Burnout

Loslassen lernen

Praktische Tipps

Im Lauf des Lebens sammeln sich viele Erlebnisse und Erfahrungen an – schöne und nicht so schöne. Alles wird in unserem Gedächtnis gespeichert. Manches ist nach kurzer Zeit vergessen. Anderes tragen wir Jahre und Jahrzehnte mit uns herum. Schönes in Erinnerung zu behalten und abzurufen, wenn es uns einmal nicht so gut geht, kann hilfreich sein. Aber immer wieder kommt auch das an die Oberfläche, was und belastet, geärgert hat. Und es zieht uns runter, lähm uns, macht Angst.

Loslassen heißt das Zauberwort. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Die vier folgenden Tipps zum Loslassen können helfen alte, belastende Erlebnisse und Erfahrungen loszulassen.

Tipp 1: Das praktische Loslassen

Erinnere Dich an ene unangenehme, belastende oder beleidigende Situation, die Dich nicht loslässt. Schreib die Situation auf einen Zettel. Denk genau nach, wie war es in dieser Situation, was genau hat mich belastet, gekränkt oder verletzt. Wenn Du alles aufgeschrieben hast, verbrenn den Zettel im Freien oder über einer feuerfesten Unterlage. Schick alles Belastende, Unangenehme, Verletzende und Deine Ängste mit dem Rauch fort von Dir.

Tipp 2: Das mentale Loslassen

Erinner Dich an unangenehme, belastende oder beleidigende Situation, die Dich nicht loslässt. Stell Dir vor, Du schreibst diese Situation auf einen Zettel in Deinem Kopf. Denk genau nach, wie war es in dieser Situation, was genau hat mich belastet, gekränkt oder verletzt. Wenn Du alles im Kopf aufgeschrieben hast, zerknüll den Zettel in Deinem Kopf und kick ihn aus Deinem Kopf hinaus.

Tipp 3: Das alltagsbezogene Loslassen

Bau das Loslassen in Deinen Alltagserfahrungen, z.B. in Deine Berufserfahrungen, ein. Ein Bauarbeiter kann sich z.B. vorstellen, die belastenden Erfahrungen in ein Fundament einzugießen oder in eine Wand einzumauern. Eine Sekretärin kann sich vorstellen, die belastende Situation in einem Ordner hinter sich abzulegen. Ein Tierwärter kann die unangenehme Situation oder die Angst den Löwen zu Fraß vorwerfen.

Tipp 4: Das Hamsterrad durchbrechen

Kennst Du das? Du liegst abends im Bett und Deine Gedanken kreisen um eine belastende Situation. Du malst Dir aus, wie es weitergeht, wie sich alles immer mehr verschlimmert, wie Dein Leben den Bach runtergeht. STOPP! Stell Dir in diesem Moment die Frage: „Woher kommt mein nächster Gedanke?“ und sei gespannt, was passiert.

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