ist auch das Selbstbewusstsein weg.

Der Ausweg ist: Arbeite an deinem Kern-Selbstbewusstsein. Das ist das Selbstbewusstsein, das niemals verschwindet, egal in welcher Situation. Es ist immer da und du kannst es immer abrufen. weiterlesen »

Kalenderblatt 30. Woche 2017

Alles, was es wert ist, getan zu werden,
ist es auch wert,
unvollkommen getan zu werden.

Marshall B. Rosenberg (1934 bis 2015)
US-amerikanischer Psychologe

Karotten kauen macht nicht glücklich

Es ist schon lustig, welche Menschen mir so über den Weg laufen. Letztens eine Frau, um die 60, klapperdürr, eingefallen, verhärmt. Sie fing an mit mir über Ernährung zu diskutieren. Ihr Standpunkt: nur Rohkost ist gesund, deshalb ist sie nur Rohkost.

Na gut, kann sie ja machen. Es ging aber noch weiter. Sie könne gar nicht verstehen, was die Menschen alles so in sich hineinstopfen, die wären ja alle so dumm und von der Industrie und den Parteien manipuliert usw., bla, bla, bla. Das ging noch zwei, drei Minuten, dann hatte ich die Nase voll. Ich unterbrach ihren Redeschwall mit der Frage: „Sind sie glücklich?“.

Sie schaute mich verdutzt an. „Wie? Glücklich?“. „Na einfach glücklich“ sagte ich, „haben sie das Gefühl, ein glücklicher Mensch zu sein?“. weiterlesen »

„Heinrich, wie hältst du´s mit der Religion?“

Die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Manchmal komme ich mir so vor, als wäre diese Frage in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Woran glaubst du? – und danach bewerte ich dich.

Der Glaube an irgendetwas oder irgendjemanden scheint uns Menschen in den Genen zu liegen. Wir glauben, was wir nicht wissen. Soweit, so gut. Wären da nicht Menschen, die Glauben instrumentalisieren und für ihre Machtinteressen ausnutzen. Dazu zählen Religionsgemeinschaften, Parteien, Organisationen (auch NGO´s).

Ich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an, keiner Partei, keiner Massenorganisation, weil ich vordefinierte Thesen zurückweise und auf meine eigenen Erfahrungen vertraue. weiterlesen »

Kalenderblatt 29. Woche 2017

Was man mit Gewalt gewinnt,
kann man nur mit
Gewalt behalten

Mahatma Gandhi (1869 bis 1948),
indischer Rechtsanwalt und Politiker

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