Aktuell

Kalenderblatt 47. Woche 2015

stress-tubesing.

Stress ist wie ein Gewürz –
die richtige Menge bereichert den Geschmack eines Gerichts.
Zu wenig lässt das Essen fade schmecken,
zu viel schnürt einem den Hals zu.

Donald A. Tubesing
(US-amerikanischer Schriftsteller)

Das schöne geregelte Leben

Das Leben ist doch schön. Alles ist geregelt, von der Wiege bis zur Bahre. Die Eltern kümmern sich und regeln alles, dann die Schule, dann der Ausbilder oder Professor und dann der Chef. Die Kirche regelt das Seelenheil und der Staat ist sowieso allgegenwärtig mit seiner Regelungswut. Ist doch bequem. Einfach machen, was die Menschen in der Umgebung wollen und vorsagen, die müssen es ja schließlich wissen. Keine Überraschungen, keine Risiken. Und ab in die Hängematte des geregelten Lebens.

Manche Menschen mögen gern so leben. Doch bei vielen regt sich ein unbestimmtes inneres Unbehagen. Obwohl sie alle Regeln befolgen, fühlen sie sich innerlich nicht gut. Anstatt das Leben entspannt genießen zu können, werden sie immer verspannter und unzufriedener.

Was tun? Noch mehr Regeln? weiterlesen »

Entwicklung braucht Bewegung

Wer sich bewegt, tritt anderen auf die Füße. So weit, so richtig.

Egal, was ein Mensch tut, er tritt (fast immer) jemandem auf die Füße. Schon allein die Tatsache, dass sich ein Mensch weiterentwickeln will, stößt dem einen oder anderen in seinem Umfeld sauer auf. Warum ist das so? Weil Bewegung Veränderung bedeutet und es Menschen gibt, die es nicht gern sehen, wenn sich etwas bewegt.

Eine Bewegung zieht die Veränderung des Standpunktes nach sich und damit eine Veränderung der Sicht auf die Dinge. Bewegung verändert den Beziehungs-Standpunkt zu anderen Menschen und die Sicht auf sie. Sie kann dadurch zu Einsichten führen. Und dass passt eben Menschen nicht, die sich selbst nie bewegen, auf ihrem Standpunkt verharren und ihre Sichtweisen nicht verändern. weiterlesen »

Stress – auf Dauer und Häufigkeit kommt es an

Man unterscheidet heute zwischen dem guten Stress (Eustress) und dem schlechte Stress (Disstress). Die Unterscheidung in diese zwei Stressformen ist allerdings nicht eindeutig.

Zu Beginn einer Anspannung ist Stress günstig und aktiviert den Körper zu mehr Leistung bis zu einem Optimum. Nimmt die Anspannung am Höhepunkt der Stresserregung wieder ab, weil sich z.B. ein Glücks- oder Erfolgsgefühl einstellt, ist das positiv.

Nimmt die die Anspannung aber weiter zu, sinkt die Leistung wieder, es kommt zu mehr Fehlern, Erschöpfung bis hin zum Aufgeben. Ob Stress sich positiv oder negativ auf unseren Organismus auswirkt hängt u.a. davon ab, weiterlesen »

AOK-Selbsthilfetagung am 20.11.2015 – „Selbsthilfe – (K)eine Frage des Alters?“

Zum 10. Mal lädt der AOK-Bundesverband zur Teilnahme an der Selbsthilfetagung am 20.11.2015 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr in den AOK-Bundesverband nach Berlin ein.

