Burnout

Aus Burnout in die Selbstständigkeit – Checkliste

Aus einer Burnoutphase in die Selbstständigkeit zu gehen, ist ein großer und bedeutender Schritt. Er will wohl überlegt und gründlich durchdacht sein.

Fehler passieren immer und Erfahrungen muss jeder selbst sammeln. Aber mit einem guten Plan und professioneller Hilfe ist Selbständigkeit aus Burnout möglich.

Was gilt es zu beachten?

  • Gedanken spielen lassen: Öffnen Sie die Palette Ihrer Möglichkeiten so weit, wie möglich.
    Was kann ich? Was weiß ich? Was macht mir Spaß und Freude? Worin bin ich gut? Was will ich anderen Menschen geben? Wo sehe ich eine Marktlücke?
  • Geschäftsideen aufschreiben: Schreiben Sie alle Ihre Ideen auf je einen Zettel. Notieren Sie zu jeder Geschäftsidee folgende Fragen und beantworten Sie sie: Was genau will ich machen? Wem biete ich mein Angebot an? Wem nützt mein Angebot? Wo will ich meine Idee anbieten? Mache ich es alleine oder brauche in Mitarbeiter? Was ist das Neue, das Besondere an meiner Idee? Was macht die Konkurrenz und wie grenze ich mich von ihr ab? Was traue ich mir zu? Was kann ich (noch) nicht leisten?
  • Aussortieren: Legen Sie alle Zettel beiseite von denen Sie der Meinung sind, dass sich diese Geschäftsidee nicht verwirklichen lässt oder dass Sie noch nicht in der Lage sind, diese Idee umzusetzen. Schmeißen Sie die Zettel aber nicht weg, sie könnten sie noch einmal brauchen.
  • Finanzplan: Errechnen Sie, was Sie im Monat an Geld für den privaten Verbrauch benötigen. Ehrlichkeit ist gefragt. Schreiben Sie jede, auch noch so kleine Summe auf, die Sie für Ihren Lebensunterhalt benötigen. Denke Sie auch an Ausgaben für einmalige Dinge, wie ein Auto, Kühlschrank, Waschmaschine. Und nicht vergessen: auch Urlaub muss mal sein.
  • Professionelle Hilfe: Der Weg in die Selbstständigkeit sollte Sie zu mehreren Partnern führen, die Sie beraten und unterstützen können. Dazu zählen: ein Steuerberater, ein Unternehmensberater, ein Webdesigner, sofern Sie eine Internetseite erstellen wollen. Hilfe können auch die Industrie- und Handelskammer, die Handwerksammer oder ähnliche Berufsverbände geben. Machen Sie es nicht alleine, in der Frühphase der Selbstständigkeit etwas Geld auszugeben kann Ihnen später viel Geld sparen.
  • Zeitplan: Lassen Sie sich so viel Zeit, wie möglich und wie nötig. Schnellschüsse bringen meistens nicht viel und kosten am Ende Zeit und eventuell viel Geld. Beginnen Sie in kleinen, übersichtlichen Schritten.

Und vergessen Sie nicht: Der wichtigste Teil Ihres neuen Unternehmens sind Sie.

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Autor: Mirko Seidel am 16. Jan 2014 09:28, Rubrik: Burnout, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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