Aktuell

Veränderung braucht ihre Zeit

Ein Zwischen-Rückblick auf viele Jahre persönliche Entwicklung

Die Dinge brauchen ihre Zeit. Diese Erkenntnis ist nicht neu, jedoch wird sie allzu oft vergessen. Wir wollen alles immer schnell erledigen – an der Kasse im Supermarkt, im Restaurant, in der Firma. Und erst recht wollen wir eine schnelle Veränderung, wenn es um uns selbst geht. Doch das ist nicht so einfach.

Sagen Sie das Alphabet auf. Das gelingt nur, wenn Sie bei A anfangen und es bis Z aufsagen.

Persönliche Veränderung braucht drei Dinge:

  1. Die Erkenntnis, dass ich mich verändern will.
  2. Das Wissen, wie ich mich verändern kann.
  3. Die Tat, die Veränderung umzusetzen.

Kleine Schritte sind der Weg, jeden Tag, immer und immer wieder. Und irgendwann stellt man fest, dass man anders gehandelt hat, als bisher. Plötzlich hat man seine Meinung gesagt, hat sich durchgesetzt oder einmal „Nein“ gesagt. Plötzlich denkt man zuerst auch einmal an sich, stellt seine Bedürfnisse und Wünsche in den Vordergrund.

Veränderung zu mehr „Selbst-Sein“ bedeutet mehr Selbstachtung, Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein.

Dabei ist Veränderung oft gar keine Veränderung. Vielmehr ist es oft das intensivere Zuwenden zu sich selbst. Sich selbst wichtig nehmen, sich selbst beachten bedeutet schlussendlich zufriedener und ausgeglichener zu leben.

Lesen Sie auch weitere Beiträge zu den Themen Zeit und Veränderung.

Die Bedrohung der abendländischen Kultur

Heute war ich in der Stadt unterwegs und an fast jeder Ecke sprangen mir grell rot leuchtende Werbeplakate ins Gesicht. Darauf das Glas mit einer bekannten Nuss-Nougat-Creme und ein markiger Spruch dazu. Ziel der Werbung: Jeder kann nun sein personalisiertes Nuss-Nougat-Creme-Glas bestellen. Der Wahnsinn.

Die Idee ist nicht neu. Vor einiger Zeit hat der weltgrößte Hersteller von Cola eine ähnliche Aktion gestartet. Flaschen und Dosen mit der braunen Brause wurden mit Namen bedruckt. Und kurze Zeit später konnte man im Supermarkt erwachsene Menschen beim Durchwühlen von Getränkekisten beobachten, auf der Suche nach der Flasche mit ihrem Namen drauf. weiterlesen »

Kalenderblatt 3. Woche 2015

Die Zeit vergeht nicht schneller als früher,
aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.

George Orwell (1903 bis 1950),
englischer Schriftsteller

Die Zeit und wie sie gemessen wird

Eine kurze Reise durch die Kulturgeschichte der Zeitmessung

zeit-uhrwerk-raederwerk.kirche.unterfarnstaedtDie Zeit ist eine physikalische Größe. Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen und hat damit im Gegensatz zu anderen physikalischen Größen eine eindeutige, unumkehrbare Richtung.

Aus der philosophischen Perspektive beschreibt die Zeit das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend hin zur Zukunft hin.

Die Relativitätstheorie von Albert Einstein beschreibt Raum und Zeit als untrennbar zusammengehöriges, gekrümmtes Gebilde. Je mehr Masse ein Objekt besitzt, desto mehr krümmt es den umgebenden Raum und verlangsamt gleichzeitig den Zeitfluss. Dies gilt auch für bewegte Objekte: schneller bewegte Objekte unterliegen einem langsameren Zeitfluss als weniger schnell bewegte, jeweils aus Sicht eines externen Beobachters.

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Kalenderblatt 2. Woche 2015

Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen,
der sie nutzen will.

Leonardo da Vinci (1452 bis 1519),
italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Philosoph

Kalenderblatt 1. Woche 2015

Zeit, die wir uns nehmen,
ist Zeit, die uns etwas gibt.

Ernst Ferstl,
(*1955), Österreichischer Lehrer und Dichter

Kalenderblatt 52. Woche 2014

Nur zwischen Glaube und Vertrauen ist Friede.

Friedrich von Schiller (1759 bis 1805, deutscher Dichter)

Vom Fließen und Stehen – der Fluss des Lebens

Das Leben ist ein großer Fluss. Mal fließt er langsam und still, mal schnell und geräuschvoll. Das Wasser brandet an die Ufer, spült sie aus.

Mal hat der Fluss Hochwasser, trägt seine Ufer ab, bildet ein neues Ufer und verändert seinen Lauf. Dann ist er wieder sanft, fast stillstehend. Steine liegen auch manchmal im Fluss des Lebens, groß und schwer, unverrückbar scheinend. Das Wasser bricht sich an ihnen, schlägt Wellen, um nach dem Hindernis wieder ruhig zu fließen.

Der Fluss des Lebens macht es dem Wasser gleich. Fließt er gemütlich und ruhig, fühlen wir uns wohl, sind entspannt und zufrieden. Fließt es schneller, wächst die Anspannung und stellen sich dem Fluss des Lebens Steine in den Weg, so drohen wir an ihnen zu zerschellen. Doch auch der härteste und größte Stein löst sich im Wasser auf. Langsam, fast unmerklich. Doch wenn das Wasser im Fluss des Lebens beharrlich immer wieder gegen den Stein spült, wird er sich auflösen. Er ist nicht weg, er ist in unzählige kleine Teile zerfallen, die den Grund des Flusses bilden, immer noch da sind, aber nicht mehr behindern. weiterlesen »

Kalenderblatt 51. Woche 2014

Licht findet seine Farbenfülle
erst im Widerstand der Wolken

Rabindranath Tagore (Rabindranath Thakur,
1861 bis 1941,
bengalischer Dichter, Philosoph
und Literatur-Nobelpreisträger)

„Zwei Caipis ohne, bitte“

Über die Verstümmelung der deutschen Sprache

Die Seuche des deutschen Aküfi grasiert und fordert immer mehr Opfer – Worte der deutschen Sprache. Kaum ein Brief, eine E-Mail, ein Fax ohne Abkürzungen. Vom SMS ganz zu schweigen, dort hat der Aküfi längst die Oberhand gewonnen.

Wird aus der Sprache der Dichter und Denker die Sprache der sinnlosen Buchstabenreihungen?

Vor kurzem saß ich in einer Bar. Eine junge Frau neben mir bestellte „zwei Caipis ohne, bitte“. Ich überlegte. Caipis? Ohne was? Ohne Rum, ohne Eis, ohne Glas?
Der Kellner stellte zwei Gläser Caipirinha ohne Eis auf den Tresen. Aha, dachte ich, ohne Eis also. Aber warum konnte die junge Frau neben mir das nicht auch so bestellen?
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