Angst

Wie geht man mit Angst um?

Die Erfahrung zeigt: Der Körperzustand verändert sich, wenn ein Mensch vor etwas Angst hat. Die Schultern spannen sich an, die Atmung wird flach und die Gedanken kreisen ständig um die Angst.

Im Gegensatz dazu, wenn der Körper im Normalzustand ist:

  • Der Körper ist entspannt,
  • Man fühlt sich fest geerdet auf dem Boden,
  • Die Atmung ist tief und im Bauch,
  • Die Gedanken sind im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft,

Was bringen diese Erfahrungswerte?

Sobald ein Mensch in eine Angstsituation kommt sollte er versuchen, bewusst in den Normalzustand zurückzukehren. Er sollte sich bewusst

  • körperlich entspannen und
  • geistig wieder ins Hier und kommen.

Die Angst gedanklich durch Glaubenssätze in den Griff zu kriegen, funktioniert nicht, denn dann bin ich im Kopf. Sinnvoller ist es, aus dem Kopf in den Bauch und ins Herz zu kommen und die Gefahrensituation mit allen Sinnen des Körpers zu analysieren und zu bewältigen.

Die Lösung liegt also nach meiner Erfahrung darin, über den Körper zu gehen und den Körper in solchen Situationen bewusst zu entspannen, und gleichzeitig den geistigen Fokus ins Hier und Jetzt zu holen.

Das muss man ein paar Mal geübt haben. Ohne Übung ist es schwer, in Extremsituationen die nötige Gelassenheit zu bewahren und nicht sofort von der Angst überrollt zu werden.

Stichworte:
, , , , , , , , , , , , , , ,

Autor: Mirko Seidel am 5. Jun 2016 08:43, Rubrik: Angst, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

Einen Kommentar schreiben

©2017 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum