Aktuell

Kalenderblatt 48. Woche 2014

Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.
Markus Aurelius, 121 bis 180, römischer Kaiser

Loslassen lernen

Praktische Tipps

Im Lauf des Lebens sammeln sich viele Erlebnisse und Erfahrungen an – schöne und nicht so schöne. Alles wird in unserem Gedächtnis gespeichert. Manches ist nach kurzer Zeit vergessen. Anderes tragen wir Jahre und Jahrzehnte mit uns herum. Schönes in Erinnerung zu behalten und abzurufen, wenn es uns einmal nicht so gut geht, kann hilfreich sein. Aber immer wieder kommt auch das an die Oberfläche, was und belastet, geärgert hat. Und es zieht uns runter, lähm uns, macht Angst.

Loslassen heißt das Zauberwort. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Die vier folgenden Tipps zum Loslassen können helfen alte, belastende Erlebnisse und Erfahrungen loszulassen. weiterlesen »

Softeis in the City

Die Globalisierung macht auch vor der Eisdiele nicht halt

Da ging ich so am Sonntagnachmittag durch die Stadt, als mich ein rot leuchtendes Werbeschild fast ansprang: „Softeis in the City“.
Nun, ich war nicht in einer Weltmetropole unterwegs, um mich herum standen nicht hunderte ausländische Touristen, die gerne mal deutsches Softeis probieren wollten. Nein, eine kleiner Laden, der auch noch geschlossen hatte, an einer lauten Kreuzung, weit und breit kein Mensch. Aber der Hinweis, es gibt „Softeis“ und das „in the City“. weiterlesen »

Kalenderblatt 47. Woche 2014

Wer Leben ins Leben bringen will,
muss das Festhalten-Wollen aufgeben.

Ernst Ferstl, (*1955),
österreichischer Lehrer und Dichter

Altes abschneiden und ruhen lassen, damit Neues entsteht

Es ist Herbst. Die Zeit, in der Garten und Balkon winterfest gemacht werden. Die letzten Sommerblumen werden abgeschnitten, einjährige Pflanzen entfernt. Mehrjährige Gewächse werden zurückgeschnitten. Das wird gemacht, damit Garten und Balkon im nächsten Jahr wieder in voller Pracht erblühen können.
Und wie ist es im Leben? Lässt sich Altes so einfach abschneiden? Kann man es ruhen lassen? Und kann daraus Neues entstehen?

Über diese Frage habe ich nachgedacht, als ich vor einigen Tagen auf meinem Balkon die Geranien zurückgeschnitten und in den Keller zum Überwintern gebracht habe. Im Prinzip ist es im Leben wie im Garten oder auf dem Balkon. Wird Altes nicht gestutzt, bleibt es immer sichtbar. Neues kann zwar wachsen, wird jedoch immer durch das Alte behindert. Das Alte bleibt sichtbar. Warum treibt eine Pflanze nicht sofort wieder aus, wenn sie zurückgeschnitten wird? Weil sie Ruhe braucht. Sie muss neue Kraft sammeln, bevor sie wieder Blätter und Blüten treiben kann.
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Kalenderblatt 46. Woche 2014

Es gibt keine Grenzen.
Weder für Gedanken,
noch für Gefühle.
Es ist die Angst,
die immer Grenzen setzt.

Ingmar Bergman, 1917 bis 2007,
schwedischer Regisseur und Schauspieler

Konfliktlösung im Alltag

Konflikte gehören zu unserem Alltag. Sie begegnen uns beinahe täglich – auf Arbeit, in der Familie, unter Freunden. Was oft im Kleinen beginnt, entwickelt sich im Lauf der Zeit zu einem immer größer werdenden Problem. Werden Probleme nicht erkannt, nicht angesprochen und gelöst, stauen sie sich zu einem Berg auf. Oft reicht dann ein minimaler Anlass, und der Ausbruch des Problems ist nicht mehr zu stoppen. Wie lassen sich Konflikte im Alltag schnell lösen?

Vor dem Konflikt kommt das Problem. Irgendetwas stimmt nicht, Meinungen und Ansichten gehen auseinander. Jemand fühlt sich verletzt oder zurückgesetzt. Steht am Beginn dieses Prozesses noch die eigentliche „Sache“ im Vordergrund, verliert diese mit zunehmendem Nicht-Ansprechen des Problems ihre Bedeutung. Emotionen, hinter denen tiefer begründete Werte liegen, treten mehr und mehr in den Vordergrund.

Die Konfliktforschung unterscheidet drei Phasen der Eskalation von Konflikten:
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3. WEGE-Benefizkunstauktion für das „Familienhaus WEGE“ in Leipzig

  • Termin: Freitag, 14. November 2014, 17:00 Uhr,
  • Ort: Tapetenwerk, Lützner Straße 91, 04177 Leipzig,

Der WEGE e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Elke Pietsch und dem Tapetenwerk Leipzig am 14. November 2014 zum dritten Mal eine Kunstauktion zu einem wohltätigen Zweck. Der Erlös kommt dem „Familienhaus-WEGE“ zu Gute. Das betreute Wohnprojekt, dessen Pforten noch in diesem Jahr öffnen werden, soll psychisch erkrankte Väter und Mütter sowie deren Kinder dabei unterstützen, wieder ein geordnetes Familienleben aufzubauen.

Für die Versteigerung unter dem Motto „Das Tapetenwerk teilt 3.0“ haben zahlreiche Künstler – darunter Michael Triegel und Carsten Nicolai – ihre Kunstwerke der Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur u.v.m. zur Verfügung gestellt.

„Noras letzter Tag“ – Theatervorführung in Halle/Saale

Das Theater Apron in Halle/Saale zeigt „Noras letzter Tag“

  • Termine: Mittwoch, 05 & 12. November 2014, jeweils 20 Uhr;
  • Ort: Theater Mandroschke, Rudolf-Ernst-Weise-Str. 4/6, 06112 Halle/Saale,

Das Theater Apron leistet mit seinem Stück „Noras letzter Tag“ seit nunmehr drei Jahren seinen Anteil, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen weniger stigmatisiert werden. In dieser Eigenproduktion geht es um eine junge Frau, die nach einem misslungenen Suizidversuch in einer psychiatrischen Klinik zu sich selbst findet. Trotz der ernsthaften Thematik ist ein sehr unterhaltsames und lebensbejahendes Stück entstanden, welches mit vielen Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken aufräumt.

Mehr Informationen zu dem Theaterstück.

6. Novemberleuchten in Leipzig

  • Termin: Sonntag, 09. November 2014, 17:00;
  • Ort: UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a

Das Leipziger Bündnis gegen Depression lädt zum 6. „Novemberleuchten“ am Sonntag, den 09.11.2014 ab 17:00 Uhr (Einlaß: ab 16.45 Uhr) in das UT Connewitz ein (Nähe Connewitzer Kreuz).

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ soll in einer Gesprächsrunde über den Nutzen der Selbsthilfe als mögliche Ergänzung zu Therapie und klinischer Behandlung gesprochen werden. Dazu sind Gäste eingeladen, die verschiedene Erfahrungen im Bereich eigener Depressionen oder auch deren Behandlungswege mitbringen. Im Anschluss wird der Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zu Gunsten der Arbeit des Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. wird gebeten.

Weitere Informationen zum 6. Novemberleuchten in Leipzig.

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