Burnout-Prävention

Burnout ist ein Prozess, der sich von den ersten Anzeichen bis zum Zeitpunkt der völligen Erschöpfung über Monate und Jahre hinziehen kann. Der Weg heraus aus Burnout kann dann noch viel länger dauern.

Die Burnoutgefährdung wird im Allgemeinen bestimmten Berufsgruppen zugeschrieben. Erkennbar ist, dass vor allem Menschen von Burnout betroffen sind, die einer hohen Stressbelastung ausgesetzt sind, die multifunktionale Aufgaben erfüllen müssen (Multitasking) und die viel mit anderen Menschen und deren Problemen zu tun haben. Die viele Jahre in Gebrauch gewesene Bezeichnung von Burnout als Managerkrankheit ist längst hinfällig. Das Burnout-Syndrom ist ein Phänomen, das inzwischen weite Teile der Bevölkerung erreicht und viele Berufsgruppen erfasst hat.

Burnoutprävention ist daher der beste Schritt, um gar nicht erst in eine akute Burnoutphase zu geraten, oder schon bei den frühen Anzeichen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Gründe für den Beginn eines Burnouts können sein:

  • Dauerhaft hohe Stressbelastung,
  • Multitasking,
  • Anhaltende Konflikte am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundeskreis,
  • Verlust eines nahen Angehörigen,
  • Fehlende Anerkennung am Arbeitsplatz oder in der Familie,
  • Fehlende Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Erholung,
  • Überengagement im sozialen Bereich,
  • Plötzliche massive Veränderungen im gewohnten Lebensalltag,
  • Ernüchterung,

Anzeichen für ein beginnendes Burnout können sein:

  • Innere Unruhe,
  • Müdigkeit,
  • Schlafstörungen,
  • schnelle Überforderung,
  • Handlungsstarre,
  • Gereiztheit,
  • Nicht-Abschalten-Können
  • Frustration,
  • Schuldzuweisungen,

Hat die Burnout-Spirale mit ihrer nach unten gerichteten und immer schneller werdenden Rotation erst einmal begonnen, sich zu drehen ist es höchste Zeit, entgegenzusteuern.

Patentlösungen gibt es nicht, aber Möglichkeiten, die Abwärtsspirale zu stoppen. Zuerst sollte eine genaue Betrachtung des jetzigen Zustandes erfolgen. Dabei können folgende Fragen helfen:

  • Wo stehe ich zurzeit? – Standortbestimmung,
  • Wie bin ich dahin gekommen? – Wegerückblick,
  • Was hat dazu geführt? – Ursachensuche,
  • Wer waren die Begleiter auf dem bisherigen Weg? – Personenanalyse,
  • Wann hat alles begonnen? – Zeitbestimmung,
  • Wohin möchte ich? – Zukunftsblick,

Um ein Burnout in seiner Frühphase zu stoppen, sind folgende Maßnahmen geeignet:

  • Erlernen von Entspannungstechniken, wie Autogenes Training (AT) und Progressive Muskelentspannung (PMR),
  • Erkennen von Stressbelastungen (Stressoren),
  • Entwickeln von Verhaltensmustern in Stresssituationen,
  • Arbeit am Selbstbewusstsein und am Selbstwertgefühl,
  • Veränderungen an Tagesabläufen.

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