Aktuell

„Let’s Talk“ – Info und Austausch von Depressionsselbsthilfegruppen

Das Leipziger Bündnis gegen Depression lädt am 17. Oktober 2018 um 17:30 Uhr in den Theaterladen in der Hinrichsenstraße 35, 04105 Leipzig ein zu einem Vortrag zur psychotherapeutischen Versorgung. Die Referentin, Nadine Mahnecke-Windhövel (M.A.), ist Fachreferentin für Koordination Länderarbeit der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer. Die Teilnahme ist kostenfrei und auch Kurzentschlossene sind ohne Anmeldung herzlich willkommen.

Du MUSST dir dein Ziel vorstellen können

Letztens habe ich in einem Blog folgendes gelesen:

    „Du musst dir das Erreichen deines Ziels nur klar und bildhaft genug vorstellen, so als ob du es schon erreicht hättest. Das kannst du in Erfolgsratgebern oft lesen. Leider deuten die Ergebnisse psychologischer Experimente darauf hin, dass diese Vorstellungen unsere Motivation kaputt machen. Also die Motivation, etwas für unsere Ziele zu tun. Es fühlt sich gut an und macht uns zufrieden, uns unsere erreichten Ziele vorzustellen. Dabei ist gerade unsere Unzufriedenheit die Triebkraft hinter unseren Erfolgen. Stell dir also nicht vor, wie du dein Ziel erreicht hast. Stell dir lieber vor, wie du etwas für dein Ziel tust. Stell dir vor, wie du die Schwierigkeiten und Hindernisse überwindest. Stell dir vor, wie du es trotz Unlust und trotz Frustration tust. Dann erreichst du deine Ziele eher. Realismus schlägt Wunschdenken eben jeden Tag.“

Das sehe ich völlig anders. Zunächst verstehe ich nicht, wie positive, schöne Vorstellungen unsere Motivation weiterlesen »

Kalenderblatt 41. Woche 2018

Je planmäßiger die Menschen vorgehen,
desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen.

Friedrich Dürrenmatt (1921 bis 1990)
Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Autor

Willensstärke

Willensstärke ist nicht angeboren. Wir bekommen sie durch Training und Übung. Wir können unsere Willensstärke trainieren, indem wir unsere Absichten, Wünsche und Vorstellungen klar formulieren und dann in die Tat umsetzen.

Zunächst müssen wir uns selbst bewusst sein, wie unser Wille aussieht. „Ich will“ – das ist die Formulierung, die unseren Willen ausdrückt. Ich muss selbst wissen, was ich will und ich muss mir darüber bewusst werden, dass mein Wille etwas bewirkt. Der gern zitierte freie Wille nützt nur dann etwas, wenn wir ihn auch einsetzen.

„Ich habe Angst, das Falsche zu tun“

In einem Gespräch über Entscheidungen sagte mir letztens jemand: „Ich tue mich sehr schwer damit, eine Entscheidung zu treffen. Es gibt so viele Möglichkeiten und ich habe Angst, das Falsche zu tun.“

Grundsatz: Du kannst keine falsche Entscheidung treffen! Egal welche Entscheidung du triffst, sie ist immer die Richtige – in dem Moment und in der Situation – und sie bringt dich weiter.

Der einzige Fehler, den du machen kannst ist, keine Entscheidung zu treffen, sie länger und länger vor dir herzuschieben und so immer länger in einer Negativsituation oder in einem Schwebezustand zu verharren. Das kostet Energie weiterlesen »

Omnia vincit labor

Alles besiegt die Arbeit

Krochhaus am Augustusplatz Leipzig

Krochhaus am Augustusplatz Leipzig

Dieser Satz prangt über dem Augustusplatz in Leipzig am Krochhaus. Alles besiegt die Arbeit – ist es so, dass die Arbeit über allem steht und alles, wirklich alles besiegt?

Ich denke, die Richtigkeit des Satzes wird besser, wenn man das Wort Arbeit durch „sinnvolle Beschäftigung“ ersetzt. Eine sinnvolle Beschäftigung erfüllt uns, lenkt uns ab, lässt uns (zeitweise) vergessen und gibt uns mit ihren Ergebnissen und Erfolgen Sicherheit und Zuversicht.

Eine sinnvolle Beschäftigung kann uns über eine schwierige Lebenslage hinweghelfen. Ob sie alles besiegen kann, ist fraglich. Es braucht vielleicht auch noch andere Dinge – Freunde, Familie, ein weiterlesen »

Kalenderblatt 40. Woche

Für Wunder muss man beten,
für Veränderungen aber arbeiten.

Thomas von Aquin (um 1225 bis 1274),
italienischer Mönch und Kirchenlehrer

Man muss zum Meditieren nicht unbedingt „OMMMM“ sagen

Viele Menschen meditieren, um zur Ruhe zu kommen und ihre Energiereserven aufzutanken. Das klappt auch ganz gut mit Meditation. In der Meditation wird die Aufmerksamkeit fokussiert auf das Innere.

Mit ein bisschen Training kann man zum Meister seiner Aufmerksamkeit werden.

Man kann sich zum Meditieren in den Schneidersitz setzen, die Hände falten und „Ommmm“ sagen. Muss man aber nicht. Meditieren kann ich überall und mit allem, was mich dazu bringt, mich aus der Umwelt zurückzuziehen und mich auf mich und mein Inneres zu konzentrieren. Das geht beim Sitzen auf einer Parkbank, beim Liegen auf einer Wiese und sogar beim Bügeln.

Probiere aus, wo und wie du am besten meditieren kannst.

Kommunikation ist zu allererst zuhören

Wie oft hören wir anderen Menschen gar nicht zu, wenn wir uns unterhalten? Weil wir im Kopf schon die Antwort oder Gegenrede formulieren, ohne abzuwarten, was der Andere sagen will oder uns fragen will. Und weil wir schon während des Sendes der Botschaft unsere Bewertungsschubladen öffnen.

Wie würde ein Gespräch verlaufen, wenn dem Anderen unsere volle, urteilsfreie Aufmerksamkeit widmen würden? Einfach erst einmal zuhören, wirken lassen, ohne Bewertung und ohne schnelle Antwort.

Was wäre, wenn wir versuchen würden, uns weiterlesen »

Kalenderblatt 39. Woche 2018

Hunde kommen, wenn man sie ruft. Katzen nehmen deine Nachricht zur Kenntnis und kommen eventuell später darauf zurück.

Mary Bly (*1962), US-amerikanische Schriftstellerin

©2018 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
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