Aktuell

Missgunst und Neid – normale menschliche Gefühle?

Letztens habe ich das gelesen: „Missgunst ist menschlich. Wenn andere das haben, was wir begehren, was wir uns wünschen. Und am schlimmsten ist es, wenn wir glauben, der andere hätte es nicht verdient. Missgunst und Neid sind wie gesagt normal und es trifft wohl jeden von uns mal.“

Einspruch! Neid und Missgunst sind alles andere, als normal. Sie sind Ausdruck eines unerfüllten Lebens, von Langeweile und vom Unvermögen, das eigenen Leben und sich selbst zu lieben bzw. notwendige Veränderungen vorzunehmen.

Neid und Missgunst haben Kriege weiterlesen »

Problemlösung

Von Beruf bin ich Ingenieur. Taucht im Ingenieurwesen ein Problem auf, gibt es eine ganz typische Problemlösungs-Herangehensweise.

  • Suche die Ursache des Problems.
  • Schalte die Ursache aus.
  • Freue dich, dass alles wieder gut ist.

Bei zwischenmenschlichen Problemen ist es doch etwas schwieriger. Oft kennen wir die Ursache für zwischenmenschliche Probleme nicht oder erfahren sie nicht – es herrscht Unklarheit.

Manchmal ist es nicht ein Problem, es ist ein ganzer Berg von Problemen, der sich im Laufe der Zeit aufgetürmt hat – es herrscht Verwirrtheit.

Manchmal glauben Menschen, die Ursachen für Spannungen zu kennen, doch oft hat diese gar nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun – wir suchen einen Sündenbock.

Manchmal müssen wir erkennen, dass wir die Ursache des Problems nicht ausschalten können, da sie außerhalb unseres Einflussbereichs liegt – ein Gefühl der Ohnmacht breitet sich aus. weiterlesen »

Kalenderblatt 10. Woche 2018

Entweder wir finden einen Weg
oder wir schaffen einen.

Hannibal (um 247 v. Chr bis 183 v. Chr.),
Karthagischer Heerführer

Sprechstunde Depression

Lesung im Theaterladen Leipzig im Ramen von „Leipzg liest“

Marion Jettenberger, Heilpraktikerin und Kunsttherapeutinspricht über ihr Buch „Sprechstunde Depression“ am Freitag, 16. März 2018, um 18.00 Uhr im Theaterladen Hinrichsenstraße 35 (Waldstraßenviertel, Nähe Arena). Die Autorin hat aus ihrer täglichen Arbeit 111 Fragen gesammelt, auf die sie mit einfachen Worten Antworen gibt. Die Veransaltung findet im ahmen von „Leipzig liest“ statt. Der Eintritt ist frei.

Nachdenken … was kommt nach dem Denken?

Der Mensch hat die Gabe des Verstandes. Das ist gut. Und er hat ein hochkompliziertes Gehirn, das ihm das Denken ermöglicht. Auch gut. Und neben dem Denken gibt es noch das Nach-Denken. Also das Denken hinterher. Viele Menschen denken viel zu viel nach. Über alles mögliche und jeden Mist. Man kann auch sagen, sie vergrübeln ihr Leben. Und was kommt dabei heraus? Meistens nicht viel.

Man kann sein Leben leben und genießen oder man kann es mit Nachdenken verplempern. Was nützt das Nach-Denken, also das Denken hinterher? Oft nicht viel. Was passiert ist, ist passiert, ich kann es nicht mehr ändern. Ich kann reflektieren, was passiert ist und dann – Haken dranmachen und weiter nach vorn.

Ist es dann nicht besser, vorzudenken? Das ist im Prinzip das Gleiche, wie das Nach-Denken. Ich kann nicht wissen, was passiert, also wozu das Hirn zermartern über die Dinge, weiterlesen »

Gibt es Probleme, die sich nicht lösen lassen?

Gute Frage. Manche Menschen schleppen Probleme Jahre und Jahrzehnte mit sich herum. Unlösbar, scheinbar.

Ich denke, es kommt auf die Sichtweise an. Beispiel: Ich habe mich so richtig mit einem Menschen gestritten, unversöhnlich. Irgendwann habe ich das Bedürfnis, mich mit diesem Menschen zu versöhnen und auszusprechen, doch ich traue mich nicht. Und nun stirbt dieser Mensch. Keine Chance auf Versöhnung mehr. Problem unlösbar?

Das ich nach dem Tod keine Chance mehr habe, mich auszusprechen und zu versöhnen ist ein Fakt. Ich kann diesen Fakt annehmen oder nicht. Drin liegt die Lösung des Problems. Nehme ich den Fakt nicht an, schleppe ich die Last und damit das Problem den Rest meines Lebens mit mir herum. Wem nützt das? Niemandem. weiterlesen »

Kalenderblatt 9. Woche 2018

Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen.

Phil Bosmans (1922 bis 2012),
belgischer Ordensgeistlicher

Was Sie schon immer über Selbsthilfe wissen wollten

Das Haus der Demokratie in Leipzig lädt ein zum Vortrag „Was Sie schon immer über Selbsthilfe wissen wollten“ am Dienstag, 6. März 2018 um 18:00 Uhr im Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152 in Leipzig (Café im Erdgeschoss)
Referentin: Brigitte Kämmler, Lotsin für Schmerzbetroffene
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt und Information: Haus der Demokratie Leipzig e. V., Telefon: 0341 3065-100, E-Mail: info@hddl.de

Tag der seltenen Erkrankungen am 28.02.2018 in Leipzig

Am 28. Februar 2018 findet in Leipzig der Tag der seltenen Erkrankungen statt. Leipziger Selbsthilfegruppen möchten auf ihre seltenen Erkrankungen hinweisen im Foyer des Universitätsklinikums Leipzig. Zu den Selbsthilfegruppen, die sich in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr im Foyer, Liebigstraße 4 präsentieren, gehören:

  • Achalasie-Selbsthilfegruppe e. V., Regionalgruppe Süd-Ost
  • GBS Initiative e. V., Landesverband Sachsen, Regionalgruppe Leipzig
  • Endometriose-Selbsthilfegruppe-Leipzig „Tilia“
  • Deutsche Narkolepsie-Gesellschaft e. V. und Selbsthilfegruppe Narkolepsie Leipzig
  • Alpha 1 Deutschland e. V., Selbsthilfegruppe Sachsen/Sachsen-Anhalt
  • Selbsthilfegruppe Neurofibromatose Sachsen-Anhalt
  • PRO RETINA Deutschland e. V.
  • und zwei Ärztinnen, die sich ebenfalls angeschlossen haben.

Erwartungen und Enttäuschungen

Letztens habe ich diesen Satz gelesen: Wer glücklich sein will, schraube seine Erwartungen herunter und lebe in der Realität. Oder anders gesagt: Je höher unsere Erwartungen an andere und an das Leben sind und um so weniger diese Erwartungen der Realität entsprechen, desto weniger glücklich sind wir.

Oder andersrum: Je besser wir in der Realität leben, je weniger Erwartungen wir an das Leben und andere Menschen haben, desto glücklicher sind wir.

Radikal gesagt: lass die Erwartungen weg und gib voll und ganz der Realität hin. Erwartungen sind Kopfkino. Man er-wartet etwas vom Leben oder weiterlesen »

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