Angst

Positive Glaubenssätze und Affirmationen

Radkreuz

Glaubenssätze oder Affirmationen begleiten uns unser ganzes Leben lang. In der Kindheit hören wir von Eltern, Erziehern oder anderen Bezugspersonen Sätze und Begriffe, die wir als richtig anerkennen und die sich in unser Unterbewusstsein und später in unser bewusstes Erleben einprägen. Dieses Annehmen von fremden Glaubenssätzen setzt sich im Schulkindalter fort. Jugendliche beginnen, die übertragenen Glaubenssätze zu hinterfragen und aufgrund ihres Erlebens und Denkens eigene Glaubenssätze zu entwickeln. Übernommenes wird über Bord geworfen. Wirklich?

Wohl eher werden die Glaubenssätze aus der Kindheit aus dem Bewusstsein verdrängt, haften jedoch im Unterbewusstsein weiter fest. Mit zunehmendem Alter kommt es darauf, ob ich selbstbewusst und selbstbestimmt durchs Leben gehe, oder mich an anderen Menschen orientiere. Eigene Glaubenssätze bilden sich durch Erfahrungen und Erlebnisse. Fremde Glaubenssätze werden durch Vorbilder, Bezugspersonen und Experten vermittelt.

Negative Glaubenssätze sind sehr verbreitete Überzeugungen aus dem sozialen Umfeld und werden durch Erziehung und Kultur vorgegeben. Positive Glaubenssätze ermöglichen mehr Kreativität und Gestaltungsspielraum.

Was ist ein negativer Glaubenssatz?

Das ist ein Satz, der mich in meiner Entwicklung hemmt, der mich meine Möglichkeiten nicht erkennen und meine Fähigkeiten nicht ausleben lässt. Ich habe Angst – ist das ein negativer Glaubenssatz? Ja und Nein. Ich habe Angst vor Feuer ist kein negativer Glaubenssatz, sondern eine Urangst des Menschen, die überlebensnotwendig ist. Ist habe Angst vor Prüfungen hingegen ist ein negativer Glaubenssatz, der mich stark einschränken kann.
Ich kann alles! Ist das ein positiver Glaubenssatz? Wieder Ja und Nein. Ich kann alles im Leben erreichen, wenn ich an mich und meine Fähigkeiten glaube, ist positiv. Ich kann alles und überschätze mich dadurch selbst, im schlimmsten Fall zum Nachteil anderer Menschen, ist nicht positiv.

Ein vermeintlich negativer Glaubenssatz kann auch positive Wirkungen haben. „Ich kann das oder das nicht“ klingt negativ. „Ich kann das oder das noch nicht, aber ich arbeite daran“ hingegen ist positiv. Es kommt darauf an, was man daraus macht.

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