Aktuell

Wo die Angst ist, da ist der Weg

Irgendwo hab ich den Satz mal gelesen und ihn damals für idiotisch gehalten. Angst haben und dann auch noch genau dort langgehen? Also, ins Feuer laufen, wenns brennt?

Es dauert manchmal, bis es bei mir klickt macht. Natürlich ist es ratsam, vorm dem Feuer wegzulaufen. Wenn ich aber nach einer traumatischen Erlebnis z.B. Angst habe, große Menschenansammlungen zu besuchen oder große, öffentliche Gebäude – dann liegt genau dort der Weg, die Angst zu besiegen oder zumindest abzumildern.

Wie macht man das? Viele sagen hier: Folge deinem Herzen. weiterlesen »

Letztens fiel die Katze vom Baum

Da saß ich letztens so rum in einem Garten und beobachtete eine Katze, die auf einen Apfelbaum geklettert war. Und plötzlich – fällt die Katze vom Baum, einfach so. Was passiert? Nichts. Die Katze kommt auf dem Boden auf und läuft weiter.

Da dachte ich mir, was passiert wäre, wenn ich aus ca. 3 m Höhe vom Baum gefallen wäre. Ein paar blaue Flecke wären es mindestens geworden, vielleicht Prellungen, Brüche oder schlimmstenfalls …

Warum passiert der Katze nichts? Weiß ich nicht, aber ich habe beobachtet, dass die Katze im Fall geschmeidig geblieben ist. Was macht der Mensch, wenn er herunterfällt? Er verkrampft.

Nun werde ich nicht vom Dach springen um zu testen, weiterlesen »

Kalenderblatt 20. Woche 2018

Man kann einen Menschen
mit einem Ratschlag
erschlagen,
wie mit einer Axt.

Mirko Seidel (*1972),
Coach & Mediator,
frei nach Wilhelm Busch
(1832 bis 1908),
deutscher Dichter
und Zeichner

Reiben und Fließen

Zwei Zustände bestimmen unser Leben maßgeblich: Reiben und Fließen. In Reibung zu leben bedeutet, die Dinge zu machen, sich dabei aber nicht besonders gut zu fühlen. Alles fühlt sich immer irgendwie schwer an, selbst der Körper ist schwer und träge. Wir merken das auch, wollen weg aus diesem Zustand, wissen aber oft nicht, wie.

Diesem Zustand steht der zweite Zustand entgegen – der Zustand des Fließens. Die Dinge fallen uns leicht, alles erscheint mühelos erreichbar. Wir vertiefen uns in unsere Aufgaben, egal wie groß oder schwer sie sind und erledigen sie scheinbar mühelos.

Nun die große Preisfrage: Welcher Zustand ist der optimale im Leben? Die Antwort liegt auf der Hand. Der Zustand des Fließens zu Leben weiterlesen »

Kalenderblatt 19. Woche 2018

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit
in kleinen Dingen,
Unglück oft durch
Vernachlässigung kleiner Dinge.

Wilhelm Busch (1832 bis 1908),
deutscher Dichter und Zeichner

Selbsterfüllende Prophezeiung

Haben Sie sich schon einmal genau zugehört? Wie oft sagen Sie zu sich selbst: „Ich bin dazu nicht in der Lage“, Ich bin zu klein, zu dick, zu irgendetwas …“.

Sie sagen das oft zu sich? Nicht so gut. Das Verb sein ist das stärkste Verb überhaupt, wenn es um uns selber geht – denn es meint uns selbst. Und so werden Selbstzuschreibungen zu selbsterfüllenden Prophezeiungen.

Das Schöne an den selbsterfüllenden Prophezeiungen ist, das sie auch anders herum wirken. Ich bin stark, ich bin schön, ich bin erfolgreich – auch diese Selbstzuschreibungen werden zu selbsterfüllenden Prophezeiungen.

Woran du nicht glaubst, funktioniert auch nicht

An seinen Erfolg muss man glauben. „Was soll das bringen“, könnte man sich nun fragen? „Erfolg entsteht durch Arbeit und ein bisschen Glück“. Und genau hier liegt das Problem.

Solange man glaubt, dass Erfolg nur durch harte Arbeit und ein bisschen Glück entsteht, wird sich der Erfolg auch nicht einstellen. Das ist genau so, wenn man sich im Kopf denkt, dass etwas nicht funktioniert. Dann wird es auch nicht funktionieren.

Alles im Leben funktioniert nur und stellt sich nur ein wenn ich fest daran glaube. Wenn ich offen bin und Geduld habe, bis sich der Erfolg einstellt. Ich weiß, das kann extrem schwierig sein. Positives Denken, weiterlesen »

Kalenderblatt 18. Woche 2018

Des Lebens Mai blüht
einmal und nicht wieder.

Friedrich von Schiller (1759 bis 1805),
deutscher Dichter und Schriftsteller

„App zum Unglücklichsein“ – EINLADUNG zur PREMIERE des neuen Stückes des Theaterladen Selbst & Los am 11. Mai 2018

Die Theaterschaffenden des Projektes Theaterladen „Selbst & Los“ haben ein neues Stück entwickelt und bringen es am Freitag, den 11. Mai 2018 um 19 Uhr
in der Moritzbastei (Ratstonne) in Leipzig zur PREMIERE. Dazu möchten wir herzlich einladen:

„App zum Unglücklichsein“

Eine schwarze Komödie über die Verantwortung des Unglücks inspiriert durch das Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick.

Mit viel Ironie und einem deutlichen Augenzwinkern haben sich die Teilnehmenden des Projektes dem Thema Glück und Unglück gewidmet und ein ca. einstündiges Theaterstück entwickelt.

Sollten Sie zur Premiere nicht kommen können, es sind bereits weitere Aufführungstermine geplant:

  • Sonntag, 13. Mai um 16 Uhr in der Moritzbastei (Universitätsstraße Leipzig, Ratstonne),
  • Freitag, 7. September um 19 Uhr im DachTheater (Haus Steinstraße, Steinstraße 18), Leipzig
  • Sonntag, 9. September um 16 Uhr im DachTheater (Haus Steinstraße, Steinstraße 18), Leipzig

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Das Leben besteht aus Mustern

Das Leben der (meisten) Menschen besteht aus Mustern. Das, was wir als Kinder lernen und annehmen, behalten wir auch in unserem Erwachsenenleben. Das, was gut geklappt hat, behalten wir bei. Warum auch etwas ändern? Funktioniert doch alles so gut. Wir glauben, unser Leben im Griff zu haben, doch nicht selten haben unsere Muster uns im Griff. Nicht immer funktioniert alles gleich gut. Dinge ändern sich, Menschen verändern sich und plötzlich das wohlgehütete Muster nicht mehr zu gebrauchen.

Bei wem Dinge im Leben nicht mehr funktionieren, der sollte genau hinschauen. Je länger man hinschaut, je genauer man hinschaut, desto öfter erkennen wir unsere Verhaltensmuster.

Es ist wichtig, die eigenen Verhaltensmuster zu erkennen. Um Muster durchbrechen zu können, muss ich sie erst einmal kennen. Der Weg zu einem erfüllten, glücklichen und stressarmen Leben ist, gute und lebensfreundliche Muster zu erschaffen, sie einzuüben und dann davon zu profitieren.

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