Persönlichkeitsentwicklung

Wo die Angst ist, da ist der Weg

Irgendwo hab ich den Satz mal gelesen und ihn damals für idiotisch gehalten. Angst haben und dann auch noch genau dort langgehen? Also, ins Feuer laufen, wenns brennt?

Es dauert manchmal, bis es bei mir klickt macht. Natürlich ist es ratsam, vorm dem Feuer wegzulaufen. Wenn ich aber nach einer traumatischen Erlebnis z.B. Angst habe, große Menschenansammlungen zu besuchen oder große, öffentliche Gebäude – dann liegt genau dort der Weg, die Angst zu besiegen oder zumindest abzumildern.

Wie macht man das? Viele sagen hier: Folge deinem Herzen. Wenn du eine Sache gerne tust, dann bist du auf dem richtigen Weg. Wenn es plötzlich leicht wird, dann hast du deinen Weg gefunden. Suche dir etwas, das wirklich zu dir passt. Wird es nicht leichter, dann ist es nicht der richtige Weg.

Den Herzensweg gehen – den Instinkten und der Intuition folgen. Der Herzensweg ist keinesfalls der Weg des geringsten Widerstands. Ganz im Gegenteil, er kann der schwerste Weg sein. Aber er ist (meistens) der erfolgreiche Weg. Nur im Herzensweg erkennen wir uns sicher.

Wir vermeiden, uns unseren Ängsten zu stellen, wir ignorieren unser Herz und folgen dem Verstand – meistens aus Bequemlichkeit. Sich seiner Angst zu stellen erfordert Mut, sein Herz zu öffnen erfordert Mut.

Hinter der Angst liegen oft die Dinge, die unser Leben reicher und schöner machen, unsere Wünsche und Sehnsüchte. Hinter den Ängsten warten Zufriedenheit, Erfüllung und Stolz, es geschafft zu haben.

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Autor: Mirko Seidel am 16. Mai 2018 16:36, Rubrik: Persönlichkeitsentwicklung, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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