(Lebens-)Energie

Was uns fehlt und was wir haben

Selten denken Menschen an das, was sie haben, aber ständig an das, was ihnen fehlt. Traurig. Würden es viele Menschen es nur ab und an mal schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon haben, dann wären die meisten negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden.
Anstatt das zu sehen, was sie alles haben und was alles gut läuft, schauen sie auf all das, was nicht läuft bzw. was angeblich noch fehlt.

Diese Perspektive erfordert massiv viel Energie. Energie, die an wichtigeren Stellen fehlt. Genau das ist auch der Grund, warum ein Mensch mit wenig Geld glücklicher sein kann, als ein Milliardär im Palast. Die Perspektive machts.

Es geht nicht darum, wie viel ein Mensch hat, sondern darum, wie er darauf schaut. Das Leben ist nicht immer perfekt, es läuft auch mal schief. Und genau in diesen Situationen ist es wichtig, die Perspektive zu ändern – weg von dem was fehlt hin zu Dankbarkeit für das, was da ist.

Ein Beispiel: Vor fünf Jahren war ich völlig am Boden – ausgebrannt. Echt scheiße. Eines schönen Sommertages saß ich mittags in einem Café bei herrlichstem Sonnenschein und habe Kaffee getrunken und Torte gegessen. Super! Wann saß ich all die Jahre voller Arbeit uns Stress mittags in einem Café und habe Kaffee getrunken und Torte gegessen. Vermutlich noch nie. Ich war glücklich und dankbar.

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Autor: Mirko Seidel am 18. Mai 2017 08:47, Rubrik: (Lebens-)Energie, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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