Texte & Gedanken

Das lebensfreundliche Unternehmen

Die Fachkräftesicherung stellt die Unternehmen vor neue Probleme. Mitarbeiterbindung und Fachkräftegewinnung wird immer mehr zur Herausforderung.

Was große Unternehmen schon seit Jahren vormachen, schaffen auch immer mehr klein- und mittelständische Firmen – Unternehmenswelten zu schaffen, in den sich die Mitarbeiter nicht nur wohlfühlen und gern arbeiten, sondern auch eine gute bis sehr gute Leistung erbringen.

Was ein lebensfreundliches Unternehmen ausmacht und worauf es ankommt, hat ein Workshop bei der IHK Leipzig aufgezeigt, bei dem u.a. der Unternehmensberater Sven Lehmann aus Eilenburg referierte.

Von Wunderpillen und Glauben

Ab und zu schaue ich mal Werbung im Fernsehen an. Und da fiel mir doch auf, dass immer wieder wundersame Pillen angeboten werden. Die sollen Fett absorbieren und uns so zu einem schlankeren Körper verhelfen (wir dürfen natürlich lustig weiter essen).

Und dann gibt es allerlei weitere Wunderpillen, die mich über Nacht von all meinen Schmerzen befreien.

Aha, echt interessant. Die Werbung ist teilweise so flach, dass ich mich wirklich frage ob es Menschen gibt, die das alles glauben? Ja, es muss solche Menschen geben, die das glauben und auch noch kaufen, sonst würde es ja keine Werbung dafür geben.

Und da bin ich beim Punkt. Manche Menschen glauben einfach alles, was sie in der Werbung vorgesetzt bekommen. Das kann dann noch so unglaubwürdig klingen. Die Hoffnung, weiterlesen »

Dafür oder dagegen!?

Mich fragte vor kurzem jemand, wie er denn mit Nazis umgehen soll? Er erzählte, dass er immer bemüht sein, seinen Mitmenschen wertfrei zu begegnen und ihre Standpunkte zumindest zu respektieren. Aber bei Nazis gelänge ihm das irgendwie nicht.

Meine Antwort: „Das, was Du bereits bei anderen Menschen versuchst, nämlich ihnen wertfrei zu begegnen, mach auch bei Nazis. Be- und verurteile sie nicht.“

Er schaute mich fragend an. „Naja, aber die Sachen, die die sagen und machen kann ich nun mal nicht gut heißen und ich kann sie auch nicht respektieren, das geht gegen mein Weltbild.“

„Ja gut“, antwortete ich, „du musst diese Menschen nicht verstehen, du musst auch nicht gutheißen, was sie sagen oder machen und es ist auch völlig in Ordnung, wenn diese Leute nicht in dein Weltbild passen. Wenn Verurteilen weiterlesen »

10 Monate Theaterprojekt „selbst&los“

Ein (Selbst-)Erfahrungsbericht

Das Theaterprojekt "selbst&los" (Foto: Sven Lehmann)

Das Theaterprojekt „selbst&los“
(Foto: Sven Lehmann)

Viele Menschen spielen in ihrer Freizeit Theater. Aus Spaß, aus Lust, sich zu präsentieren, um mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen. Die Motive sind vielfältig. Theater spielen kann auch ein Mittel sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung habe ich mit dem Theaterprojekt „selbst&los“ der Leipziger Selbsthilfe gemacht.

Im Juli 2015 erhielt in eine E-Mail mit der Ankündigung, dass für ein Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe Mitspieler gesucht werden. Das klang interessant und ich ging zum ersten Treffen. Grundlage des Projektes war ein Kurztext, der sich mit dem Thema der Suche nach dem Platz im Leben beschäftigte.

Das erste Treffen drehte sich um organisatorische Fragen und vor allem um die Frage, woher kommt das Geld für das Projekt. Dann passierte einige Wochen nichts und im September 2015 war es dann soweit weiterlesen »

„Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“ (?)

„Wir müssen alles dafür tun, um unsere Sicherheit zu verteidigen. Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“, diese Worte sagte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nach dem Attentat von München.“

Ich habe einige Zeit über diesen Satz nachgedacht. Stimmt es, was der Ministerpräsident sagt, oder doch nicht? Zunächst sei angemerkt, dass der Satz nicht von Horst Seehofer stammt. Wilhelm von Humboldt hat im Jahre 1792 den Satz geprägt: „Denn ohne Sicherheit ist keine Freiheit.“

Was Humboldt mit seinem Satz meinte, können wir nur annehmen. Möglicherweise wollte er sagen, dass die Freiheit, die gemeinschaftskonform ist, nicht die Freiheit sein kann, in der jeder tun oder lassen kann, was er will, ohne Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen. Die Humboldt’sche Freiheit beinhaltet aber auch den Begriff der Sicherheit. Freiheit und Sicherheit werden oft als gegensätzlich bezeichnet, als widersprüchlich, wenn sie gemeinsam genannt werden. Gibt es Freiheit ohne Sicherheit oder gibt es da, wo zu viel Sicherheit ist, keine Freiheit mehr?

