Coaching bei Stress und Burnout

Coaching ist gerade für Menschen mit Depressionen und Burnout eine gute und sinnvolle Ergänzung zu den Angeboten von Ärzten und Therapeuten. Im Gegensatz zu den Therapien der Schulmedizin wird der Fokus auf die Person gelegt, nicht auf das Problem.

Der Klient erkennt die Ursachen für seine Probleme, er konzentriert sich auf das, was er kann, was er weiß und was er gern tun möchte und entwickelt daraus das Modell seiner Zukunft. Der Coach begleitet diesen Prozess und gibt hilfreiche Unterstützung.

Nachfolgende Erkenntnisse und Methoden können beim Coaching eine Erfolgswirkung beschreiben:

  • Aktivierung von Ressourcen: der Coach arbeitet mit seinem Klienten dessen positive Möglichkeiten, Eigenheiten, Fähigkeiten und Motivationen heraus, damit sich dieser seiner Stärken und Ressourcen bewusst wird.
  • Benennen des Problems: der Coach führt Gespräche so, dass der Klient problematische oder belastende Erfahrungen und Emotionen in einer Sitzung erneut erlebt. Dem Coach fällt die Aufgabe zu, diese Erfahrungen und Erlebnisse in Worte zu fassen und sie damit für den Klienten greifbar und lösbar zu machen.
  • Unterstützung bei der aktiven Problembewältigung: der Klient macht im Gespräch die Erfahrung, dass er anstehende Herausforderungen oder Probleme aus eigener Kraft bewältigen kann, die ihm bisher als nicht lösbar erschienen sind. Anschließend kann und soll er Problemlösungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad eigenständig in der Praxis ausprobieren.
  • Klärung der Motive: dabei hilft der Coach dem Klienten, seine bewussten oder unbewussten Motive, Ziele und Werte klarer zu sehen. Dies fördert das Verständnis dafür, warum der Klient sich so verhält und so empfindet und nicht anders.

Beim Coaching ist für den Erfolg das persönliche Verhältnis zwischen Coach und Klient besonders wichtig. Es gelten die Prinzipien Vertrauen, Wertschätzung, Authentizität, Empathie, Fürsorge, gegenseitiges Interesse und Diskretion.

Coaching zur Stressbewältigung:

  • Erkennen von Stressoren,
  • Erkennen von typischen Verhaltensmustern in Stresssituationen,
  • Analysieren von Reaktionen auf Stressoren,
  • Erarbeiten und Trainieren von neuen Verhaltensmustern,

Ziel:

  • Reduzierung von Stresssituationen,
  • Veränderung von Verhaltensmustern,
  • Erlernen von Entspannungstechniken,
  • Burnout verhindern,

Coaching in der frühen Burnoutphase:

  • Analysieren des Ist-Zustandes,
  • Erkennen der Überforderungssituationen,
  • Definition des Sinnverständnisses,
  • Erkennen von typischen Verhaltensmustern in Überforderungssituationen,

Ziel:

  • Burnoutprozess stoppen,
  • Veränderung von Verhaltensmustern,
  • Ausscheiden aus dem Berufsleben möglichst verhindern,
  • Sinn-volle Veränderung des Arbeitsalltags,

Coaching in der akuten Burnoutphase:

  • Analyse des Ist-Zustandes,
  • Erkennen der Ursachen für ein Burnout,
  • Erkennen von Stärken und Ressourcen,
  • Entwickeln einer Zukunftsperspektive,

Ziel:

  • Psychische und emotionale Stabilität zurückgewinnen,
  • Lebenssinn, Lebensmut und Lebensfreude zurückerhalten,
  • Veränderung von Verhaltensmustern,
  • Balance finden zwischen Arbeit, Freizeit, Familie/Freunde und Nichtstun,

Coaching in der Spät-Burnoutphase:

  • Begleitung auf dem neuen Lebensweg,
  • Überprüfung der Effizienz der neu erlernten Verhaltensmuster,
  • Unterstützung bei der Umsetzung der Stärken,
  • Innehalten und Kontrolle einer möglichen neuen Überforderungssituation,

Ziel:

  • Vertiefung der erlernten Entspannungstechniken und neuen Verhaltensmustern,
  • Neue Alarmzeichen rechtzeitig erkennen und gegensteuern,
  • Spektrum der Möglichkeiten weit offen halten,
  • Fokussieren auf das Wesentliche,


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