Themen

„Du musst loslassen!“

Freunde haben immer einen guten Ratschlag: „Du musst loslassen“ oder „Lass doch endlich los.“ Und sie haben Recht. Wenn das nur so einfach wäre. Wie soll denn das gehen?

Letztens war ich mit meinem Hund spazieren. Wir waren im Park und ich habe einen Ball geworfen. Der Hund hinterher, bis er ihn gefangen hatte. Und dann wollte er ihn nicht mehr hergeben. Er hat sich darin verbissen. Lange musste ich reden und schließlich ließ mein Hund den Ball widerwillig los.

Es geht uns Menschen nicht anders. Wir verbeißen uns in eine unangenehme Erfahrung, in ein schockierendes Erlebnis. Wir waren verletzt, gekränkt und wir schaffen es nicht, die Gefühle und Gedanken loszulassen.

Was passiert, wenn wir nicht loslassen?

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Alle Jahre wieder … der gleiche Stress

Weihnachten steht vor der Tür. Nur noch wenige Wochen und dann ist es da, das Fest der Familie und der Besinnlichkeit. Es wird geplant, organisiert, eingekauft, eingepackt. Schließlich soll es in diesem Jahr perfekt werden, gemütlich, besinnlich und vor allem – ohne Stress. Ein guter Vorsatz. Doch wird er erfüllt werden?

Wer will es nicht, das perfekte, harmonische Weihnachtsfest. Alles soll klappen, reibungslos ablaufen. Alles wird minutiös durchgeplant. Wann kommt der Braten auf den Tisch, wann ist Bescherung, wann der Spaziergang oder Gang in die Kirche. Und bei aller Planerei gerät schnell eines in Vergessenheit – der eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes. Und wie groß ist erst die Enttäuschung, wenn dann doch nicht alles so klappt, wie geplant. Wenn der Zeitplan aus dem Ruder läuft, ist der Stress vorprogrammiert. Es wird hektisch, planlos, laut. Und dann ist der Krach vorprogrammiert. Und aus dem schönsten Fest des Jahres wird schnell eine bittere Enttäuschung. weiterlesen »

Loslassen lernen

Praktische Tipps

Im Lauf des Lebens sammeln sich viele Erlebnisse und Erfahrungen an – schöne und nicht so schöne. Alles wird in unserem Gedächtnis gespeichert. Manches ist nach kurzer Zeit vergessen. Anderes tragen wir Jahre und Jahrzehnte mit uns herum. Schönes in Erinnerung zu behalten und abzurufen, wenn es uns einmal nicht so gut geht, kann hilfreich sein. Aber immer wieder kommt auch das an die Oberfläche, was und belastet, geärgert hat. Und es zieht uns runter, lähm uns, macht Angst.

Loslassen heißt das Zauberwort. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Die vier folgenden Tipps zum Loslassen können helfen alte, belastende Erlebnisse und Erfahrungen loszulassen. weiterlesen »

Softeis in the City

Die Globalisierung macht auch vor der Eisdiele nicht halt

Da ging ich so am Sonntagnachmittag durch die Stadt, als mich ein rot leuchtendes Werbeschild fast ansprang: „Softeis in the City“.
Nun, ich war nicht in einer Weltmetropole unterwegs, um mich herum standen nicht hunderte ausländische Touristen, die gerne mal deutsches Softeis probieren wollten. Nein, eine kleiner Laden, der auch noch geschlossen hatte, an einer lauten Kreuzung, weit und breit kein Mensch. Aber der Hinweis, es gibt „Softeis“ und das „in the City“. weiterlesen »

Altes abschneiden und ruhen lassen, damit Neues entsteht

Es ist Herbst. Die Zeit, in der Garten und Balkon winterfest gemacht werden. Die letzten Sommerblumen werden abgeschnitten, einjährige Pflanzen entfernt. Mehrjährige Gewächse werden zurückgeschnitten. Das wird gemacht, damit Garten und Balkon im nächsten Jahr wieder in voller Pracht erblühen können.
Und wie ist es im Leben? Lässt sich Altes so einfach abschneiden? Kann man es ruhen lassen? Und kann daraus Neues entstehen?

