Selbstbewusstsein

Körperhaltung und Selbstbewusstsein (Teil 1)

Letztens habe ich diesen Satz gelesen:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden deine Gefühle.

Achte auf Deine Gefühle,
denn sie werden deine Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Dein Schicksal.

Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle, unsere Gefühle beeinflussen unsere Gedanken. Das Eine beeinflusst das Andere, alles hängt miteinander zusammen.

Gehen uns viele negative Gedanken durch den Kopf, geht es uns auch körperlich nicht wirklich gut. Alles ist anstrengend und angespannt. Jede Bewegung macht Mühe und am liebsten würden wir gleich wieder ins Bett gehen.

Andererseits, geht es uns körperlich richtig gut, dann ist es fast unmöglich, negative Gedanken zu haben. Warum ist das so?

Unser Körper verbindet verschiedene Körperhaltungen mit verschiedenen Emotionen und gedanklichen Zuständen und speichert diese ab.

Eine offene und aufrechte Körperhaltung ist in der Regel mit guten Gefühlen verknüpft während eine geschlossene, angespannte Körperhaltung eher mit einem negativen Zustand verbunden ist.

Warum reißt ein Sportler auf dem Siegerpodest die Arme nach oben? Warum senken Kinder den Kopf, wenn sie ausgeschimpft werden?

Zwei verschiedene Körperhaltungen = zwei verschiedene Gefühlszustände.

Wir sind diesem Zusammenhang jedoch nicht ausgeliefert, wir können ihn bewusst beeinflussen – durch unsere Körperhaltung.

Sinken wir in uns zusammen, weil wir negativer Kritik ausgesetzt sind, schlecht behandelt werden oder uns ein Misserfolg heimgesucht hat, haben wir die Chance, und bewusst zu machen, dass wir durch eine Veränderung unserer Körperhaltung unseren Gemüts- und Gedankenzustand verändern können.

Es braucht, wie immer, Übung. Haben wir uns aber erst einmal eine aufrechte, starke Körperhaltung angewöhnt und haben wir die Veränderung in unseren Gedanken gespürt, werden wir nie wieder eine andere Körperhaltung einnehmen wollen.

Lesen sie zu diesem Beitrag auch den zweiten Teil

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Autor: Mirko Seidel am 30. Nov 2016 08:38, Rubrik: Selbstbewusstsein, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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