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Den Korken aus der Flasche ziehen

Quelle: pixabay.de

Letztens hatte ich mal wieder eine Weinflasche mit Korken. Und ich hing am Korkenzieher wie ein Schluck Wasser. Das Ding wollte und wollte nicht rauskommen aus der Flasche. Aber ich wollte an den leckeren Inhalt der Flasche. Also weiterziehen und irgendwann klappte es. Der Korken war draußen und ich konnte den Wein genießen.

Der Flaschenhals ist Teil des Systems Weinflasche. Und er ist der Teil des Systems, der die erwünschte Wirkung – den Genuss des Weins – am meistens einschränkt.

Das ist im Leben ähnlich, denn auch unser Leben ist ein System. Und im dem System gibt es auch so manchen Flaschenhals. Das sind Momente, in denen Lebensglück, Lebendigkeit, Erfüllung, Leichtigkeit, Zufriedenheit und/oder Erfolg einschränkt sind. Eben die Stelle, wo die Energie nicht frei fließen kann.

Was ist mein Flaschenhals im Leben? Und wo ist der Korkenzieher für die Flaschenhälse im Leben?

Der Sinn einer Reise …

… ist nicht das Erreichen des Ziels, sondern die Reise. Den Satz habe ich letztens gelesen. Das gilt auch für das Leben.

Manchen Menschen haben große Ziele und fokussieren sich auf genau diese. Sie vergessen aber, darüber nachzudenken wie sie am besten und leichtesten an ihr Traumziel kommen und rackern sich ein Leben lang ab. Am Ende sind sie unglücklich, weil sie ihr Ziel nicht erreicht und ihr Leben nicht gelebt haben.

Eine Reise ist entspannt, wenn sie fließend passiert. Locker und leicht, ohne Stress und Hektik, mit Pausen. Für das Leben gilt, wer in Fluss kommen will, kann das nicht erzwingen. Anstrengungen funktionieren hier nicht. Wer verbissen an eine Sache herangeht, wird das Ziel nicht erreichen.

Bei Reisen geht es heute meistens darum, irgendwohin zu kommen. Mit Auto, Zug oder Flugzeug heute kein Problem. Doch im Leben haben wir keinen ICE, weiterlesen »

Streck dich nach den Sternen

Körper und Geist sind miteinander verbunden. Daran kann man glauben, oder auch nicht – ich glaube daran. Einen guten Gesamtzustand kann man erreichen, indem man entweder positiv denkt oder einen guten energetischen Körperzustand hat.

Manchmal klappt aber beides nicht, dann braucht es etwas anderes. Und das ist etwas ganz Einfaches.

Steh auf. Streck dich. Hände ganz weit nach oben, auf die Zehenspitzen gehen. Strecke, soweit es nur geht. Greif nach den Sternen. Dann beugen, zu den Zehenspitzen (oder soweit, wie es eben geht). 7 Sekunden halten. Und das Ganze von vorn, drei Mal hintereinander.

Geschwindigkeit spielt keine Rolle, weiterlesen »

Welche sind deine Werte?

Jeder Mensch hat sein eigenes Wertesystem. Was dem einen lieb und teuer ist, kann der andere nicht verstehen. Dinge sind uns wichtig und wir handeln nach unseren Werten.

Manchen ist materieller Wohlstand wichtig, anderen Freiheit und Unabhängigkeit, wieder anderen Zeit für sich, Familie und Freunde. Nun kommt es nicht selten vor, dass zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen Wertesystemen aufeinandertreffen und oft kracht es dann. Dabei ist das völlig sinnlos. Jeder Mensch darf sein Wertesystem haben. Es gibt kein richtiges oder falsches System. Ich muss den anderen nicht verstehen, aber ich sollte ihn und seine Meinung annehmen und akzeptieren.

Unser Wertesystem entsteht aus unseren Erfahrungen, Erlebnissen und aus den Einflüssen unserer Umwelt. Wie viele Menschen kennen ihr eigenes Wertesystem? Ich weiß es nicht, weiterlesen »

Räum mal wieder auf

So mancher von uns neigt zur Unordnung. Das Leben neigt zur Unordnung. Räum mal vier Wochen die Wohnung nicht auf, dann siehst du, was ich meine.

Hast Du einen Schrank, wo alles reinkommt, oder ein „Wiener Zimmer“? Das ist das Zimmer, wo man alles „reinwienert, was schnell weg muss. Und erst die Bügelwäsche.

