Aktuell

Das Zehnte Gebot

„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut“ (kath.),
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.“ (ev.)

Fasst man Neuntes und Zehntes Gebot im katholischen Katechismus zusammen, soll man nicht begehren des Nächsten Frau und Gut.

Fasst man Neuntes und Zehntes Gebot im evangelischen Katechismus zusammen, so darf man gar nicht begehren, was dem Nächsten gehört. Was im Neunten Gebot steht, wird im Zehnten Gebot noch einmal widerholt.

Der evangelische Katechismus ist ausführlicher, schließt er neben Weib, Vieh und Gut auch das häusliche Personal mit ein. Der Begriff Gut im katholischen Katechismus beschreibt dagegen nur materielle Güter. Die Frau weiterlesen »

Das Neunte Gebot

„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau“ (kath.),
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus“ (ev.)

Beim Neunten Gebot liegen die katholischen und evangelischen Welten weit auseinander. Bin ich katholisch, darf ich nur des Nächsten Frau nicht begehren, bin ich evangelisch, darf ich nur des Nächsten Haus nicht begehren.

Also Augen auf bei der Religionswahl, was mir wichtiger ist (kleiner Scherz).

Das Neunte Gebot muss, wie übrigens auch alle anderen Gebote, im Zusammenhang gesehen werden, vor allem mit dem Zehnten Gebot. Die anglikanische, die orthodoxe und einige freikirchliche Gemeinden fassen Neuntes und Zehntes Gebot zusammen. weiterlesen »

Kalenderblatt 52. Woche 2016

Wer etwas wert ist, den machen Erfahrungen und Unglück besser.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746 bis 1827),
Schweizer Pädagoge

Die Umfrage, die mich nachdenken ließ

Hin und wieder bekomme ich Anfragen von Studenten mit der Bitte, an Umfragen teilzunehmen. Meistens tue ich das auch. Heute erreichte mich eine solche Anfrage von Studenten der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg mit der Bitte, meine Meinung zu einer Software abzugeben, die den Mediator im Mediationsprozess unterstützen soll. Ich hatte keine Ahnung, wie das funktioniert und so startete ich die Beantwortung der Fragen.

Als ich auf den folgenden Satz stieß, wurde ich nachdenklich: „Der Mediator wird durch das Programm bei der Erarbeitung und Bewertung möglicher Lösungsalternativen unterstützt. Zudem kann er den Parteien den Problemkomplex auf eine übersichtliche Art und Weise nahe bringen. Durch die graphische und tabellarische Darstellung der Themen- und Konfliktfelder wird den Parteien aufgezeigt, welche Lösungsalternativen es gibt und zu welchem Ergebnis diese führen.“

Aha, eine Software soll mich also dabei unterstützen, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und Lösungsalternativen zu bewerten. Sie kann mich auch dabei unterstützen, den Problemkomplex den Parteien nahe zu bringen und das alles auch noch graphisch und tabellarisch. weiterlesen »

Mut-Tour Ortsgruppe Leipzig

Die MUT-TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das seit 2012 alle zwei Jahre durch das Land rollt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leisten will.

Seit 2015 radelt Leipzig mit einer eigenen Ortsgruppe mit, um regelmäßig die Idee der Mut-Tour nach außen zu tragen und ein Bewegungsangebot für Betroffene zu schaffen.

Geplante Termine:

  • 14. und 28. Januar 2016
  • 11. und 25. Februar 2016

Start: 15.00 Uhr am Musikpavillion Clara-Zetkin-Park Leipzig,

Sollte an den genannten Terminen kein „Radwetter“ herrschen, dann wird eine einstündige Wanderung im Clara-Park unternommen.

Selbsthilfezeitung „Schlagzeile“ erschienen

Die Ausgabe 02/2015 der Leipziger Selbsthilfezeitung Schlagzeile ist veröffentlicht. In dieser Ausgabe sind Beiträge u. a. zu folgenden Themen zu lesen:

  • Grenzen setzen
  • Selbsthilfeaktivitäten
  • Borreliose beim Haustier
  • Hochsensibel in Leipzig
  • Sinn und Nutzen von Informationsveranstaltungen für chronisch Kranke
  • Neu gegründete Selbsthilfegruppen
  • Junge Selbsthilfe
  • Ehrung von Selbsthilfeaktiven

Papierexemplare zum Abholen und Verteilen gibt es ab Mitte Januar im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig, Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS),
Friedrich-Ebert-Str. 19 a, 04109 Leipzig
Tel.: 0341 123 6755 Fax: 0341 123 6758 E-Mail: ina.klass(at)leipzig.de

Das Achte Gebot

„Du sollst kein falsch Zeugnis ablegen“ (kath.),
„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (ev.)

Im Achten Gebot gibt es zwischen der Katholischen und der evangelischen Kirche Unterschiede. „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“ – also nicht lügen – ist im katholischen Katechismus ohne Ausnahmen formuliert. Die Evangelische Kirche hingegen schließt das Lügen nur aus, wenn es dem Nächsten schadet.

Dazu ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich vor, ein Ihnen sehr nahe stehender Mensch liegt im Krankenhaus. Sie haben mit dem Arzt gesprochen und der hat Ihnen gesagt, dass es keine Hoffnung und Hilfe mehr gibt und der Tod in wenigen Tagen eintreten wird. Medikamente können nur noch Schmerzen lindern. weiterlesen »

Das Siebente Gebot

„Du sollst nicht stehlen“ (kath., ev.)

Beim Siebenten Gebot sind sich Katholische und evangelische Kirche einig. Das klar formulieret Gebot schließt jegliches Aneignen des Besitzes eines anderen Menschen aus. Würde man eine Umfrage starten und Menschen fragen, ob sie dieses Gebot gut oder schlecht finden, würde die Zustimmung vermutlich bei über 90% liegen.

Stehlen gilt als generell unerwünscht. Gebe es da nicht die berühmten Ausnahmen von der Regel. Neben dem Diebstahl kannte das Strafrecht auch den Mundraub, also das Entwenden oder die Unterschlagung von Nahrungs- oder Genussmitteln oder von anderen Gegenständen des hauswirtschaftlichen Gebrauchs in geringer Menge oder von unbedeutendem Wert zum alsbaldigen Verbrauch. weiterlesen »

Das Sechste Gebot

„Du sollst nicht Unkeuschheit treiben“ (kath.),
„Du sollst nicht ehebrechen“ (ev.)

Auf den ersten Blick scheint das Sechste Gebot im katholischen und im evangelischen Katechismus ähnlich zu sein. Auf den zweiten Blick aber nicht. Unter Keuschheit wird oft nur die sexuelle Abstinenz oder Enthaltsamkeit verstanden. Das Idealbild der bewussten Keuschheit ist allerdings weitreichender.

Keuschheit bezeichnet das Verhalten einer Person, sich auf Grund eines erworbenen Schamgefühls oder kraft eines bewussten Grundsatzes schamhaft zu verhalten und das Unschamhafte und Verstöße gegen die Sittlichkeit zu meiden.
Das religiöse, katholische Verständnis von Keuschheit, wird als allgemeine Mäßigung verstanden, die nicht auf sexuelles Verhalten weiterlesen »

Kalenderblatt 51. Woche 2015

Wenn Du den Wert des Geldes
kennenlernen willst,
versuche, Dir welches zu leihen.

Benjamin Franklin (1706 bis 1790),
US-amerikanischer Verleger, Schriftsteller und Staatsmann

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