Aktuell

Wahrnehmung ist Reflexion des inneren Zustandes

Manchmal ertappe ich mich, wenn ich nach einem anstrengenden Tag in der Straßenbahn sitze, dass ich innerlich über Leute lästere. Wie die aussieht, was der anhat, und die Frisur erst und ein paar Kilo weniger wären auch mehr … usw.

Das, was ich wahrnehme ist nicht die Realität, es viel mehr eine Reflexion meines Inneren Zustandes. Fühle ich mich müde, niedergeschlagen, ärgere ich mich über wen oder was auch immer, beeinflusst das meine Wahrnehmung. Und das wiederum beeinflusst meine Gedanken.

Letztendlich lästere ich nicht über die anderen, sondern über mich selbst, über meine eigene Inaktivität, über meine Unfähigkeit, über meine eigenes Unwohl-Befinden.

Ich bin über mich selber wütend und lasse das – innerlich – an anderen aus. Nun kann es aufbauend sein, über andere zu lästern – energetisch ist es absolut negativ.

Wann immer du dich (oder ich mich) über die Welt oder andere beklagst, frag dich erst mal selber, was diese Beklagerei über dich aussagt. Schnell wirst du feststellen: Das Problem liegt nicht an den Anderen oder im Außen, sondern viel mehr bei dir, in deinem Inneren.

Ordnung – die gesunde Mitte finden

Ordnung im Außen – Ordnung im Inneren. Doch was ist, wenn Ordnung zum Zwang wird?

Übertriebene Ordnung lässt nicht auf Klarheit schließen, sondern eher auf Unflexibilität und manchmal sogar auf Zwanghaftigkeit. Bei der Ordnung ist es wie bei vielen Dingen im Leben – die Dosis macht es. Zu wenig ist Mist, zu viel ist auch Mist.

Im richtigen Maß ist Ordnung gut. Die gesunde Mitte – ein gesunder, klarheitsförderlicher, flexibler und zwangloser Ordnungsfimmel. Ein Ordnungsfimmel, der das Leben besser und dich glücklich macht.

Kalenderblatt 41. Woche 2017

Glaube nicht alles, was Du hörst,
sage nicht alles, was Du willst,
tue nicht alles, was Du magst.

Martin Luther (1483 bis 1546)
deutscher Theologe und Reformator

Ordnung machen, Ordnung halten – innen wie außen

Thema Ordnung und Aufräumen. Ordnung halten war noch nie so ganz mein Ding. Immer lag irgendetwas irgendwo herum. Papiere, erst mal auf einen Haufen legen. Bügelwäsche, kann ja liegen bleiben bis es sich lohnt.

Ganz im Griff habe ich das immer noch nicht. Trotzdem bin ich im Laufe der Jahre ordentlicher geworden. Je mehr ich in meinem Inneren aufgeräumt habe, desto mehr hatte ich auch das Bedürfnis, meine Umgebung aufzuräumen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Aufgeräumtheit im Inneren und der Aufgeräumtheit im Außen? Lässt das eine Rückschlüsse auf das andere zu? Kann ich über das eine vielleicht sogar das andere beeinflussen? weiterlesen »

Macht Arbeit psychisch krank?

Leipziger Mittwochsvorlesung am 18.10.2017 im Helios-Parkklinikum

Im Rahmen der Leipziger Mittwochsvorlesung im Helios-Parkklinikum Leipzig findet am 18.10.2017 um 17:00 Uhr eine Veranstaltung für interessierte Betroffene und Angehörige statt. Frau Professor Dr. med. Katarina Stengler, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie wird zum Thema: „Macht Arbeit psychisch krank? Zwischen Stress, Burnout und psychisch krank. Definition, Diagnostik und Behandlung“ referieren.

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Lebe lieber ungewöhnlich

Letztens habe ich eine Sendung über Musik der 80er Jahre gesehen. Wer darf da nicht fehlen? Falco. Den finde ich echt gut und weißt du auch, warum?

Er hat sich ständig neu erfunden. War immer mal da, dann wieder weg und kam immer wieder … jedenfalls bis zu dem Tag, an dem er nicht mehr wieder kam.

