Aktuell

Vorbilder helfen auch nicht weiter

Ich habe mal nachgedacht. Ich hatte in meinem Leben keine Vorbilder. Es gab und gibt Menschen, die ich toll finde, aber ich hatte nie die Bestrebung, einem anderen Menschen nachzueifern, so zu werden, wie dieser Mensch oder gar mich zu kleiden, wie dieser Mensch.

Es gib nicht wenige Menschen, die machen aber genau das – einem Vorbild nacheifern. Sie kommen nie an ihrem Wunschziel an und sind frustriert. Weil dieses Vorbild eben nicht sie selbst sind. Das Vorbild ist ein anderer Mensch, eine eigene Persönlichkeit. Und ich bin ich. Das Vorbild konnte seinen Lebensweg so gehen, weil es andere Stärken hat, als ich, andere Erfahrungen und Prägungen.

Wer ein Vorbild braucht, der wähle sich selbst. Jeder Mensch hat Stärken, jeder weiterlesen »

Der Weg ist die Veränderung

Manche Menschen neigen dazu, sich bei Veränderungen zu viel auf einmal vorzunehmen. Das klappt oft nicht und sie sind frustriert und fallen in ihren alten Trott zurück.

Veränderungen können erfolgreich umgesetzt werden, wenn du dir Dinge vornimmst, bei denen du dir zu mindestens 99% sicher bist, dass du sie auch wirklich willst und einhalten kannst.

Der Weg zum Ziel ist die Veränderung. Veränderungen brauchen Zeit und kleine Schritte. Nimm dir eine Veränderung erst einmal für ein paar Tage vor, probiere aus, wie es sich anfühlt, und dann verlängere deinen Vorsatz.

Erfolg kann sich nur einstellen, weiterlesen »

Die Macht der Gedanken

Welchen Einfluss haben unsere Gedanken auf unser Tun und unsere Sprache? Einen sehr großen. Was wir tun, was wir sagen, entsteht in unserem Kopf. Wir denken, bevor wir handeln oder sprechen (meistens jedenfalls).

Es geht auch anders herum. Wir können einfach etwas tun oder sagen, ohne vorher zu denken. Doch meistens kommt das Denken danach – das Nach-Denken. Ohne das Denken geht also nichts.

Daher ist es wichtig darauf zu achten, was wir denken. Manche Menschen malen sich in ihrem Kopf aus, was alles passieren könnte. Und dann wird es immer größer und bunter im Kopf. Szenarien werden erdacht, Menschen und Dingen werden Eigenschaften zugeschrieben, die sie gar nicht haben. Die Negativspirale weiterlesen »

Prüfe deinen inneren Zustand

Morgens gut gelaunt aus dem Haus, in die Straßenbahn und dort nur missmutige Gestalten. Das kann einen ganz schön runterziehen. Ebene noch vergnügt, jetzt missgestimmt.

Der Zustand anderen Menschen beeinflusst unseren Zustand. Unser innerer Zustand beeinflusst unser ganzes Leben. Wer in einem Negativzustand lebt, verspürt ständig Reibung und Widerstand. So kommt man nie zu einem erfüllten Leben.

Äußere Einflüsse können wir nicht steuern. Aber unseren inneren Zustand. Lasse ich mich morgens in der Straßenbahn runterziehen oder nicht? Das ist die Frage, deren Antwort den weiteren Verlauf des Tages erheblich mitbestimmt. Wer glücklich und zufrieden sein will kann weiterlesen »

Kalenderblatt 36. Woche 2018

Ich glaube, dass die Ungeduld,
mit der man seinem Ziele zueilt,
die Klippe ist,
an der oft gerade die besten Menschen scheitern.

Friedrich Hölderlin (1770 bis 1843),
deutscher Lyriker

Angst

Manche Menschen werden ständig von Angst begleitet. Angst blockiert, Angst hemmt, Angst führt zu Kurzschlussreaktionen.

Um die Angst zu besiegen, muss man sie erst einmal annehmen. Sie ist da – auch wenn es unangenehm ist – sie ist real. Wer seine Angst überwinden oder wenigstens mildern will, muss sich ihr stellen. Dort, wo die Angst herkommt, dort liegt auch die Lösung des Problems.

Kleine Schritte helfen, Ängste abzubauen. In jeder schlechten Situation steckt auch etwas Gutes. Man muss es finden. Dankbarkeit für das, was da ist hilft, Angst abzubauen. Wo Angst ist, fehlt Mut. Mut ist, wenn ich es trotz Angst tue.

Sorge dafür, dass deine Ängste nicht die Macht über dein Leben bekommen. Sei mutig.

Kalenderblatt 35. Woche 2018

Die Zukunft kann man
am besten voraussagen,
wenn man sie
selbst gestaltet.

Alan Kay (*1940),
US-amerikanischer Informatiker

Der tägliche Wohlfühleffekt

Fühlst du dich wohl an dem Ort, an dem du gerade bist? Ja? Gut. Nein? Nicht gut. Wir verbringen viel Zeit in Räumen und wir haben es in der Hand, uns diese Räume so zu gestalten, dass wir und in ihnen wohl fühlen.

Es braucht nicht viel, nur ein bisschen nachdenken. Was brauche ich, um mich in einem Raum wohl zu fühlen? Bin ich der gemütliche Typ, der minimalistische Ty, der stylische Typ. Und dann verändere dir dein Umfeld so, dass es für dich zur Wohlfühlzone wird.

Du wirst erstaunliches feststellen. Die Arbeit geht dir leichter von der Hand, es geht dir besser.

Am besten, du machst den Sonntag zum Raum-Veränderungs-Tag.

Der Mann im Café, der eigentlich woanders sein wollte

Vor kurzem habe ich mich mit einem Mann in einem Café verabredet. Er hatte um das Treffen gebeten. Er kam zu spät, es war sehr warm und er sagte, dass er eigentlich lieber an den See zum Baden gefahren wäre.

Was kam raus bei dem Gespräch? Nichts. Er war aus reiner Höflichkeit körperlich anwesend, geistig war er am See.

Seine Botschaft erzeugte bei mir die Auffassung, dass ich nur die zweite Wahl an dem Tag war (obwohl er um das Treffen gebeten hatte).

Fazit: Setze Prioritäten. weiterlesen »

Kalenderblatt 34. Woche 2018

„Und ich habe mich so gefreut!“
sagst du vorwurfsvoll,
wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde.
Du hast dich gefreut –
ist das nichts?

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 bis 1916),
mährisch-österreichische Schriftstellerin

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