(Lebens-)Energie

Energieräuber und wie man ihnen strategisch begegnet

Sind Sie von negativen Menschen, so genannten Negaholisten umgeben oder stehlen Ihnen Energieräuber ihre Lebenskraft? Wenn ja, dann wird es Zeit, diesen Menschen und ihrer negativen Ausstrahlung energisch entgegenzutreten. Negative Menschen tun uns nicht gut. Sie lullen uns ein in ihre Wolke des Negativen und entziehen uns Energie.

Deshalb sollten wir ihnen ganz bewusst aus dem Weg gehen. Ist dies nicht möglich, wie z.B. am Arbeitsplatz, können die folgenden Strategien helfen.

Gespräche lenken

Wenn sich ein Gesprächspartner im Negativen verliert und es Ihnen nicht möglich ist, einfach wegzugehen, setzen Sie jedem negativen Aspekt ingressiv und unaufgeregt etwas Positives entgegen. Es ist zu warm? Darüber freuen Sie sich, weil sie nach der Arbeit schwimmen gehen können. Ein Kollege zieht immer zu bunte Sachen an? Das ist doch lustig und bringt Farbe in den Arbeitsalltag.

Klatsch und Tratsch vermeiden

Tratsch ist eine versteckte und sehr verbreitete Form von Negaholismus. Von Tratsch über Promis und solche, die es sein wollen, lebt eine ganze Boulevard-Zeitungs-Industrie. Es gibt ihn (fast) überall, den Tratsch. In der Familie („Der Sohn von Tante Hildegard hat Eheprobleme, das war ja zu erwarten!“) und im Büro („Der Müller hat seinen Termin schon wieder verpatzt, der Chef war ganz schön sauer!“). Mit Tratsch wird nicht nur viel wertvolle Zeit verschwendet, er wirkt auch absolut destruktiv – und zwar auf alle Beteiligten.
Tratsch entsteht aus dem Bedürfnis heraus, sich selbst zu erhöhen, indem andere erniedrigt werden. Oftmals geht es um Neid oder auch nur um die Suche nach Aufmerksamkeit. Halten Sie sich ganz bewusst raus. Sagen Sie Ihrem tratschenden Gegenüber höflich, aber bestimmt, dass Sie sich Ihre eigene Meinung bilden über Menschen und an Tratsch nicht interessiert sind.

Der Blick auf die Ursachen

Sie können negativen Menschen eventuell helfen, wenn Sie etwas über die Ursachen seiner demotivierenden Einstellung erfahren. Gibt es ein Problem in der Familie? Wird er gemobbt, oder hat er eine Position, die nicht seinen Fähigkeiten entspricht? Ist er depressiv? Es besteht eine kleine Chance, dass sich der Mensch ändert, wenn er erkennt, dass Sie ein echtes Interesse an ihm haben. Die Chance ist klein und Sie sind (in der Regel) kein Therapeut. Es ist aber auch typisch für negaholistische Menschen, dass sie an ihrer Sicht auf die Welt nichts ändern wollen. Dann sollten Sie auch keine entsprechenden Versuche mehr unternehmen.

Nein sagen

Wenn ein Mensch in Ihrem Umfeld hartnäckig negativ ist, können Sie irgendwann einen Punkt machen. Sagen Sie demjenigen, dass Sie festgestellt haben, dass Sie leistungsstärker, motivierter, erfolgreicher und nicht zuletzt entspannter und glücklicher sind, wenn Sie die positive Seite an Dingen und Personen betrachten, und dass Sie den Negaholismus Ihres Gegenübers bisweilen sehr anstrengend finden.

Wenn Sie selbst zu Negaholismus neigen

Wenn Sie (oder andere) bei sich feststellen, dass Sie Negatives fixieren und das Positive oft zu übersehen, können Sie Folgendes tun: Versuchen Sie nicht, sich radikal von heute auf morgen zu ändern. Das klappt nicht. Mark Twain sagte einmal:

„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.“

Beginnen Sie damit, täglich einen negativen Impuls ins Positive umzuformulieren. Wenn Sie sich also z. B. dabei ertappen, wie Ihnen Ihr Ärger über einen Stau oder über eine Kollegin die Stimmung verhagelt, setzen Sie dem etwas Positives entgegen: der Stau ermöglicht es Ihnen, auf dem Weg zur Arbeit zu entspannen oder Sie können zwei schöne Lieder mehr hören oder Sie genießen die Aussicht. Jeder Mensch hat seine „Macken“, doch jeder Mensch hat auch wertvolles und Positives, man muss es nur sehen.
Wenn Sie merken, dass Ihnen solche Umwandlungen vom Negativen ins Positive immer leichter fallen, steigern Sie die tägliche Dosis: von 1 auf 2 auf 3 usw.

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Quelle: www-einfach-organisiert.de

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Autor: Mirko Seidel am 18. Aug 2015 08:02, Rubrik: (Lebens-)Energie, Texte & Gedanken, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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