Er hat es geschafft, die Musik über den Haufen zu werfen. Wer sang damals schon deutsch-englisch? Er hat es gemacht, einfach gemacht. Und war erfolgreich damit. Davor hab ich Respekt. Wie läuft es denn bei den meisten Menschen ab? weiterlesen »

Du bist der Herr über Dein Leben

Ach ja, was war es mal wieder schön – Wahlkampf, Wahltag und Wahljammer. Aller vier Jahre dasselbe Theater. Politiker versprechen das Blaue vom Himmel herunter und nach der Wahl wird sowieso alles besser, denn dann packen sie es nämlich an. Warum nicht schon vor der Wahl?

Egal. Es gibt ein paar Grundregeln für ein selbstbestimmtes Leben:

  1. Trau niemandem – denk selber!
    Was tun nicht wenige Menschen? Sie glauben einfach nur blind alles, was andere ihnen vorschwatzen. Sie übernehmen das, was sie irgendwo mal in einem Buch oder Newsletter gelesen haben. Aufwachen! Wer ein selbstbestimmtes Leben leben will, muss sein eigenes Hirn benutzen, eine eigene Philosophie für das eigene Leben entwickeln, weiterlesen »

Kalenderblatt 40. Woche 2017

Lernen Sie, Ihre Handlungen zu betrauern – ohne Scham, ohne Schuld.
Entschuldigungen sind Teil unserer gewaltvollen Sprache.

Marshall B. Rosenberg (1934 bis 2015)
US-amerikanischer Psychologe

Das Gefühl ist entscheidend …

… nicht das Ergebnis

Kennst du das? Du machst etwas im Leben, hast Erfolg, aber ein ungutes Gefühl? Oder anders herum, du scheiterst und hast trotzdem ein gutes Gefühl? Ist doch komisch, eigentlich sollten Erfolg und ein gutes Gefühl untrennbar zusammengehören und wer scheitert kann sich doch gar nicht gut fühlen.

Bei allem, was du tust, brauchst du eine positive Grundeinstellung, ein klares Ziel und eine Vision vom Ergebnis. Das allein ist noch keine Garantie für Erfolg, aber die drei Dinge schaffen in dir ein gutes Gefühl. Und wenn es dann nicht klappt? Okay, dann hat etwas nicht gestimmt, das Ziel war nicht klar, die Vision nicht ausgereift. Aber das Gefühl bleibt. Du wirst enttäuscht sein, aber du hast einen Ansporn, weiter zu machen, um zu dem guten Gefühl auch noch ein gutes Ergebnis hinzuzufügen.

Beispiel: Du machst eine Weiterbildung und stehst vor der Prüfung. Dein Ziel ist, die Prüfung mit maximalem Ergebnis zu bestehen, weiterlesen »

Kommunikation – mehr Verstehen als Sagen

Mit der Kommunikation ist das so eine kniffelige Geschichte. Ich sage etwas. Mein Gegenüber versteht aber nicht etwa das, was ich gemeint habe. Wie auch, mein gegenüber weiß ja nicht, was ich gemeint habe und mein gegenüber interpretiert nun das Gesagte.

Ich sage: „Hier sieht es aber sehr sauber aus.“
Mein Gegenüber versteht vielleicht: „Der denkt wohl, ich wäre ein Pedant“
Oder „Das sagt er doch nur aus Höflichkeit, da drüben ist ja noch Staub auf dem Regal“.

Ich sage: „Das Gemälde gefällt mir sehr gut „. Mein Gegenüber hört vielleicht: „Der denkt wohl, er muss mich aufmuntern, sonst würde er mein schlechtes Bild nicht loben“.
Oder: „Was maßt er sich an, sich ein Urteil über meine Kunst zu erlauben, der hält sich wohl für etwas Besseres“.

Nun könnte man meinen, zwischenmenschliche Kommunikation wäre unmöglich. Es gibt unendlich viele Missverständnisse, weil Menschen etwas in die Worte des anderen hineininterpretieren, was gar nicht gemeint war. weiterlesen »

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