Das Streben nach Unordnung gilt für nahezu jedes System. Und je größer das System, desto größer die Neigung zur Unordnung. In jeder Partnerschaft gibt es Unordnung – angesammeltes Unausgesprochenes.

Deswegen ist es wichtig, ab und zu mal aufzuräumen. In der Wohnung, auf Arbeit, in der Partnerschaft. Und im eigenen Inneren. Und natürlich auch im Äußeren. Was ist noch wichtig? Welche Verpflichtungen habe ich, wo engagiere ich mich und will ich das noch?

Was mache ich, weil es mir wichtig ist weiterlesen »

Sicher?

Vor einiger Zeit plante ich eine Radtour. Mittags wollte ich mir in einem Supermarkt etwas zu essen holen. Ich war schon einmal in dem Ort und war mir absolut sicher, dass es dort einen Supermarkt gibt. Also losgefahren. Mittags angekommen – kein Supermarkt weit und breit.

Ich hätte schwören können, dass es in dem Ort einen gibt. Da stand auch eine Betonhalle, die aussah, wie ein Supermarkt, doch es war die örtliche Feuerwehr. Dumm gelaufen.

Oft sind wir uns so, so sicher. Und ist es ganz anders, als gedacht. Ich hatte den Gegenbeweis gefunden, dass es keinen Supermarkt gibt. Doch bei vielen Fehlannahmen finden wir keinen Gegenbeweis (weil wir oft auch keinen suchen). Und dann laufen wir unser ganzes Leben mit einer falschen Wahrheit herum.

Wir glauben fest an Dinge. Und sie sind doch ganz anders. Und nicht selten spielt uns unsere Wahrnehmung weiterlesen »

Festhalten und/oder Loslassen!?

Woran sollte man festhalten? An Zielen, Wünschen, Sehnsüchten. Was sollte man loslassen? Alles das, was mich hindert, meine Ziele und Wünsche zu erreichen sollte in loslassen. Wie erkenne ich, was mich hindert?

Da wird es schwierig. Hinderlich ist oft das, was in meinem Kopf vor sich geht – die „Wenns“ und „Abers“, die Bedenken.

Festhalten sollte man an dem, was einem wirklich wichtig ist. Doch Vorsicht. Nicht alles, was mir heute wichtig ist, muss auch in zehn Jahren noch wichtig für mich sein.

Ständige Selbstreflexion, der Blick auf die Veränderungen des Lebens und der Welt lassen mich erkennen, was gerade jetzt wichtig ist.

Festhalten sollte man an seiner Entschlossenheit, seinen eigenen Weg zu gehen, weiterlesen »

Kalenderblatt 23. Woche 2018

Die Zeit vergeht nicht schneller als früher,
aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.

George Orwell (1903 bis 1950),
Britischer Schriftsteller

Der Wert der Dinge

Alles hat einen Wert. Sagt man so. Doch woran merke ich, dass etwas wertvoll ist und wie wertvoll es ist? Am Preis? Daran, dass es glitzert? Daran, dass es schwer ist? Oder daran, dass nur wenige Menschen es besitzen?

Mein Haus, mein Boot, mein Auto – daran misst sich in unserer Gesellschaft der Wert eines Menschen. Haste was, dann biste was. Lächerlich.

Ob eine Sache einen Wert hat, oder nicht, liegt an mir. Denn nur ich allein legen fest, was für mich wertvoll ist, und was nicht. Es kann der Goldbarren wertvoll weiterlesen »

Gute Entscheidung? Schlechte Entscheidung?

Letztens habe ich folgendes gelesen: „Ich finde es immer wieder interessant, wie gut wir Menschen darin sind, schlechte Entscheidungen zu treffen. Und hier beziehe ich mich selbst vollkommen mit ein. Denn ich habe auch schon viele Entscheidungen getroffen, die sich als suboptimal herausgestellt haben.“

Soweit das Zitat.
Erstens: der Autor widerspricht sich selbst. Er schreibt von schlechten Entscheidungen, die sich als suboptimal herausgestellt haben – hinterher. In dem Moment, als die Entscheidung getroffen wurde, war sie optimal oder schien es zu sein.

Zweitens: Blödsinn – es gibt keine guten oder schlechten Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen. Menschen treffen sie aus der Situation heraus mit den Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.

Und genau dort liegt das Problem: Menschen treffen Entscheidungen in Situationen der Angst, der Verzweiflung, der Not. Und sie entscheiden sich für Lösungen, die sie weiterlesen »

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