Burnout

Burnout-Langzeitstudie startet an der TU Dresden

Burnout ist zum allgegenwärtigen Alltagsphänomen geworden. Die Zahl der direkt Betroffenen steigt ständig und mit ihr die Zahl der indirekt Betroffenen – Familien, Freunde, Kollegen. 40 Jahre, nachdem der Begriff Burnout erstmals verwendet wurde und 20 Jahre, nachdem das Burnout-Syndrom in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist, startet jetzt an der Technischen Universität in Dresden eine Langzeitstudie zum Thema Burnout.

Obwohl kaum noch eine Woche vergeht, in der das Thema Burnout nicht in den Medien auftaucht, wissen Betroffene und Forscher noch erschreckend wenig über Ursprung und Entstehung von Burnout. Welcher Personenkreis ist besonders gefährdet? Gibt es Menschen, die vor Burnout geschützt sind? Gibt es psychische und biologische Frühwarnsignale?

An der TU Dresden sollen Menschen über Jahre begleitet und wiederholt Daten von ihnen gesammelt werden (selbstverständlich unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen!). So sollen zuverlässige Aussagen über Entstehungsbedingungen von Burnout zu machen.

Teilnahmebedingungen

An der Studie kann teilnehmen, wer

  • zwischen 18 und 68 Jahren alt ist und
  • deutschsprachige Fragebögen bearbeiten kann.

Hier gehts direkt zur Anmeldung.

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Autor: Mirko Seidel am 17. Jan 2015 08:30, Rubrik: Burnout, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

5 Reaktionen zu “Burnout-Langzeitstudie startet an der TU Dresden”

  1. Sven Lehmann schreibt

    Die Studienverantwortlichen streben eine Teilnehmerzahl von 7.000 bis 10.000 an, aktuell sind es wohl schon rund 1.300 Interessierte am Thema Burnout, die sich auf der Website der Studie angemeldet haben.

  2. Mirko Seidel schreibt

    Dann hoffen wir mal, dass sich genügend Teilnehmer anmelden und auch bis zum Ende der Studie durchhalten.

  3. Sven Lehmann schreibt

    Bei einer Längsschnittstudie ist es sehr wahrscheinlich, dass es Teilnehmer geben wird, die beginnen und nicht bis zum Ende mitmachen, welche Gründe es dafür auch immer geben mag. Burnout ist ja oft genug ein Grund dafür, sich einmal vorgenommenes nicht mehr zu schaffen …

  4. Mirko Seidel schreibt

    Ob es ein „Grund“ von Burnout ist, sich einmal vorgenommenes nicht mehr zu schaffen, lässt sich diuskutieren. Es ist sicher eine Begeleiterscheinung, die ihre Gründe hat.

  5. Sven Lehmann schreibt

    Sich im Burnout oder am Anfang von diesem zu befinden, ist ein Grund für Aufschieberitis (Prokrastination), keinesfalls der einzige …

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