Themen

Willensstärke

Willensstärke ist nicht angeboren. Wir bekommen sie durch Training und Übung. Wir können unsere Willensstärke trainieren, indem wir unsere Absichten, Wünsche und Vorstellungen klar formulieren und dann in die Tat umsetzen.

Zunächst müssen wir uns selbst bewusst sein, wie unser Wille aussieht. „Ich will“ – das ist die Formulierung, die unseren Willen ausdrückt. Ich muss selbst wissen, was ich will und ich muss mir darüber bewusst werden, dass mein Wille etwas bewirkt. Der gern zitierte freie Wille nützt nur dann etwas, wenn wir ihn auch einsetzen.

„Ich habe Angst, das Falsche zu tun“

In einem Gespräch über Entscheidungen sagte mir letztens jemand: „Ich tue mich sehr schwer damit, eine Entscheidung zu treffen. Es gibt so viele Möglichkeiten und ich habe Angst, das Falsche zu tun.“

Grundsatz: Du kannst keine falsche Entscheidung treffen! Egal welche Entscheidung du triffst, sie ist immer die Richtige – in dem Moment und in der Situation – und sie bringt dich weiter.

Der einzige Fehler, den du machen kannst ist, keine Entscheidung zu treffen, sie länger und länger vor dir herzuschieben und so immer länger in einer Negativsituation oder in einem Schwebezustand zu verharren. Das kostet Energie weiterlesen »

Omnia vincit labor

Alles besiegt die Arbeit

Krochhaus am Augustusplatz Leipzig

Krochhaus am Augustusplatz Leipzig

Dieser Satz prangt über dem Augustusplatz in Leipzig am Krochhaus. Alles besiegt die Arbeit – ist es so, dass die Arbeit über allem steht und alles, wirklich alles besiegt?

Ich denke, die Richtigkeit des Satzes wird besser, wenn man das Wort Arbeit durch „sinnvolle Beschäftigung“ ersetzt. Eine sinnvolle Beschäftigung erfüllt uns, lenkt uns ab, lässt uns (zeitweise) vergessen und gibt uns mit ihren Ergebnissen und Erfolgen Sicherheit und Zuversicht.

Eine sinnvolle Beschäftigung kann uns über eine schwierige Lebenslage hinweghelfen. Ob sie alles besiegen kann, ist fraglich. Es braucht vielleicht auch noch andere Dinge – Freunde, Familie, ein weiterlesen »

Kalenderblatt 40. Woche

Für Wunder muss man beten,
für Veränderungen aber arbeiten.

Thomas von Aquin (um 1225 bis 1274),
italienischer Mönch und Kirchenlehrer

Man muss zum Meditieren nicht unbedingt „OMMMM“ sagen

Viele Menschen meditieren, um zur Ruhe zu kommen und ihre Energiereserven aufzutanken. Das klappt auch ganz gut mit Meditation. In der Meditation wird die Aufmerksamkeit fokussiert auf das Innere.

Mit ein bisschen Training kann man zum Meister seiner Aufmerksamkeit werden.

Man kann sich zum Meditieren in den Schneidersitz setzen, die Hände falten und „Ommmm“ sagen. Muss man aber nicht. Meditieren kann ich überall und mit allem, was mich dazu bringt, mich aus der Umwelt zurückzuziehen und mich auf mich und mein Inneres zu konzentrieren. Das geht beim Sitzen auf einer Parkbank, beim Liegen auf einer Wiese und sogar beim Bügeln.

Probiere aus, wo und wie du am besten meditieren kannst.

Kommunikation ist zu allererst zuhören

Wie oft hören wir anderen Menschen gar nicht zu, wenn wir uns unterhalten? Weil wir im Kopf schon die Antwort oder Gegenrede formulieren, ohne abzuwarten, was der Andere sagen will oder uns fragen will. Und weil wir schon während des Sendes der Botschaft unsere Bewertungsschubladen öffnen.

Wie würde ein Gespräch verlaufen, wenn dem Anderen unsere volle, urteilsfreie Aufmerksamkeit widmen würden? Einfach erst einmal zuhören, wirken lassen, ohne Bewertung und ohne schnelle Antwort.

Was wäre, wenn wir versuchen würden, uns weiterlesen »

Familien-Coach Depression der AOK

Eine Depression belastet nicht nur den Betroffenen. Angehörige und Freunde sind ebenso betroffen. Für sie ist es oft nicht einfach, das Problem zu erkennen und damit umzugehen. Depressionen sind eine starke Belastung für Beziehungen. Die AOK hat auf ihrer Internetseite ein Hilfsangebot für Angehörige und Freunde veröffentlicht.

Aufklärung über Burnout

Das Burnout-Syndrom belastet immer mehr Menschen. Berufstätige sind überfordert und gestresst in ihrem Job. Symptome, wie sinkende Leistungsfähigkeit, fehlende Motivation oder Schlafstörungen sind nur einige wenige Anzeichen für Burnout. Die Alarmsignale des Körpers sollten nicht ignoriert werden. Die ERGO direkt hat zu diesem Thema einen umfangreichen Artikel auf ihrer Webseite verfasst.

Grenzen setzen

Respekt vor meinen Grenzen

Jeder Mensch hat wohl schon einmal erlebt, dass jemand seine Grenzen überschritten hat. Sei es durch Unachtsamkeit oder durch unfaires oder unangemessenes Verhalten. Oder auch einfach nur, weil ihm jemand körperlich zu nahe gekommen ist.

Jeder Mensch hat seine Grenzen. Unsere Grenze ist unser persönliches Hoheitsgebiet. Und jeder Mensch legt selbst fest, was innerhalb dieses Hoheitsgebiets erlaubt ist oder nicht. Sobald jemand unsere Grenzen verbal oder körperlich überschreitet, merken und fühlen wir das sehr direkt und sehr deutlich. Wir sind unangenehm berührt, ärgern uns oder geraten in Stress.

Was passiert, wenn wir unsere Grenzen nicht verteidigen

Grenzen setzen – Grenzen verteidigen. Jeder Mensch muss das tun. Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch, damit Menschen um uns herum wissen, wen sie vor sich haben, was sie dürfen und was nicht. Menschen mit starken und fest definierten Grenzen weiterlesen »

Triff deine Entscheidungen

Manchmal treffe ich auf Menschen, die nicht in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen. Egal, was man sie fragt, egal, worum es geht – es ist ein ewiges rumgeeier. Nur keine Entscheidung treffen.

„Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit“ hat Napoleon gesagt. Und Recht hat er.

Das ewige herumlavieren zwischen Ja und Nein führt zu Stillstand. Es ist so, als würden zwei Pferde in verschiedene Richtungen an dir ziehen – es geht nicht voran.

Dieser Zustand lähmt. Wer diesen Zustand vermeiden will, der halte sich an einige Dinge:

  • Triff Entscheidung nur, wen du ausreichend Zeit hast und emotional dazu in der Lage bist.
  • Lass Dir Zeit und Spielraum.
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