Freiheit und Sicherheit sind keine Gegensätze. Humboldt sagte, weiterlesen »

Wahrnehmung ist Reflexion

Das, was wir wahrnehmen, ist mehr eine Reflexion des Inneren, als das, was tatsächlich stattfindet. Darum ist es witzig, Leuten beim „sich Beklagen“ und „Meckern“ zuzuhören. Denn diese Menschen machen nichts anderes, als sich über sich SELBER zu beklagen.

Jemand beklagt sich darüber, dass das System schlecht sei, die Reichen fördert und die Armen immer ärmer werden lässt. Was passiert aber wirklich? Diese Person beklagt sich über sich SELBER, über ihre eigene Inaktivität und (geglaubte) Unfähigkeit, etwas zu verändern.

Ich hatte vor Kurzem genau ein solches Gespräch. Jemand erzählte mir etwas über Jobs mit geringem Lohn und von den Bedingungen, unter den Menschen in solchen Jobs arbeiten müssen. Schuld seien die Unternehmer weiterlesen »

Thema des Monats Mai 2016: ERFOLG & GLÜCK

Die drei tanzenden Schweine von Sausedlitz

Erfolgreich sein – glücklich sein. Auf der Sonnenseite des Lebens stehen, alles haben, was man sich wünscht. Keine Sorgen, keine Nöte. Anders herum gesagt: Wer nicht alles hat, wer nicht bekommt, was er sich wünscht, ist erfolglos und unglücklich? So ist es sicher nicht. Und damit öffnet sich ein Widerspruch – der Widerspruch zwischen dem gesellschaftlich verstandenen Erfolg und Glück und dem persönlichen Verständnis von Erfolg und Glück.

Was ist Erfolg? Was ist Glück? Zuerst sind es zwei Begriffe, die im individuellen Wertesystem jedes Menschen vorkommen, auf seine ganz persönliche Weise. Es sind auch Begriffe der Soziologie, der Psychologie, der Ökonomie, der Religion, die ihr Ende in der allgemeingesellschaftlichen Vorstellung von Erfolg und Glück finden. Erfolg und Glück sind nicht vergesellschaftungsfähig. Sie sind und bleiben individuell.

Die Glücksforschung ist zu der Erkenntnis gelangt, dass Menschen nach Glück streben und dass dieses oberste Ziel des Menschen mehr als bloße Einkommenserzielung ist. Einfacher gesagt, glücklich sind wir, wenn wir uns gut fühlen, und wen wir uns schlecht fühlen, so bedeutet das Elend oder Not.

Blicklicht-Leben beschäftigt sich im Monat Mai 2016 mit den Begriffen Erfolg und Glück. Freuen Sie sich auf interessante Beiträge zu diesem Thema. weiterlesen »

Glück gehabt – die drei tanzenden Schweine von Sausedlitz

Die drei tanzenden Schweine von Sausedlitz

Mit dem Rad fuhr ich durch den kleinen nordsächsischen Ort Sausedlitz und da fielen mir drei tanzende Schweine in der Ortsmitte auf. Neugierig hielt ich an.

Drei Schweine tanzen auf glühenden Kohlen. Was steckt dahinter? Der Ort Sausedlitz liegt am Südrand des ehemaligen Braunkohlebergbaugebietes Goitzsche bei Bitterfeld. Im Jahr 1990 sollte der Ort für den Bergbau abgerissen werden. Die politische Wende kam und die Bürger von Sausedlitz wehrten sich gegen ihre Umsiedlung und die Zerstörung ihres Dorfes. Mit Erfolg. weiterlesen »

Zwei Erfolgsrezepte der Stars

Ich schaue mir ab und zu mal Interviews mit erfolgreichen Menschen an. Dabei fallen mir immer wieder zwei Dinge auf.

  1. Die meisten weisen darauf hin, dass sie nicht die Besten, nicht die Klügsten, nicht die Intelligentesten in ihrem Fach sind. Aber sie sagen, sie arbeiten mehr als die anderen. Sie wollen oder wollten den Erfolg und genau darum bekommen sie ihn auch.
  2. Fast jeder von ihnen sagt, dass man, um überhaupt erfolgreich sein zu können, genau das finden muss, in dem man voll aufgeht.

Fazit: Wer erfolgreich sein will muss sich sicher sein, dass er das, was er tut, zu mindestens 110% will. Alles andere wird nur Mittelmaß.

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Über Nacht zum Erfolg

Was ist das Verrückte an Siegern, an supererfolgreichen Menschen? Man sieht sie immer nur, wenn sie im Rampenlicht stehen. Und manche Menschen denken dann, „Wow, der/die hat es geschafft. Einfach so. Von heute auf morgen zum Helden.“ Dabei ist genau dieser Gedanke weit von der Wahrheit entfernt. Denn, jeder Erfolg erfordert massiven Einsatz. Meistens über viele Jahre hinweg.

Was manche Menschen in solchen Momenten also gerne mal vergessen, sind all die Opfer und Entbehrungen, die diese Person erbringen musste, um dort hinzukommen, wo sie heute steht. All die Zeit, Entschiedenheit und das Durchhaltevermögen, das man braucht, um so weit nach oben zu kommen. Es kommt nichts von heute auf morgen einfach mal so.

Daher zwei Tipps für Erfolg: weiterlesen »

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