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Das Leben braucht Regeln

Wir sind von Regeln umgeben. Tu dies, mach das nicht, du sollst das machen und du sollst das nicht machen. Unser Leben braucht Regeln – allzu oft sind diese Regeln jedoch von außen auf uns gekommen.

Wie sieht es mit unseren eigenen Lebensregeln aus? Mit den Regeln, die dafür sorgen, dass wir gut mit uns selbst umgehen und uns nicht schaden?

In etwa solche Regeln: Lerne, dich selbst zu lieben, sorge immer gut für dich, nutze deine Zeit sinnvoll …. weiterlesen »

Behalte deine Energie

Gestern Abend habe ich eine Stadtführung gemacht. In einem Hof angekommen und loserzählt, kam ein Typ aus einer Gaststätte, gesellte sich zu zwei anderen Typen und fing an zu reden – sehr, sehr laut. Er brüllte. Und das störte meine Stadtführung.

Ich erhöhte meine Lautstärke und aus der Gruppe heraus regten sich die Leute nun auf und sprachen den Typ an, er solle doch leiser sprechen. Na da gings los. Was los sei und ob er in Deutschland nicht mehr frei reden könne und wir sollen doch woanders hingehen. Die Leute pöbelten zurück. Ich stand einfach nur da und genoss das Schauspiel. Der Typ wollte schon zu uns rüberkommen, wurde ab von seinen Kumpels wieder in die Gaststätte gezogen.

Es war wieder Ruhe und ich konnte fortfahren, ohne auch nur ein bisschen Energie verschwendet zu haben.

Es war sinnlos, weiterlesen »

Was du haben willst, musst du auch geben

Es gibt ein Gleichgewicht oder eine ausgleichende Gerechtigkeit. Egal, wie man das nennt. Ohne Geben kein Nehmen.

Wer geliebt werden will, muss Liebe geben.
Wer in Wohlstand leben will, muss Wohltätiges für andere tun.
Wer Freundschaft haben will, muss freundlich sein.
Wer in Frieden leben will, muss friedlich sein.
Wer etwas will vom Leben, der muss es dem Leben auch wieder zurückgeben.

Gib den Menschen in deiner Umgebung und der Welt das, was du von der Welt und von deinen Mitmenschen haben möchtest.

Freiheit durch Pflicht

Freiheit bedeutet, dass ich tun und lassen kann, was ich will – wann, wo und mit wem ich das möchte und so, wie es mir am besten gefällt. Es ist meine Entscheidung.

Pflicht ist das Gegenteil. Ich tue Dinge, die ich jemandem versprochen oder zugesichert habe oder die mir aufgezwungen wurden. Ich tue diese Dinge so, wie ich es kann, nicht wie ich es will.

Freiheit zu erlangen bedeutet aber auch, mir Pflichten auszusuchen, weiterlesen »

Sinnvolle Beschäftigung

Menschen brauchen eine Aufgabe. Etwas, womit sie sich beschäftigen können. Der eine braucht Beschäftigung für die Hände, der Andere für den Geist. Mancher beschäftigt sich mit Dingen nur für sich selbst. Andere tun Dinge, mit denen sie anderen Freude machen oder sie teilhaben lassen. Egal was deine Lieblingsbeschäftigung ist – sie muss dich glücklich, entspannt und fröhlich machen. Alles andere ist Zwang und Frust.

Gefühle zu zeigen zeigt Stärke und Selbstbewusstsein

Wer selbstbewusst ist, dem macht es nichts aus, seine Gefühle zu zeigen. Gesellschaftlich ist es eher nicht so anerkennt, seine Gefühle zu zeigen. Vor allem dann, wenn es sich um Trauer, Traurigkeit, Verletzbarkeit, Scham oder Angst handelt. Und wer solche Gefühle offen zeigt, wird oft als weich und nicht belastbar abgestempelt.

Es ist genau anders herum. Wer in der Lage ist, seine Gefühle offen zu zeigen, der zeigt auch, dass er stark und selbstbewusst ist. Offen über Gefühle zu reden ist schwer und daher brauche ich dafür Stärke und Selbstbewusstsein.

Wer lernt, offen über seine Gefühle zu reden, weiterlesen »

An jedem Tag eine gute Tat

Du sollst jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Heißt es nicht so? Ja gut, gute Taten sind etwas wunderbares, man kann andere Menschen erfreuen andere und sich selbst auch.

Vollbringe jeden Tag eine gute Tat. Es heißt aber nicht: Vollbringe jeden Tag eine gute Tat an einem anderen Menschen. Die tägliche gute Tat darf auch uns selbst zugutekommen.

Tu dir etwas Gutes – jeden Tag. Tu auch anderen etwas Gutes, damit es an jedem Tag, dir selbst gut geht. Und wenn es dir mal nicht so gut geht, dann tu auf jeden Fall dir etwas Gutes. Die anderen müssen dann eben noch einen Tag warten.

Tu Gutes …

Wann ist man ein guter Mensch? Immer dann, wenn man etwas Gutes für andere tut? So wird es definiert. Doch was ist gut für andere?

Viele Menschen versuchen, zu helfen, denken, sie tun damit gutes und richten doch nur Schaden an. Wie heißt es so schön: „Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.“

Es gibt keine Definition, was ein guter Mensch ist. Was gut ist, kann nur jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Jede Einmischung von außen, und sei sie noch so gut gemeint, ist oft nicht gut, sondern übergriffig.

Ein guter Start, ein guter oder besserer Mensch zu sein, kann sein, andere Menschen zu respektieren, so wie sie sind. Ihnen nicht mutwillig Schaden zuzufügen, nicht zu lästern oder zu mobben. Versprechen und Zusagen einhalten macht uns zu besseren Menschen. Und wenn ich unbedingt helfen will, so sollte ich erst einmal fragen, ob meine Hilfe gewünscht ist.

„Wenn du etwas erledigt haben willst, …

… dann machst du es am besten selber“ – hat mal jemand gesagt. Sicher richtig. Was dir wichtig ist, am Herzen liegt, darum kümmere dich am besten selbst. Dann wird es erledigt und es wird so erledigt, wie du es haben willst. Für niemand anderen ist die Sache so wichtig, wie für dich.

Es gibt einen Haken. Wenn du alles selbst erledigen willst, weil (scheinbar) alles wichtig ist und es dir eh keiner recht machen kann. Dann hast du ein Problem. Es wird irgendwann zu viel, du kannst dich nicht um alles kümmern und vor allem nicht um alles wirklich intensiv kümmern.

Wer das nicht rechtzeitig erkennt weiterlesen »

Anspruch und Wirklichkeit

Wie oft klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Menschen sagen Dinge und sind innerlich nicht davon überzeugt. Wir sind, wie wir sind, wollen aber ganz anders sein.

Wenn Anspruch und Wirklichkeit nicht übereinstimmen, gerät das innere Gleichgewicht in Schieflage. Wir fühlen uns nicht mehr wohl in unserer Haut. Wenn das der Fall ist, wird es Zeit für Veränderung.

Wenn ich nicht habe, was ich gern hätte, besorge ich es mir. Oder ich begnüge mich mit dem, was ich habe und fange an, es zu lieben. Wenn ich mit mir nicht zufrieden bin, fange ich, mich zu verändern oder ich akzeptiere mich so, wie ich bin.

Wenn Anspruch und Wirklichkeit sich annähern, entsteht Zufriedenheit.

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