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Thema des Monats März 2015: DEPRESSIONEN

Depressionen betreffen längst nicht mehr nur einzelne Menschen. Es sind inzwischen Zehntausende, hunderttausende, vielleicht sogar Millionen Menschen, die in ihrem Leben schon einmal eine depressive Phase erlebt haben oder chronisch an Depressionen leiden.

Alter, Geschlecht oder soziale Stellung spielen dabei keine Rolle. Depressionen sind in allen Schichten und Altersgruppen der Bevölkerung angekommen. Schätzungen gehen davon aus, dass 50 % der Bundesbürger direkt selbst erkrankt oder als Angehöriger oder Freund schon einmal mit Depressionen in Kontakt gekommen sind. Circa 20 % davon waren oder sind selbst von einer Depression betroffen.

Depressionen treten gerade in hoch entwickelten Gesellschaften, wie der deutschen, immer häufiger auf. Ist das nicht ein Widerspruch? Es geht uns gut, wir leben in Wohlstand und Sicherheit, haben eine gute medizinische und soziale Versorgung. geht. Gerade in den ärmeren Ländern der Welt sind Depressionen nicht so oft vorzufinden, wie bei uns. Es müssen also andere Ursachen, als das relativ gute und gesunde Leben, für diese Krankheit zuständig sein.

Depression kommt von deprimere, das heißt: herabdrücken. Was drückt einen Menschen so herab, das er handlungsunfähig und antriebslos wird, dass er sich wertlos und überflüssig fühlt und im schlimmsten Fall den Tod vorzieht? weiterlesen »

Depressionen – Was man tun soll und was man tun kann

Die Behandlung einer Depression erfordert die Unterscheidung in das, was man tun soll (oder sollte) und in das, was man tun kann.

  • Verschwenden Sie Ihre Energie nicht mit Dingen oder Vorhaben, auf die Sie keinen Einfluss haben.
  • Wenn Sie einen Fehler machen dann sagen Sie sich: „Keiner ist perfekt und ich versuche den Fehler zu nutzen, um etwas daraus zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen“.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Träume und Erwartungen an das Leben realistisch sind. Nur dann wird sich auch Erfolg einstellen.
  • Versuchen Sie immer, die positive Seite einer schwierigen Situation zu sehen.
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Depressionen, Stress und Burnout – Ständiger Druck schürt die Angst

Stress löst im Körper ähnliche Reaktionen aus, wie Angst. Dauernder Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Belastungen und hohe Anforderungen können, wenn Phasen der Entspannung fehlen, zu übersteigerten Angstreaktionen führen. Diese zeigen sich in ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit oder können sich auch in Panikattacken äußern. Jede neue Aufgabe kann die Betroffenen in Panik versetzen.

Die Folgen einer Daueranspannung sind häufig eine völlige innere Erschöpfung bis hin zu Depressionen und dem Burnout-Syndrom. Betroffene fühlen sich körperlich und seelisch ausgebrannt, antriebslos und handlungsunfähig. Dazu leiden sie häufig unter Ängsten, Schlaflosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen und anderen körperlichen Beschwerden. weiterlesen »

Depression – alternative Behandlungsmethoden

In den Industrienationen verbessern sich die Lebensbedingungen ständig und das Lebensalter steigt. Der modernen Medizin fällt es aber immer schwerer zu erklären, warum die chronischen Erkrankungen zunehmen. Dazu gehören auch Depressionen.

Depressionen sind eine psychiatrische Erkrankung, die zu den affektiven Störungen zählt, das heißt, Veränderung in Stimmung und Antrieb. Depression ist das älteste bekannte psychiatrische Syndrom und die häufigste psychiatrische Erkrankung überhaupt. Typisch für eine Depression ist die psychische Niedergeschlagenheit, die phasenhaft oder andauernd auftreten kann.

Depressionen sind ein Komplex von Symptomen, der eine Stimmungseinengung (Emotionslosigkeit), eine Antriebshemmung beinhaltet, begleitet von einer Denkhemmung, innerer Unruhe und Schlafstörungen. Dazu können Gedankenkreisen, Hoffnungslosigkeit, soziale Isolation, Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder Reizbarkeit kommen.

Depressionen können auch mit körperlichen Symptomen einhergehen, wie Appetitlosigkeit, Gewichtszu- oder –abnahme, weiterlesen »

Endometriose – Ganzheitliche Betrachtung Endometriose-Betroffener und alternative und ergänzende Therapieansätze

Vortrag auf der „2. EndoMarch“-Tagung in Leipzig, 28. März 2015

Endometriose ist eine Krankheit, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Betroffene reden ungern über ihre Erkrankung, aus Scham oder aus Angst, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen. Die Behandlung liegt zumeist in Händen der Schulmedizin, die mit Medikamenten und/oder Operationen versucht, die Krankheit zu heilen oder zumindest zu lindern. Folgen sind neben den schon starken Symptomen der Krankheit die weiteren Nebenwirkungen der Medikamente und Operationen.

