Aktuell

Kalenderblatt 22. Woche 2017

Ein gesundes Selbstwertgefühl kann wachsen,
wenn sich ein Kind wertvoll fühlt.

Jesper Juul (*1948),
dänischer Familientherapeut

Workshop: Junge Menschen für Selbsthilfegruppen begeistern – wie geht das?

Die Selbsthilfekontakt- und -informationsstelle Leipzig (SKIS) veranstaltet einen Workshop zum Thema: Junge Menschen für Selbsthilfegruppen begeistern – wie geht das?
Der Workshop richtet sich an Selbsthilfegruppen die Probleme haben, junge Menschen einzubinden. Fragen sind erwünscht! Als Referentin konnte Anna-Franziska Leers gewonnen werden. Sie arbeitet in einer Selbsthilfekontaktstelle in Berlin und ist aktiv in dem Bundesprojekt Junge Selbsthilfe.

Workshop: Junge Menschen für Selbsthilfegruppen begeistern – wie geht das?

  • 15.06.2017 und 16.06.2017 jeweils von 17-20:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Caritas, Elsterstraße 15, Raum Elisabeth, EG, 04109 Leipzig
  • Dieser Workshop richtet sich an Selbsthilfegruppen, die aktiv an der Ergänzung ihrer Altersstruktur arbeiten möchten.
  • Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos.
  • Referentin: Franziska Anna Leers, Projekt Junge Selbsthilfe Berlin Mitte/StadtRand gGmbH Berlin, http://www.stadtrand-berlin.de/junge-selbsthilfe/willkommen.html

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Akzeptieren, annehmen oder zulassen?

Die deutsche Sprache hat so ihre Tücken, vor allem auch dadurch, weil sie mit Fremdworten gespickt ist.

Ich schreibe öfters, man soll Dinge und Situationen annehmen, weil sie in dem Moment, wo sie passieren, nicht zu ändern sind. Ich sage auch manchmal, man soll Dinge, die einem nicht passen, nicht akzeptieren. Annehmen ja – akzeptieren nein? Sind annehmen und akzeptieren zwei verschiedenen Dinge.

Was macht man, wenn man in der deutschen Sprache nicht weiter weiß? Man schaut in den Duden. Und das habe ich getan:

Akzeptanz kommt vom lateinischen „accipere“ und das heißt so viel, wie „für gutheißen“, „annehmen“, „billigen“. Das zugehörige Verb akzeptieren wird verstanden als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein. weiterlesen »

Kalenderblatt 21. Woche 2017

Nichts kann den Menschen
mehr stärken
als das Vertrauen,
das man ihm entgegenbringt

Paul Claudel (1868 bis 1955),
französischer Schriftsteller

Selbstbewusstsein beginnt mit Selbstliebe

Wie kann man einen anderen Menschen lieben, wenn man sich selbst nicht lieb? Gute Frage. Selbstliebe ist der Anfang aller Veränderung.

Was machen manche Menschen? Sie fordern Liebe von ihrem Partner ein, ohne dass sie sich selbst lieben. Und natürlich können sie ihrem Partner auch keine Liebe entgegenbringen. Der andere soll machen, wozu sie selbst nicht in der Lage sind.

Was ist das Ergebnis? Lieblosigkeit, hohle Phrasen, Frustration und das Selbstbewusstsein ist im Keller.

Liebe zu anderen fängt immer bei dir selbst an. Und zwar ganz konkret bei deinem Körper. Wie behandelst du deinen Körper? weiterlesen »

Was uns fehlt und was wir haben

Selten denken Menschen an das, was sie haben, aber ständig an das, was ihnen fehlt. Traurig. Würden es viele Menschen es nur ab und an mal schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon haben, dann wären die meisten negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden.
Anstatt das zu sehen, was sie alles haben und was alles gut läuft, schauen sie auf all das, was nicht läuft bzw. was angeblich noch fehlt.

Diese Perspektive erfordert massiv viel Energie. Energie, die an wichtigeren Stellen fehlt. Genau das ist auch der Grund, warum ein Mensch mit wenig Geld glücklicher sein kann, als ein Milliardär im Palast. Die Perspektive machts.

Es geht nicht darum, wie viel ein Mensch hat, sondern darum, wie er darauf schaut. Das Leben ist nicht immer perfekt, es läuft auch mal schief. Und genau in diesen Situationen ist es wichtig, die Perspektive zu ändern – weiterlesen »

Negative Gedanken loslassen

Wie wird man negative Gedanken schnell los? Indem man sie einfach loslässt. Im Kopf. Von jetzt auf nachher. Wie auf Knopfdruck. Einfach und schnell.

Nun, wenn es so einfach wäre, hätte niemand negative Gedanken. Viele schlagen sich jahrelang mit ihnen rum. Negative Gedanken sind nicht real – sie sind nur im Kopf. Dort entstehen sie und nur dort können sie aufgelöst werden.

Was kann man gegen negative Gedanken tun?

Zurückgehen in eine Situation, wo die negativen Gedanken aufgekommen sind.
Was ist damals passiert?

Und dann die wichtigste Frage?

Kann ich das, was damals passiert ist, heute ändern? weiterlesen »

Kalenderblatt 20. Woche 2017

Kinder zweifeln doch nicht,
sie werden zum Zweifeln erzogen.

Arno Stern (*1924),
deutsch-französischer Pädagoge

Die Hoffnung stirbt zuletzt …

… oder besser gleich

Die Hoffnung stirbt zuletzt – das geflügelte Wort kennt wohl jeder. Es wird immer dann verwendet, wenn die Lage aussichtslos erscheint. Und genau das drückt der Satz auch aus – Aussichtslosigkeit.

Hoffnung geht immer davon aus, dass morgen etwas besser wird, oder irgendwann, oder ganz zum Schluss. Morgen, übermorgen, irgendwann. Warum soll morgen erst alles besser werden? Warum nicht jetzt?

Und das ist die entscheidende Frage: Was ist genau hier und genau jetzt in diesem Moment falsch oder verkehrt? Was genau ist jetzt und hier das Problem? weiterlesen »

Putzfrauen aus dem Ruhrgebiet …

… und ihr größter Denkfehler

Quelle: www.pixabay.deWer erinnert sich nicht an den legendären Auftritt der Putzfrau Susanne Neumann aus Gelsenkirchen auf dem SPD-Parteitag im Mai 2016. Da kommt doch eine kleine, unbedeutende Frau und stutzt den großen SPD-Chef zurecht. Klasse! Möchte man meinen …

Vor einiger Zeit schaute ich Fernsehen und da saß wieder eine Putzfrau aus dem Ruhrpott. Sie erzählte aus ihrem Leben und wie viel (oder besser wenig) sie verdient und das es für eine auskömmliche Rente kaum reicht und ihr Altersarmut droht undsoweiterundsofort. Laber, mecker, jammer …

Und dann fragt der minderbemittelte Reporter, wie sich das Dilemma denn ändern lasse und wer es ändern soll. Und nun kommt die Antwort der Putzfrau: Die Politik soll etwas verändern. weiterlesen »

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