Politik & Gesellschaft

Putzfrauen aus dem Ruhrgebiet …

… und ihr größter Denkfehler

Quelle: www.pixabay.deWer erinnert sich nicht an den legendären Auftritt der Putzfrau Susanne Neumann aus Gelsenkirchen auf dem SPD-Parteitag im Mai 2016. Da kommt doch eine kleine, unbedeutende Frau und stutzt den großen SPD-Chef zurecht. Klasse! Möchte man meinen …

Vor einiger Zeit schaute ich Fernsehen und da saß wieder eine Putzfrau aus dem Ruhrpott. Sie erzählte aus ihrem Leben und wie viel (oder besser wenig) sie verdient und das es für eine auskömmliche Rente kaum reicht und ihr Altersarmut droht undsoweiterundsofort. Laber, mecker, jammer …

Und dann fragt der minderbemittelte Reporter, wie sich das Dilemma denn ändern lasse und wer es ändern soll. Und nun kommt die Antwort der Putzfrau: Die Politik soll etwas verändern.

Super! Bravo! Applaus! Der Dame gehts schlecht und die Anderen sollen es ändern. Wie weit wird sie mit ihrer Forderung kommen? Nicht mal bis zur nächsten Hausecke. Nichts wird sich ändern, rein gar nichts.

Und wieso nicht? Wenn ich merke, dass es mir schlecht geht, dass ich zu wenig Geld verdiene und dass ich in der Altersarmut ende, dann liegt es an mir, das zu ändern. Nicht an Anderen. Nicht an Politikern oder den Unternehmen. Nur ich kann das ändern.

Und wer das nicht kapiert, der kann sich täglich ins Fernsehen setzen und jammern – es bleibt trotzdem alles beim Alten.

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