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Denken sie einfach mal … nichts

Versuchen Sie doch einmal folgendes Experiment: Setzen oder legen Sie sich hin versuchen Sie, nur für die nächsten 60 Sekunden einfach einmal nichts zu denken. Viel Erfolg!

Klappt? Sehr gut, dann haben Sie den allermeisten Menschen etwas voraus. Klappt nicht? Die Gedanken kommen, ob Sie wollen oder nicht?

Zwangsgedanken. Viele Menschen verfolgen sie täglich, ob zu Hause, auf Arbeit oder im Schlaf. Sie sind omnipräsent. Manchmal so hartnäckig, dass es kaum mehr auszuhalten ist. Und sie sind nicht einfach so da, die Zwangsgedanken. Sie verbrauchen Energie, sie können so stark werden, dass sie den Alltag beeinflussen und erschweren können. Mancher mag sich da wünschen, ohne graue Masse im Kopf geboren worden zu sein.

Wenn Sie glauben, Ihre Gedanken im Griff zu haben, haben Sie noch nicht gemerkt, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Die Gedanken haben Sie im Griff. weiterlesen »

„Das räschd mich uff“

(hochdeutsch = Das regt mich auf)

Letztens saß ich mit einigen Leuten vorm Fernseher und es kamen gerade Nachrichten. Da mich die alltäglichen Katastrophenmeldungen nicht besonders interessieren, habe ich gar nicht richtig hingehört. Bis plötzlich jemand im schönsten Breitsächsisch laut rief: „O nee, isch ganns nich mähr hern. Das Gelaber. Das räschd mich uff.“ (hochdeutsch =: „Oh nein, ich kann es nicht mehr hören. Das Gelaber. Das regt mich auf“).

Aha. Irgendetwas regte diesen Menschen also mächtig auf. Er schimpfte dann noch weiter. Innerlich kam ich zu der Frage: „Und? Was bringt die ganze Aufregung nun? Was ändert sich dadurch?“

Antwort: Nichts.

Da kam mir eine Idee. Ich fragte die Person, ob sie denn an der Situation, die sie so aufregt, etwas ändern möchte. Die Antwort: „Isch? Nee. Was soll isch denne machen. Isch gann das doch nisch ännern. Misch fragn se doch eh nich.“ (hochdeutsch = weiterlesen »

Vitamin B12 – wichtig für Vegetarier und Veganer

Quelle: www.pixabay.de

Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, gelten als besonders gefährdet für einen Mangel an Vitamin B12. Eindeutig geklärt ist diese Frage nicht, denn egal, wie ich mich ernähre – auf eine abwechslungsreiche Kost kommt es an.

Die Frage, welche Ernährungsform für Menschen die passendste ist, ist heiß umstritten. Welche die natürliche ist, haben wir Menschen durch die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln vergessen.

Das Vitamin B 12 nimmt in der Diskussion um die natürliche Ernährungsform eine besondere Stellung ein. Wenn es stimmt, dass Vegetarier und Veganer ohne die Zufuhr von (künstlichem) Vitamin B12 tatsächlich Mangelerscheinungen zeigen, wäre das für alle Nicht-Vegetarier und Nicht-Veganer der Beweis dass diese Formen der Ernährung unnatürlich und gesundheitsschädlich sind. Aus diesem Grund versuchen einige Veganer und Vegetarier, teilweise mit ideologischem Eifer, das Gegenteil zu beweisen.

Ideologie bringt in dieser Debatte gar nichts. weiterlesen »

Zufriedenheit – was wir von der Natur lernen können

Zufriedenheit ist der Nährboden für gutes Wachstum. Das ist in der Natur so, und das ist bei uns Menschen so.

Wenn der Boden gut mit Nährstoffen versorgt ist, dann werden die Pflanzen gut gedeihen. Dieses Prinzip der Natur kann sehr gut auf uns Menschen übertragen werden. Wenn unsere Seele gut genährt ist, dann wächst unser Bewusstsein und damit unsere Persönlichkeit.

Zufrieden sein mit dem, was ich alles schon erreicht habe. Zufrieden sein mit dem, was ich habe. Es spielt keine Rolle, ob mein Leben gerade chaotisch verläuft oder nicht nach „Plan“. Es ist gut so, wie es ist. Alles, was ist, hat seinen Sinn. weiterlesen »

Ziele richtig festlegen

Ein Ziel zu haben scheint (über-)lebensnotwendig für Menschen zu sein. Besonders junge Menschen malen sich aus, wie sie gern leben möchten und setzen sich Ziele. Ob sie diese erreichen oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Was braucht es, um seine selbst gesteckten Ziele zu erreichen?

Ziele ändern sich. Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter und so entwickeln sich auch Sichtweisen und Ziele weiter. Ist ein Ziel erreicht, heißt es, eine Entscheidung zu treffen. Stehenbleiben und sich auf dem Erreichten ausruhen oder sich ein neues Ziel suchen und darauf hinarbeiten.

