Politik & Gesellschaft

Das System Gesundheitssystem

Die Bundesrepublik Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Im Prinzip muss sich niemand ernsthaft Gedanken machen, wenn er erkrankt. Man geht zum Arzt, bekommt Medikamente oder Therapien, wird, wenn nötig, ins Krankenhaus eingeliefert, ist krankgeschrieben, erhält eine Lohnfortzahlung oder nach sechs Wochen Krankengeld. Gefährliche Krankheiten, die sich seuchenartig ausbreiten, gibt es hierzulande nicht mehr. So weit, so gut.

Das System dient den Menschen. Oder doch nicht? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und nachzufragen. weiterlesen »

Architektur und Symbol – Arbeitsamt oder Gefängnis

Die Bundesagentur für Arbeit in Leipzig

Seit der Mensch intellektuell und technisch in der Lage ist, Steine übereinander zu schichten und daraus Häuser zu bauen, nutzt er diese Fähigkeit, um Zeichen zu setzen. Schon die frühen Hochkulturen hinterließen uns eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Baukunst, angefangen von gigantischen Tempelanlagen, über Paläste bis zu Pyramiden.

Architektur ist Symbol. Sie symbolisiert das, was der Auftraggeber zum Ausdruck bringen möchte und was der Baumeister fähig ist, zu leisten.

Seit Jahrtausenden hinterlassen uns die Menschen die steinernen Zeugnisse ihres Darstellungsbedürfnisses. Bauen hat schon immer etwas mit Geld, Machtanspruch, Geltungsbedürfnis und Wirkung zu tun. weiterlesen »

Der türkische Schuhputzer

Neue Moschee von der Galatabrücke in Istanbul

Istanbul. Galata-Brücke. Ein warmer, sonniger Donnerstagvormittag. Auf dem Weg aus den Gassen der Istanbuler Altstadt über das Goldene Horn. Die vor allem Touristen ihre Dienstleistung anbietenden Schuhputzer trifft man in der Stadt häufig an. So auch am Hafen, wo die Touristenschiffe zur Rundfahrt über den Bosporus ablegen.

Eiligen Schrittes lief der Mann, er mag etwa 50 Jahre gewesen sein, weiterlesen »

Willkommen 2014

Das Jahr 2014 hat gerade begonnen. Die letzten Silvesterböller sind in den Himmel geschossen. So ein Jahreswechsel hat immer wieder etwas Magisches. Das alte Jahr mit all seinen Freuden und Leiden ist vorbei. Das neue Jahr – noch jungfräulich unverbraucht – weckt neue Hoffnungen und Erwartungen. Ein Neustart, nicht nur, was das Aufhängen der Kalender angeht.

Da sind dann die vielen guten Vorsätze: mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit für die Familie haben, abnehmen ….die Rituale wiederholen sich von Jahr zu Jahr. Vieles ist nach wenigen Tagen von den guten Vorsätzen nicht übrig geblieben. Zu viele Wenns und Abers, zu viele Hindernisse und zu viel, was doch vermeintlich doch nicht geht und man könne ja auch später anfangen, seine guten Vorsätze umzusetzen. Aber auch das neue Jahr ist schneller um, als man denkt.
Ich habe mir für 2014 nichts vorgenommen. Wie schon in den letzten Jahren auch. Wozu auch? Wenn ich etwas ändern will, dann kann ich jeden Tag damit anfangen und brauche keinen vermeintlich magischen Jahreswechsel dafür. Veränderung beginnt im Kopf, nicht im Kalender.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesundes und friedliches Jahr 2014.

Politisch korrekte Tomatensoße

Vor einigen Wochen habe ich im Supermarkt eine Flasche Zigeunersoße gekauft. Natürlich mehr über den Inhalt als über den Namen nachdenkend. Nun stand die Flasche auf dem Tisch und vom feurig-roten Etikett sprang mir der Name wieder ins Gesicht: Zigeunersoße. Zigeuner? Das ist doch eine Bezeichnung, die schon vor einigen Jahren von politisch korrekten Gutmenschen aus dem grün-roten Linksbereich von der deutschen Wortschatzbühne verdrängt werden sollte. weiterlesen »

Transparenz durch Glas?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass heute die meisten öffentlichen Gebäude und Banken großzügige Glasfassaden haben? Ein moderner Baustoff, offen, transparent…

Glas ist transparent. Was hinter den Fassaden passiert auch? Politiker weiterlesen »

Die besinnliche Zeit ist zu Ende – endlich Ruhe!

26. Dezember, 17.30 Uhr irgendwo in Deutschland. Die Schwiegereltern wurden am Mittag am Bahnhof abgeliefert, die Kinder samt Enkel sind gerade losgefahren.

Sie lässt sich auf die Couch fallen – geschafft, Weihnachten ist vorbei, der Wahnsinn hat ein Ende.

„War doch schön“ sagt er und erntet missbilligende Blicke.
„Für Dich vielleicht“, herrscht sie ihn an, „Du hattest ja keinen Stress“. Das „Du“ zieht sie erheblich in die Länge. „Du etwa?“ wollte er fragen, kommt aber gar nicht dazu.

„Wir waren aus dem Urlaub weiterlesen »

Die OWei-Christen

Die OWei-Christen – nein, das sind nicht diejenigen, die bei jeder Kleinigkeit „Oh Gott“ rufen. Die OWei-Christen sind diejenigen ehrenhaften und gut integrierten Mitglieder in der Mitte unserer Gesellschaft, die bei jeder Gelegenheit ihren christlichen Glauben hervorkehren, die christlichen Werte als Grundlage ihres Tuns und Denkens bei jedem passenden und unpassendem Anlass betonen, brav und – nach eigener Aussage – auch gern ihre Kirchensteuer entrichten und doch nur zweimal im Jahr in die Kirche gehen – zu Ostern und zu Weihnachten. weiterlesen »

Die letzte Männerdomäne ist gefallen

Super-Ursel übernimmt das Verteidigungsministerium – Eine persönliche Anmerkung zur neuen Bundesverteidigungsministerin


Die Nachricht schlug eine wie eine Bombe – Ursula von der Leyen wird die neue Bundesverteidigungsministerin. Was bisher in Deutschland nur Männern vorbehalten war, macht nun eine Frau.

Was für eine Karriere. 2005 wird sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und steigt 2009 auf ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ihren alten Job weiterlesen »

Arbeitsamt oder Jobcenter?

Ich habe eine Weile gebraucht, um mich durch den Namenswirrwar der Ämter zu schlagen, die irgendetwas mit Arbeitsvermittlung und Zahlung von Leistungen an Arbeitssuchende zu tun haben. Und es war gar nicht so einfach.

Also: es gibt die Bundesagentur für Arbeit, kurz BA oder auch nur Arbeitsamt genannt. Sie soll Sozialleistungen am Arbeitsmarkt erbringen, z.B. Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen, also das Arbeitslosengeld I. weiterlesen »

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