Sprache & Kommunikation

Das Milton-Modell der Sprache

Das Milton-Modell der Sprache ist ein Bestandteil des Modells der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) und beruht auf der Arbeit von Milton H. Erickson. Richard Bandler und John Grinder beobachteten Erickson während seiner Arbeit und beschrieben dessen Art, Sprache zu verwenden. Die Teile, die sie in das Modell von NLP übernahmen, nannten sie das Milton-Modell. Das Milton-Modell beschreibt, was Erickson an Sprachmustern zur Verfügung stand und in welchem Kontext er diese Sprachmuster anwendete.

Milton Hyland Erickson wurde am 5. Dezember 1901 in Aurum (Nevada) geboren und starb 1980 in Phoenix (Arizona). Er war ein Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut, der die moderne Hypnose und Hypnotherapie maßgeblich prägte und ihren Einsatz in der Psychotherapie förderte.

Erickson litt an Legasthenie. Sein Spitzname war Dictionary, was in seinem Unverständnis im Umgang mit dem Wörterbuch begründet war. Erickson soll das Wörterbuch immer von Anfang zu lesen begonnen haben, wenn er einen Begriff suchte. Er galt lange Zeit als zurückgeblieben. Milton H. Erickson konnte seine Legasthenie überwinden indem er übte, schwierige Buchstaben vor sich zu sehen, also mental zu visualisieren.

1919, kurz nach Abschluss der High-School, erkrankte Erickson an Kinderlähmung, fiel ins Koma und war vollkommen gelähmt. Durch Imaginationen arbeitete er daran, dass seine gelähmten Muskeln wieder funktionstüchtiger wurden. Er schaffte es, nach einem Jahr an Krücken zu gehen und besuchte die Universität von Wisconsin. Zwei Jahre später konnte er ohne Krücken gehen, er hinkte lediglich mit dem rechten Bein.

An der Universität beschäftigte sich Milton H. Erickson mit Hypnose. Er war fasziniert von den Möglichkeiten und entwickelte unterschiedliche Techniken. Im Gegensatz zu der damals vorherrschenden Lehrmeinung, erarbeitete Erickson individualisierbare Methoden.

1953 erkrankte Erickson an Post-Polio-Syndrom. 1957 gründete Erickson die Amerikanische Gesellschaft für Klinische Hypnose, deren Vorsitz er übernahm. 1958 gründete er das „American Journal of Clinical Hypnosis“, das er bis 1968 herausgab.
Ab 1976 erkrankte Erickson ein drittes Mal an Kinderlähmung mit Muskelschwund und multiplen Schmerzzuständen. Danach war er auf einen Rollstuhl angewiesen und im Gesicht halbseitig gelähmt.

Besonders die kunstvolle Verwendung von Worten und Sprachmustern durch Erickson fanden Eingang in das Modell der NLP. Bandler und Grinder analysierten die Sprachmuster Milton H. Ericksons und machten die Struktur seiner Trancesprache lehrbar. Das ursprünglich beschriebene Milton Modell besteht aus mehreren Teilen.

Viele Aspekte des originalen Milton Modells sind ausschließlich für Linguisten interessant. Von grundlegender Bedeutung für die Kommunikation sind die daraus extrahierten Sprachmuster, die auch weitestgehend Eingang in das Modell von NLP gefunden haben.

Das in der NLP gelehrte Sprachmuster des Milton-Modells besteht aus sechs Gruppen:

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Quelle: www.Wikipedia.de,
http://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Milton_Modell_der_Sprache

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