Angst

Thema des Monats Juli 2015: ANGST

Angst beschreibt ein Grundgefühl der Menschen, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser der Angst können erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.

Der Begriff Angst hat sich seit dem 8. Jahrhundert aus dem indogermanischen Wort anghu für „beengend“ entwickelt. Verwandt ist er mit dem lateinischen angustus bzw. angustia für „Enge, Beengung, Bedrängnis“

Angst ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Gefühlsregungen, deren Gemeinsamkeit auf einer Verunsicherung des Gefühlslebens beruht. In der Psychologie werden die Grundängste des Menschen als „Angst vor Veränderung“, „Angst vor der Endgültigkeit“, „Angst vor Nähe“ und „Angst vor Selbstwerdung“ beschrieben. weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Strategien, mit akuter Angst umzugehen

Mittelberg bei Nebra

Akute Angstanfälle können nicht nur starke körperliche Reaktionen mit sich bringen, sie lähmen auch und machen handlungsunfähig. In einer konkreten oder erwarteten Gefahrensituation kann ein Mensch mit einer Panikattacke nicht mehr oder nicht mehr angemessen reagieren Schlimmstenfalls kann es dazu kommen, dass die Situation eskaliert (z.B. eine Auseinandersetzung) oder die körperlichen Beschwerden so stark werden, dass Lebensgefahr besteht.

Für die Überwindung (oder zumindest Linderung) einer akuten Panikattacke hier folgende Tipps:

Tipp 1: Atemübung

  • tiefer als gewöhnlich einatmen und in einer Bewegung (also ohne d en Atem anzuhalten) wieder ausatmen,
  • Atem dann 6 bis 10 Sekunden anhalten,
  • dann wieder tief einatmen und in einer Bewegung ausatmen,
  • die Übung 2 bis 3 Minuten wiederholen, bis eine Entspannung spürbar ist,

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Ängste überwinden – die Komfortzone verlassen

Vor Kurzem habe ich mir mal überlegt, wann ich die größten Sprünge in meiner Entwicklung gemacht habe. Und da kamen mir sofort zwei Ereignisse in den Kopf.

  • Erstens: Als ich eine Zeit großer finanzieller Probleme durchlebt habe,
  • Zweitens: Als ich durch eine Depression/Burnout alles in meinem Leben geändert hat.

Beide Ereignisse haben mich grundlegend verändert. Innen wie außen. Beide Male bin ich in einer Art und Weise gewachsen, die ich in Worten gar nicht ausdrücken kann. Und beide Situationen haben eines gemeinsam: Ich musste mich meinen Ängsten stellen. Die ganze Zeit. Immer wieder. Ich musste jedes Mal Dinge tun, die deutlich außerhalb meiner Komfortzone lagen.

In der Zeit, finanzieller Schwierigkeiten hieß das, Liebgewonnenes, Alltägliches zu überprüfen und Loszulassen. In der Burnout-Zeit es so aus, dass ich ernsthaft über mich, mein Leben und meine Zukunft nachgedacht habe.

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Einführung in das Thema Angst

Funktion der Angst

Mendebrunnen in LeipzigIn der Evolutionsgeschichte des Menschen hat die Angst eine wichtige Funktion. Sie ist ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten, wie z.B. Flucht, einleitet. Diese Aufgabe kann die Angst nur erfüllen, wenn sie weder zu stark ausgeprägt ist und damit das Handeln blockiert, noch wenn zu wenig Angst reale Gefahren und Risiken ausblendet. Die Verhaltensbiologen und Ethnologen Robert Yerkes und John D. Drodson formulierten 1908 die gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen einem bestimmten nervösen Erregungsniveau und der Abrufbarkeit der Leistungsfähigkeit, die sie als Aktivationsniveaus kennzeichneten.

Der Energieaufwand für eine Flucht ist gering. Die Bedrohungen aber können folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen. Daher ist die „Alarmanlage“ Angst von der Natur sehr empfindlich eingestellt, was auch zu Fehlalarmen führen kann. weiterlesen »

Ängste überwinden

Ängste prägen das Leben vieler Menschen. Angst vor Arbeitslosigkeit, vor sozialem Abstieg, vor Krankheiten, vor Einsamkeit …
Doch wie wird man seine Ängste los? Durch Aktion!

