Texte & Gedanken

Der Priming-Effekt

Ich stöbere so durchs Internet und bleibe beim Priming-Effekt hängen. Noch nie etwas davon gehört. Priming-Effekt – was ist das: Ich lese also folgendes:

    „Der Begriff Priming bzw. Bahnung bezeichnet in der Psychologie die Beeinflussung der Verarbeitung (Kognition) eines Reizes dadurch, dass ein vorangegangener Reiz implizite Gedächtnisinhalte aktiviert hat. Diese Aktivierung spezieller Assoziationen im Gedächtnis aufgrund von Vorerfahrungen mit den betreffenden Informationen geschieht häufig und zum allergrößten Teil unbewusst. weiterlesen »

Geld ist geil!

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld ließe sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
Aristoteles Onassis

Geld ist geil!

Geld ist geil!

Es gab Zeiten da hatte ich keine gute Meinung von Geld. Da hab ich Geld innerlich tief verabscheut. Ich sagte Dinge wie:

  • Jeder, der viel Geld hat, muss es sich irgendwie auf unehrliche Weise erstohlen und erlogen haben.
  • Geld macht nicht glücklich.
  • Äußere Dinge sind eh nicht wichtig und das Einzige, was zählt, ist der innere Reichtum.
  • Geld ist nicht wichtig. und so weiter…

Es mag an diesen Glaubenssätzen auch etwas Wahres dran sein, jedoch haben sie mich mehr blockiert, als das sie mir geholfen haben. weiterlesen »

Mein Unwort des Jahres 2016: TOLERANZ

Das Wort ist allgegenwärtig, wird gern gebraucht wenn es darum geht, vermeintlich fremdes, andersartiges, von der Norm abweichendes zu erklären.

Inflationär werben Politiker, Experten und selbsternannte Gutmenschen immer wieder für dasselbe – Toleranz.

Für mich ist das Wort Toleranz eines der ungeeignetsten Wörter wenn es darum geht, jeden Menschen in seiner ihm eigenen Art anzunehmen und zu respektieren. Kurz gesagt –Toleranz ist mein persönliches Unwort des Jahres 2016.

Was heißt Toleranz? In Grimms Wörterbuch heißt es: weiterlesen »

Ein friedliches Weihnachtsfest und ein friedliches Jahr 2017

Warum kleine Kinder so anziehend sind

Wer kennt das nicht. Man kommt in ein Zimmer, in dem sich ein kleines Kind befindet und zack … ist man wie magisch angezogen von dem Kind. Man kann nichts dagegen tun. Sobald man das Kind sieht, muss man direkt zu ihm gehen und es knuddeln.

Woher kommt diese unglaubliche Anziehungskraft von Kindern?

Nach kurzem Nachdenken und wurde es mir klar. Diese kleinen Menschen haben das, wonach viele Erwachsene ihr halbes Leben lang suchen: eine totale Unbeschwertheit, den Zustand der totalen Leichtigkeit. Ohne Zweifel. Ohne Sorgen. Und ohne Gedanken an gestern und morgen. weiterlesen »

1. Platz für „Hier werden Sie platziert“

Das Theaterprojekt "selbst&los" (Foto: Sven Lehmann)

Dem Leipziger Selbsthilfe-Theaterprojekt „selbst&los“ mit seinem Stück „Hier werden Sie platziert“ wurde vom Verband der Ersatzkassen (VDEK) der 1. Platz des Sächsischen Selbsthilfepreises der Ersatzkassen 2016 verliehen.

Glückwunsch! Von 0 auf 100. In nur einem Jahr von einer Gruppe Laienschauspielern zum Selbsthilfepreis – das ist eine Leistung. Und das ist auch ein Beweis dafür, das Selbsthilfe sehr viel mehr ist, als Gesprächsrunden und bunte Flyer.

Die Würde des Menschen ist unantastbar …

… oder die Überflüssigkeit eines hohen Gutes

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Politiker werden nicht müde, auf das hohe Gut dieses Artikels hinzuweisen, der doch die freiheitliche Grundgesinnung des Staates widerspiegelt.

Was aber ist die Würde? Ist sie unantastbar? Und was genau sagt Artikel 1 des Grundgesetzes aus?

Dass ich mich mit diesen Fragen beschäftige hat einen ganz konkreten Hintergrund. Ich war auf einer Veranstaltung von ehrenamtlich Arbeitenden, bei der es um die Findung eines gemeinsamen Leitbildes ging. In der Diskussion kam der Begriff der Würde auf und die Fragen, was denn die Würde sei und wie man mit ihr umgeht. Ich konnte diese Fragen für mich nicht beantworten und so habe ich mich informiert und mir meine Gedanken gemacht. weiterlesen »

Realität kontra Traumwelt?

Der Stärkere gewinnt. Die Großen fressen die Kleinen. Das ist in der Natur so. Und das ist auch bei Menschen so. Ist das gerecht?

Ich weiß nicht, ob das gerecht ist, aber es ist: REALITÄT: Was nützt mir alle Gerechtigkeit der Welt und ein rosarotes Wunschdenken, dass sich alle Menschen lieb haben, wenn ich im nächsten Moment eine aufs Maul bekomme?

Es nützt mir gar nichts. Denn die Realität ist so, wie sie ist. Es ist sinnvoller, die Welt so zu sehen, wie sie ist und nicht so sehen zu wollen, wie ich sie gern hätte. Manche Menschen perfektionieren ihr Leben in Traumwelten weiterlesen »

Das lebensfreundliche Unternehmen

Die Fachkräftesicherung stellt die Unternehmen vor neue Probleme. Mitarbeiterbindung und Fachkräftegewinnung wird immer mehr zur Herausforderung.

Was große Unternehmen schon seit Jahren vormachen, schaffen auch immer mehr klein- und mittelständische Firmen – Unternehmenswelten zu schaffen, in den sich die Mitarbeiter nicht nur wohlfühlen und gern arbeiten, sondern auch eine gute bis sehr gute Leistung erbringen.

Was ein lebensfreundliches Unternehmen ausmacht und worauf es ankommt, hat ein Workshop bei der IHK Leipzig aufgezeigt, bei dem u.a. der Unternehmensberater Sven Lehmann aus Eilenburg referierte.

Von Wunderpillen und Glauben

Ab und zu schaue ich mal Werbung im Fernsehen an. Und da fiel mir doch auf, dass immer wieder wundersame Pillen angeboten werden. Die sollen Fett absorbieren und uns so zu einem schlankeren Körper verhelfen (wir dürfen natürlich lustig weiter essen).

Und dann gibt es allerlei weitere Wunderpillen, die mich über Nacht von all meinen Schmerzen befreien.

Aha, echt interessant. Die Werbung ist teilweise so flach, dass ich mich wirklich frage ob es Menschen gibt, die das alles glauben? Ja, es muss solche Menschen geben, die das glauben und auch noch kaufen, sonst würde es ja keine Werbung dafür geben.

Und da bin ich beim Punkt. Manche Menschen glauben einfach alles, was sie in der Werbung vorgesetzt bekommen. Das kann dann noch so unglaubwürdig klingen. Die Hoffnung, weiterlesen »

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