Das Wissen über die die Möglichkeiten der Selbsthilfe ist bei vielen Menschen beschränkt. Allzu oft verbinden sie mit der Gruppenselbsthilfe das Klischee vom Kaffeekränzchen und schlecht gelaunten Menschen, die im Kreis sitzen und sich gegenseitig ihr Leid klagen. Es ist gut, junge Menschen besser darüber zu informieren, warum dieses Klischee schon lange nicht mehr stimmt und dass gerade sie erheblich von den partizipativen Arbeitsformen der Selbsthilfe profitieren könnten. Mittlerweile gibt es überall in Deutschland Initiativen junger Menschen, die nicht mehr allein mit ihrer Krankheit umgehen wollen. Sondern sie wollen sich mit ihresgleichen treffen. weiterlesen »

Novemberleuchten 2015 in Leipzig

Zum Novemberleuchten 2015 lädt das Leipziger Bündnis gegen Depression zu einer Theatervorstellung in das UT Connewitz ein. In dem Stück „Norway Today“ von Igor Bauersima geht es um zwei Jugendliche, die im virtuellen Netz zu Hause sind und im realen Leben keinen Sinn finden. Mit einer Videobotschaft wollen sie sich von der Welt verabschieden, bevor sie gemeinsam das Leben beenden. Dabei entwickelt sich eine neue Sichtweise, die in einem Plädoyer für das Leben endet.

Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde mit der Regisseurin, den beiden Schauspielern sowie Fachexperten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und einem Experten in eigener Sache statt.

  • Termin: 22. November 2015
  • Beginn: 17:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
  • Ort: UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a, 04277 Leipzig
    (ab Connewitzer Kreuz 5 Min. Fußweg)
  • Eintritt: 7,00 / 5,00 Euro

Wie entsteht Stress?

Stress ist alltäglich. Er entsteht, wenn innere oder äußere Faktoren (Stressoren) auf den menschlichen Organismus einwirken, die unbekannt sind, als bedrohlich oder unangenehm empfunden werden.

Stressoren können sein

  • äußere Umstände (Lärm, Schmutz)
  • Ereignisse von außen (Verletzung)
  • negative Gefühle (Anspannung, Angst)
  • Worte einer anderen Person (Vorwurf, Kritik)
  • Wahrnehmungen (Ereignisse im Fernsehen)
  • aktuelle Gedanken (Sorgen, Nöte)
  • Erinnerungen (an negative Erlebnisse)

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Kalenderblatt 46. Woche 2015

Die modernen Menschen
werden nicht mit der Peitsche,
sondern mit Terminen geschlagen.
Telly Savalas (1922 bis 1994),
amerikanischer Schauspieler

Was ist Stress?

Stress ist eine generelle körperliche Aktivierung. Er entsteht als Reaktion auf eine Gefährdung oder Bedrohung und bereitet den gesamten Organismus auf „Kampf oder Flucht“ vor (Urinstinkt).

Die Stressreaktion entstand bereits bei unseren Ur-Vorfahren. Nur, wer in Stressreaktionen schnell und effektiv reagieren konnte, hat überlebt. Wer in Stresssituationen schlecht reagiert, hat nicht überlebt. Die Stressreaktion ist also eine sehr sinnvolle und sehr effektive Aktivierung des gesamten Körpers. Die menschliche Evolution hat dafür gesorgt, dass die Stressreaktion als Kampf- oder Flucht-Reaktion sehr effektiv abläuft.

Stress entsteht immer dann, weiterlesen »

„Immer das Nervensystem des gesamten Menschen sehen“

Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig feiert 50-jähriges Bestehen

Mit einem Symposium begeht die Klinik und Poliklinik für Neurologie am Leipziger Universitätsklinikum am 07. November 2015 ihr 50-jähriges Bestehen. Das Symposium wird auf die Entwicklung der Klinik zurückblicken und zugleich auf aktuelle Themen wie die Behandlung von Bewegungsstörungen, Therapiemöglichkeiten bei Multipler Sklerose und Besonderheiten der neurologischen Intensivpflege eingehen.

  • Symposium „50 Jahre Klinik und Poliklinik für Neurologie – Was gibt es Neues in der Neurologie?
  • 7. November 2015
  • Studienzentrum, Kleiner Hörsaal
  • Liebigstraße 27, 04103 Leipzig
  • Anmeldungen unter: Tel.: 0341 97 14192 oder veranstaltungsmanagement(at)uniklinik-leipzig.de

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