Es lohnt sich, die Krankheit Endometriose aus dem Fokus zu nehmen und stattdessen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn durch komplementäre Heilverfahren in die Behandlung bei Endometriose mit einzubeziehen, Lebens- und Essgewohnheiten zu verändern und am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Darüber hinaus sollten die Selbstheilungskräfte der betroffenen Frauen weiterlesen »

Umfrage der Stiftung Warentest zum Thema Psychotherapie

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2011 eine Umfrage zum Thema Psychotherapie durchgeführt. Von den Teilnehmern an der Umfrage hatten knapp 4.000 über einen Zeitraum von fünf Jahren mit psychischen Problemen zu kämpfen.

Mit Abstand am häufigsten genannt wurden Depressionen (79%), gefolgt von Ängsten (64%) und Belastungs-reaktionen (27%).

Belastungssreaktionen entstehen zum Beispiel nach traumatischen Erlebnissen. Weiterhin wurden genannt:

  • Persönlichkeitsstörungen (20%),
  • Essstörungen (18%),
  • Missbrauch (z.B. Alkohol, 12%),
  • Abhängigkeiten (Süchte, 8%).

Häufig wurden mehrere psychische Probleme genannt. weiterlesen »

Kann es einen Sinn haben eine Depression zu entwickeln?

Detail Schloss Dahlen

Um diese Frage zu beantworten, muss der stammesgeschichtliche Kontext des Menschen betrachtet werden. Warum hat die Evolution Depressionen nicht längst selektiv ausgeschaltet?

Der menschliche Körper funktioniert auch heute noch nach steinzeitlichen Prinzipien. Die überlebenswichtige Strategie war, süße und fettreiche Nahrung zu bevorzugen. Das aber führt beim modernen Menschen zu Übergewicht und zu Diabetes. Die biologische Evolution hinkt der rasanten kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Menschheit hinterher.

Ähnliches gilt wohl auch für die Psyche. So können die heutigen zahlreichen Kontakte mit völlig fremden Menschen sowie eine deutliche Erweiterung des sozialen Umfeldes für einige Menschen extremen Stress bedeuten. Eine mögliche Folge kann eine Depression sein. weiterlesen »

Depression – Was tun? – Tipps für Angehörige

Fast jeder Mensch kennt vermutlich einen anderen Menschen, der an Depressionen leidet. Meist herrscht dann große Unsicherheit, wie man richtig mit dem Betroffenen umgeht. Die nachfolgenden Empfehlungen können helfen.

Schätzungen gehen davon aus, dass ca. vier Millionen Menschen in Deutschland an Depressionen leiden. Die Krankheit ist heilbar, wenn sich Betroffene rechtzeitig behandeln lassen. Doch bis dahin ist es oft ein langer Weg, der von Angehörigen und Freunden begleitet wird.

Vielen Angehörigen, Kollegen und Freunden fällt es schwer, den richtigen Umgang mit Depressiven zu finden. Wie geht man damit um, dass sich ein geliebter Mensch plötzlich zurückzieht? Darf man einen Kollegen ansprechen, wenn der schlecht aussieht? Und wieso verletzt mich ein depressiver Mensch so häufig? weiterlesen »

Lethargie nutzen für neue Energie

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, was man machen kann, wenn man keine Energie hat. Jeder Mensch kennt das wohl: man kann sich zu nichts aufraffen und hat auch auf nichts Lust. Man verschanzt sich nach einer Niederlage und weiß nicht, was man jetzt tun soll. Allein der Gedanke, irgendeine Entscheidung treffen zu müssen, lähmt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr genau, wie sich das anfühlt, antriebslos und unmotiviert zu sein. Ich habe in dieser Zeit eines gemacht – ich habe diese Phase der Lethargie und Motivationslosigkeit angenommen und mich ihr hingegeben.

Ich war so schwach, wie ich nur konnte. Ich habe so wenig gemacht, wie es nur ging und manchmal noch weniger. Ja, ich war energielos und unmotiviert und habe das genossen.
Und nach einigen Wochen kam der Punkt, wo ich auf dieses Nichtstun keine Lust mehr hatte. Ich wollte nicht mehr nichts tun. Ich wollte nicht weiterlesen »

Depression bei Kindern und Jugendlichen

Die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Anzeichen depressiver Erkrankungen steigt. Die Ursachen können vielfältig sein. Bereits Kleinkinder zeigen unter bestimmten Bedingungen deutliche Symptome, die allerdings nicht immer erkannt werden.

Erstes Lebensjahr

Der Verlust der Bezugsperson oder ein genereller Mangel an Geborgenheit und Zuwendung kann zu depressiven Symptomen führen.

  • Apathie,
  • Entwicklungsverzögerungen,

Kleinkinder, erstes bis drittes Lebensjahr

Kleinkinder reagieren sehr stark auf den Verlust einer Bezugsperson oder auf das Fehlen von Zuwendung, Geborgenheit und Nähe mit depressiven Symptomen.

  • Entwicklungsverzögerungen (sie lernen spät laufen oder sprechen, werden später sauber und trocken, sie zeigen weniger feinmotorische Geschicklichkeit, unsicheres laufen, schlechte Kletterfähigkeit),
  • Sprachvermögen entwickelt sich langsamer,
  • Schlaf- und Essstörungen,
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