Über diese Frage habe ich nachgedacht, als ich vor einigen Tagen auf meinem Balkon die Geranien zurückgeschnitten und in den Keller zum Überwintern gebracht habe. Im Prinzip ist es im Leben wie im Garten oder auf dem Balkon. Wird Altes nicht gestutzt, bleibt es immer sichtbar. Neues kann zwar wachsen, wird jedoch immer durch das Alte behindert. Das Alte bleibt sichtbar. Warum treibt eine Pflanze nicht sofort wieder aus, wenn sie zurückgeschnitten wird? Weil sie Ruhe braucht. Sie muss neue Kraft sammeln, bevor sie wieder Blätter und Blüten treiben kann.
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Konfliktlösung im Alltag

Konflikte gehören zu unserem Alltag. Sie begegnen uns beinahe täglich – auf Arbeit, in der Familie, unter Freunden. Was oft im Kleinen beginnt, entwickelt sich im Lauf der Zeit zu einem immer größer werdenden Problem. Werden Probleme nicht erkannt, nicht angesprochen und gelöst, stauen sie sich zu einem Berg auf. Oft reicht dann ein minimaler Anlass, und der Ausbruch des Problems ist nicht mehr zu stoppen. Wie lassen sich Konflikte im Alltag schnell lösen?

Vor dem Konflikt kommt das Problem. Irgendetwas stimmt nicht, Meinungen und Ansichten gehen auseinander. Jemand fühlt sich verletzt oder zurückgesetzt. Steht am Beginn dieses Prozesses noch die eigentliche „Sache“ im Vordergrund, verliert diese mit zunehmendem Nicht-Ansprechen des Problems ihre Bedeutung. Emotionen, hinter denen tiefer begründete Werte liegen, treten mehr und mehr in den Vordergrund.

Die Konfliktforschung unterscheidet drei Phasen der Eskalation von Konflikten:
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Zeit für Müßiggang

Zeit für Ruhe

In der „Internationale“, dem wohl weltweit bekanntesten Arbeiterlied, heißt es: „Die Müßiggänger schiebt beiseite!“ Der Text stammt aus dem Jahr 1871, die Melodie aus dem Jahr 1888, also aus der Zeit der industriellen Revolution. Die Welt wurde schneller, lauter, rückte näher zusammen. Fortschritt hieß der anbetungswürdige Götze. Auf der anderen Seite stand die materielle, körperliche und seelische Ausbeutung von Millionen von Menschen als Preis. Die noch jungen sozialdemokratischen Parteien in Europa sahen sich als Sprachrohr der Arbeiterbewegung und als die Befreier der unterdrückten Schichten. Mit Müßiggänger waren all diejenigen gemeint, die sich der neuen Idee einer sozialen, proletarischen Welt in den Weg stellten. weiterlesen »

Diagnose: mittelgradige Depression – Gefühl: Burnout

Die Diagnose ist nüchtern: mittelgradige Depression. Hinter dem Code F. 32.1 des ICD 10 verbirgt sich die nüchterne Diagnose „einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten.

Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten „somatischen“ Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust“.
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Was steckt hinter Selbstbewusstsein?

Beobachten Sie manchmal Menschen? Ja, dann gibt es welche, die sind Ihnen sympathisch und andere nicht. Warum ist das so? Was beobachten Sie genau? Oder ist es nur so ein Gefühl? Was macht diese Personen aus?
Warum fällt gerade ein bestimmter Mensch ins Auge und andere nicht? Wann wirkt ein Mensch selbstbewusst und wann nicht?

Selbstliebe

Selbstbewusste Menschen stehen zu sich selber. Sie akzeptieren sich so, wie sie sind. Sie lieben sich selber. Sie zeigen das und man sieht und fühlt das unmittelbar.

Lockerheit

Selbstbewusste Menschen lachen häufiger als andere. Vor allem lachen sie auch über sich selbst. Sie nehmen das Leben nicht so ernst. Sie haben Spaß und erfreuen sich am Tag.
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Konfliktlösung im Alltag – praktische Tipps

Konflikte gehören zum Leben, wie das Salz in der Suppe. Wir mögen sie nicht, wollen sie vermeiden. Doch sie haben auch etwas Gutes. Konflikte zeigen uns die Meinung anderer, lassen uns eigene Fehler und Schwächen erkennen. Sie dienen dem Überdenken eigener Sichtweisen und Standpunkte.

Oft beginnt ein Konflikt im Kleinen. Menschen ärgern sich über das, was Andere sagen oder tun oder eben nicht sagen oder nicht tun. Die meisten gehen dem aus dem Weg. Nur kein Streit, keine Diskussionen. Was mit Kleinigkeiten beginnt und nie ausgesprochen wird, türmt sich schnell zu einem Berg auf. Dann reicht oft ein winziger Anlass. Der Konflikt ist da und mit einem Mal kommt alles hoch, was sich über lange Zeit aufgestaut hat.

Wird der Konflikt zum Streit, verhärten sich die Fronten. Die Objektivität schwindet, Machtgehabe, Starrsinn und Unlogik setzen sich durch. Schließlich wird der Konflikt zu einem unüberwindbaren Hindernis – Ehen scheitern, Freundschaften zerbrechen, Geschäftsbeziehungen lösen sich auf. Und schließlich wird die Verantwortung an eine höhere Instanz abgegeben – meistens an ein Gericht.
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