Ernährung & Gesundheit

Neun Grundregeln gesunder Ernährung

Neun Grundregeln gesunder Ernährung

Wer wünscht sich das nicht? Gesund bleiben bis ins hohe Alter, schlank und fit sein. Ernährung ist für all das die wichtigste Grundlage. Das wissen wir auch. Und doch nimmt die Zahl übergewichtiger und kranker Menschen zu. Krankheiten, wie Diabetes mellitus Typ 2 (Alterstzucker), Rheuma, Arthrose, Gicht, Herz-Kreislauf-Beschwerden treffen immer mehr Menschen in immer jüngerem Alter.

Mit Tabletten lassen sich die Symptome der Krankheiten unterdrücken oder zumindest lindern und erträglich machen. Ein Ersatz für ein gesundes und erfülltes Leben bis ins hohe Alter sind sie nicht.

Wer die folgenden neun Grundregeln für eine gesunde Ernährung berücksichtigt, der kommt seinem persönlichen Wohlergehen und einer langanhaltenden Gesundheit schon ein großes Stück näher.

  1. Abwechslungsreich (Vielfältig und Ausgewogen)
  2. Eine einseitige Ernährung ist nicht hilfreich, Mangelerscheinungen können die Folge sein. Deshalb gilt: Je abwechslungsreicher die Ernährung, desto besser. Nutzen Sie die ganze Palette der natürlichen und naturnahen Lebensmittel – bevorzugt regional und saisonal.

  3. Regelmäßig essen
  4. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind für den Körper besser zu verdauen als wenige große Mahlzeiten. Magen und Darm werden entlastet und der Insulinspiegel kann sich immer wieder regulieren. Dauerhaftes Essen den ganzen Tag sollte jedoch vermieden werden.

  5. Natürlich essen
  6. tomaten-gesundes-essen-ernaehrungGanz wichtig ist es, Lebensmittel in ihrer natürlichen Form zu verarbeiten, da (industriell) verarbeitete Produkte weniger Nährstoffe enthalten. Zudem kann man so von zugesetzten, nicht erforderlichen Nahrungsergänzungsmitteln Abstand nehmen. Der menschliche Körper ist Natur und sollte auch nur natürlich versorgt werden.

  7. Selber machen
  8. ssen-selbst-zubereitenWenn es möglich ist, sollten die Mahlzeiten selbst zubereitet werden. Es ist auch wichtig, sich dafür auch die notwendige Zeit zu nehmen. Das regt den Appetit an und fördert die bewusste Ernährung. Beim Essen darf es gemütlich sein, auf Ablenkungen wie beispielsweise einen laufenden Fernseher oder die Zeitung am Morgen sollte verzichtet werden.

  9. Maßvoll und überlegt
  10. essen-nach-farben-obst-gemuese-gesundes-essen-kartoffelnEssen Sie alles – aber alles in Maßen und überlegt.
    Fette sind lebensnotwendig, jedoch sollten wertvolle Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren maßvoll verwendet werden. Kohlehydrate liefern Energie, führen aber auch zu Übergewicht. Fleisch, Wurst und Fisch liefern wichtige Nährstoffe, sie haben aber auch viel tierisches Eiweiß, was zu Krankheiten führen kann. Gemüse ist weitgehend unbedenklich, strong>Obst kann bei Personen mit Magen-Darm-Problemen zu Beschwerden führen.
    Kompletter Verzicht auf den Genuss „ungesunder“ Lebensmittel wie Süßigkeiten ist nicht sinnvoll. Jedoch sollten sie in Maßen konsumiert werden. Alkohol sollte nur sehr selten und in geringen Mengen auf dem Plan stehen.

  11. Schonende Zubereitung
  12. essen-nach-farben-obst-gemuese-gesundes-essen-brokkoliEine schonende und zudem schmackhafte Zubereitung erreicht man, indem man die Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen zubereitet. Die Zubereitung sollte möglichst kurz sein sowie mit wenig Wasser und mit wenig Fett erfolgen. Dadurch werden die Nährstoffe geschont und die Bildung schädlicher Stoffe verhindert. Der natürliche Geschmack der verwendeten Lebensmittel bleibt erhalten. Anstatt Zucker und Salz sollten liebe frische Kräuter und natürliche Süßstoffe verwendet werden.

  13. In der Ruhe liegt der Genuss
  14. Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Essen heißt: sich Zeit nehmen. Essen ist nicht nur Genuss, sondern sollte auch Spaß machen. Ausreichend Zeit für die Nahrungsaufnahme fördert das Sättigungsempfinden und man muss tendenziell weniger essen.

  15. Ausreichend kalorienarm trinken
  16. Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist besonders wichtig für den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden. Täglich sollte man 1,5 bis 2 Liter trinken – am besten Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, Gemüsesäfte oder verdünnte Säfte wie Fruchtsaftschorlen. Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr fördert Schlappheit, Müdigkeit und führt zu sinkender Leistungsfähigkeit sowie Kopfschmerzen.

  17. Schrittweise Ernährungsumstellung
  18. Seine Ernährungsgewohnheiten radikal zu ändern führt in der Regel nicht zu langfristigem und nachhaltigem Erfolg. Ernährungsweisen sollten daher langsam und schrittweise erfolgen, gegebenenfalls unter fachkundiger Begleitung eines Ernährungsberaters.

    Und zum Schluss: Bewegung

    Neben einer gesunden Ernährung sind auch Sport und Bewegung wichtig. Egal wie das Ziel aussieht – Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, Abnehmen oder Muskelaufbau – ohne regelmäßige Bewegung sind diese Ziele nicht zu erreichen. Es muss nicht das Fitnessstudio sein. Das Bewegungsdefizit lässt sich mit einfachen, alltäglichen Dingen beheben: Treppe statt Aufzug, kurze Strecken zu Fuß, statt mit dem Auto zurück, Fahrrad statt Auto, Bus oder Bahn.

    Die Natur hat Wochen und Monate gebraucht, um Früchte reifen und schmackhaft werden zu lassen. Nutzen wir die Kraft, die in den Produkten der Natur steckt, behandeln und verarbeiten wir sie mit Respekt und verzehren sie mit Genuss und in Ruhe.

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