Persönlichkeitsentwicklung

Aufregen – ja oder nein?

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben und gesagt, das Aufregen nichts bringt. Einige Leser fragten mich, ob man sich dann über gar nichts mehr aufregen soll? Alles nur noch über sich ergehen lassen? Sich für gar nichts mehr einsetzen?“

Meine Antwort: Mach was Du denkst. Es steht jedem Menschen frei sich individuell zu entscheiden, wie er Leben will.

Wer glaubt, dass es etwas bringt, sich aufzuregen, dann soll er es tun. Wer glaubt, dass es etwas bringt, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, dann soll er es tun. Meine Erfahrung sagt mir: es bringt gar nichts. Weder mir noch dem Rest der Welt.
Ganz im Gegenteil. Umso mehr ich mich mit negativen Dingen beschäftige, desto negativer wird mein Weltbild und desto negativer werde ich. Will ich das?

Wenn ich negativ eingestellt bin, trage ich überhaupt nichts zu meiner Umgebung bei. Das Ziel sollte doch sein, so positiv wie möglich durch die Welt zu gehen. Den nur dann ich auch einen positiven Einfluss auf meine Umwelt.

Wer sich über alles und jeden aufregt und merkt, dass es ihn mehr runterzieht, als dass es Energie, positive Stimmung und Liebe gibt, sollte mal kurz Inne halten und seine Herangehens- und Denkweise überdenken.

Und genau das ist es eben, was ich bei der Mehrheit der Menschen sehe. Sie glauben, Gutes zu tun, indem sie den „Kampf gegen das Böse“ führen. Macht sie das zu besseren Menschen? Eher nicht. Viele sind frustriert angesichts ihres erfolglosen Kampfes, sie verfallen in Ideologien, Dogmas und Schmalspur-Denken und tragen in keiner Weise etwas Positives zu Ihrer Umwelt bei.

Deshalb: bleib positiv, rege dich nicht über alles und jeden auf – es bringt nichts. Wenn dich etwas stört, nimm es an, analysiere es und überlege, welche Möglichkeiten du hast, es zu verändern. Und wenn du es nicht verändern kannst, akzeptiere es, lebe damit und konzentriere dich wieder auf die positiven Dinge auf dich und dein positives Leben. So veränderst du die Welt.

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Autor: Mirko Seidel am 21. Apr 2017 07:30, Rubrik: Persönlichkeitsentwicklung, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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