Persönlichkeitsentwicklung

Aufschieberitis

Letztens habe ich irgendwo gelesen, dass etwa 70 Prozent der Studierenden dazu neigen, das Lernen auf morgen zu vertagen, und dann auf übermorgen usw. usf. Unangenehme Dinge werden gerne vor sich her geschoben.

Hm, ist es schlimm, wenn ich das, was ich gerade nicht erledigen will, verschiebe? Ich denke nicht, dass das zwangsläufig schlimm ist. Wenn ich zum Beispiel für eine Prüfung lerne, keine Lust mehr habe und stattdessen meine Fenster putze, was ich sonst auch nicht gern tue, dann habe ich auf diese Weise etwas erledigt, dass ich sonst als lästig empfinde.

Und wenn ich anstatt Fenster zu putzen lieber in den Park gehe oder mich mit Freunden treffe? Dann ist das auch nicht schlimm, denn so wichtig die Phasen des Lernens sind, so wichtig sind auch die Phasen der Erholung.

Problematisch wird es allerdings, wenn das eigene Wohlbefinden und die Leistung unter der Aufschieberitis leiden. Was tut man dagegen? Planen. Sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. Pausen und Erholung/Entspannung einplanen. Große Ziele in überschaubare Etappen einteilen. Und noch etwas: Erfolge feiern, auch die kleinen.

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Autor: Mirko Seidel am 31. Jul 2016 08:52, Rubrik: Persönlichkeitsentwicklung, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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