Nicht selten kommt es vor, dass der Alltag die Ziele überrollt. Der harte Job mit geringem Einkommen, die Kündigung, die Familie. Die Ziele geraten ins Hintertreffen, werden aufgegeben oder bleiben nie erreichbare Zukunftsvision, von der sich maximal noch träumen lässt. Doch das muss nicht sein. weiterlesen »

Wie kommt man zu Zufriedenheit?

Letztens sagte jemand zu mir: „Ich will immer genau das, was ich gerade nicht habe? Ich weiß nicht, ob das anderen Menschen auch so geht, ich leide darunter.“

Ich konnte die Person erst einmal beruhigen. Sie ist mit ihrem Problem nicht allein. Wer kennt dieses Gefühl nicht – wahrscheinlich über 90% der Menschheit. Ich denke, das ist erst einmal etwas ganz menschliches. Zum Problem wird es, wenn ich mich ständig damit herumquäle, etwas anderes haben zu wollen – wenn mir nie etwas genug ist oder wenn meine eigene Situation mir immer schlechter vorkommt, als die des Nachbarn.

Allen anderen geht es irgendwie besser, als mir. Die Anderen haben mehr Zeit, mehr Geld, die besseren Freunde, mehr Spaß am Leben, weiterlesen »

Was tun, wenn der Gedanken-Hamster rennt und rennt und rennt … ?

Tipps gegen Grübelei

Wer kennt diese Situation nicht: Man liegt Sie abends im Bett, kann aber nicht einschlafen, weil einen etwas dauernd beschäftigt. Die Gedanken drehen sich im Kreis und das Grübeln will und will einfach kein Ende nehmen. Das Gedankenkarussell dreht sich. Es dreht sich aber nicht nur am Abend, sondernd den ganzen Tag. Bei der Arbeit, beim Sport, zuhause. Immer und immer wieder tauchen dieselben belastenden Gedanken auf.

Was tun gegen diesen ewigen rennenden Gedanken-Hamster im Kopf? Bei der Recherche zu diesem Thema bin ich auf der Seite Zeitblüten.com auf einen sehr interessanten Beitrag gestoßen, der sich mit diesem Thema beschäftigt und Tipps gibt.

Aufschieberitis

Letztens habe ich irgendwo gelesen, dass etwa 70 Prozent der Studierenden dazu neigen, das Lernen auf morgen zu vertagen, und dann auf übermorgen usw. usf. Unangenehme Dinge werden gerne vor sich her geschoben.

Hm, ist es schlimm, wenn ich das, was ich gerade nicht erledigen will, verschiebe? Ich denke nicht, dass das zwangsläufig schlimm ist. Wenn ich zum Beispiel für eine Prüfung lerne, keine Lust mehr habe und stattdessen meine Fenster putze, was ich sonst auch nicht gern tue, dann habe ich auf diese Weise etwas erledigt, dass ich sonst als lästig empfinde. weiterlesen »

10 Monate Theaterprojekt „selbst&los“

Ein (Selbst-)Erfahrungsbericht

Das Theaterprojekt "selbst&los" (Foto: Sven Lehmann)

Das Theaterprojekt „selbst&los“
(Foto: Sven Lehmann)

Viele Menschen spielen in ihrer Freizeit Theater. Aus Spaß, aus Lust, sich zu präsentieren, um mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen. Die Motive sind vielfältig. Theater spielen kann auch ein Mittel sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung habe ich mit dem Theaterprojekt „selbst&los“ der Leipziger Selbsthilfe gemacht.

Im Juli 2015 erhielt in eine E-Mail mit der Ankündigung, dass für ein Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe Mitspieler gesucht werden. Das klang interessant und ich ging zum ersten Treffen. Grundlage des Projektes war ein Kurztext, der sich mit dem Thema der Suche nach dem Platz im Leben beschäftigte.

Das erste Treffen drehte sich um organisatorische Fragen und vor allem um die Frage, woher kommt das Geld für das Projekt. Dann passierte einige Wochen nichts und im September 2015 war es dann soweit weiterlesen »

Benimm Dich! … auch beim E-Mail-schreiben

Die Kommunikation per E-Mail gehört für viele Menschen zu den alltäglichen Dingen. Auch im Geschäftsverkehr kommt der E-Mail eine zentrale Bedeutung bei. Man kann schnell mal Anlagen hin und her schicken, eine Nachricht schicken, wenn man den Partner telefonisch nicht erreicht hat und manchmal ist es auch ganz gut, etwas geschriebens zu haben, als nur ein Telefonat.

Wie im privaten Leben, so gilt auch im E-Mail-Verkehr, sich an einige Regeln zu halten. Eine Aufstellung solcher Regeln habe ich auf der Internetseite Zeitblüten gefunden – zum nachlesen und nachmachen.

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