Wie kommt man dahin? Wie schafft man es, sich innerlich so weit zu bringen, dass man den ersten Schritt und nicht gleich wieder einen Rückzieher macht?
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Positive Glaubenssätze und Affirmationen

Radkreuz

Glaubenssätze oder Affirmationen begleiten uns unser ganzes Leben lang. In der Kindheit hören wir von Eltern, Erziehern oder anderen Bezugspersonen Sätze und Begriffe, die wir als richtig anerkennen und die sich in unser Unterbewusstsein und später in unser bewusstes Erleben einprägen. Dieses Annehmen von fremden Glaubenssätzen setzt sich im Schulkindalter fort. Jugendliche beginnen, die übertragenen Glaubenssätze zu hinterfragen und aufgrund ihres Erlebens und Denkens eigene Glaubenssätze zu entwickeln. Übernommenes wird über Bord geworfen. Wirklich?

Wohl eher werden die Glaubenssätze aus der Kindheit aus dem Bewusstsein verdrängt, haften jedoch im Unterbewusstsein weiter fest. Mit zunehmendem Alter kommt es darauf, ob ich selbstbewusst und selbstbestimmt durchs Leben gehe, oder mich an anderen Menschen orientiere. Eigene Glaubenssätze weiterlesen »

Der vererbte Lebenssinn

Löwenkämpfer am Alten Museum Berlin

Alle Menschen wachsen in einer Umgebung auf, in der sie zu Beginn ihres Lebens nicht viel zu sagen haben. Die Eltern sagen, was richtig ist, wie sich die Kleinen benehmen sollen und wie man sich verhalten soll.
Dazu kommt die Gesellschaft, die verschiedene Werte und Vorstellungen vermittelt und deren Ziel es ist, die Menschen zu „braven Mitbürgern“ zu machen.
Das alles führt dazu, dass Kinder schon von vorne herein einen Lebenssinn aufgedrückt bekommen – ob sie es wollen, oder nicht.

Die Sache hat einen Haken: Die Kinder werden erwachsen und leben dann auch noch viel später, wenn sie eigentlich schon längst selbst über ihr Leben entscheiden könnten und sollten, nach dem übernommenen Lebenssinn der Eltern und der Gesellschaft. Und viele leiden auch darunter – bewusst oder unbewusst.
Denn das, was andere für richtig erachten, mag für sie richtig sein, es ist aber in den aller seltensten Fällen auch wirklich das, was das wirklich Richtige für andere Menschen ist.

Das ist der vererbte Lebenssinn. weiterlesen »

Depressionen, Stress und Burnout – Ständiger Druck schürt die Angst

Stress löst im Körper ähnliche Reaktionen aus, wie Angst. Dauernder Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Belastungen und hohe Anforderungen können, wenn Phasen der Entspannung fehlen, zu übersteigerten Angstreaktionen führen. Diese zeigen sich in ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit oder können sich auch in Panikattacken äußern. Jede neue Aufgabe kann die Betroffenen in Panik versetzen.

Die Folgen einer Daueranspannung sind häufig eine völlige innere Erschöpfung bis hin zu Depressionen und dem Burnout-Syndrom. Betroffene fühlen sich körperlich und seelisch ausgebrannt, antriebslos und handlungsunfähig. Dazu leiden sie häufig unter Ängsten, Schlaflosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen und anderen körperlichen Beschwerden. weiterlesen »

Selbstbewusstsein – alles Quatsch, oder doch nicht?

An einem Altarm der Mulde bei Eilenburg

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail, in der mir ein Bekannter schrieb, dass ein weltbekannter Business-Psychologe ist in einem Artikel im Harvard Business Review behauptet, dass Menschen mit niedrigerem Selbstbewusstsein erfolgreicher im Leben sind.

Aha. Ich habe kurz überlegt, ob ich meinen Beruf, in dem das Selbstbewusstsein und dessen Entwicklung eine entscheidende Rolle spielt, aufgebe und mich künftig mit einer Flasche Bier auf die Parkbank setze.

Scherz beiseite. Wer auch immer dieser „weltbekannte Business-Psychologe sein mag – er redet Blödsinn. weiterlesen »

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