Selbstbewusstsein

Was Du tust, Du tust es für Dich

Rebellion – eine Lieblings-beschäftigung von Jugendlichen. Verweigerung von allem, was von Lehrern, Eltern und überhaupt allen Erwachsenen kommt. Manche Menschen erhalten sich ihre Trotzmechanismen über das Jugendalter hinaus. Sie sehen nicht ein, warum man Sachen lernen oder machen muss und stellen um auf stur.

Egal, was ein Mensch tut, er tut es nur für sich. Ob ich etwas lerne oder nicht, ob ich etwas erledige, oder nicht, niemand außer diesem Menschen selbst leidet unter der Entscheidung oder profitiert von ihr.

Also ist jede Rebellion ganz für umsonst? Im Prinzip ja. Die Kunst ist nicht, sich gegen alles zu stellen, sondern aus jeder Situation immer das Beste heraus zu holen. Alles Andere ist nur Verschwendung von Zeit und Lebensenergie.

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Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – Thesen zum Thema

Wer bin ich?

Auf den ersten Blick betrachtet, scheinen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dasselbe zu meinen. Doch schaut man sich die beiden Wörter genauer an, werden die verschiedenen Bedeutungen deutlich. Selbstbewusstsein heißt: Sich-seines-selbst-bewusst-sein. Oder anders gesagt: sich selbst kennen. Zu wissen, wer man ist, beinhaltet mehr, als zu wissen, dass man Fritz oder Erna heißt oder wo man wohnt, welche Schuhgröße man hat und wie viele Freunde bei Facebook. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Sich selbst immer wieder ein bisschen neu kennenzulernen im Laufe eines Lebens gehört zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vertrauen – Sicherheit und Wertigkeit

Selbstvertrauen bedeutet nicht, dass ich mir selbst über den Weg traue. Vielmehr bedeutet es, auf seine Fähigkeiten und sein Wissen zu vertrauen. Und auch, seiner Eingebung oder Intuition zu vertrauen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – das Eine kann es nicht ohne das Andere geben.
Wer der eigenen Kraft und den eigenen Fähigkeiten vertraut, tut das mit Zuversicht. Ich traue mir etwas zu und dafür muss ich mich selbst gut kennen. Welchen Wert das Gefühl in die eigene Person hat, drückt das Wort Selbstwert aus. Selbst-Wert-Schätzung und Selbst-Liebe sind Grundlagen für ein gesundes Leben.

Sicherheit im Innen finden

Ein selbstsicherer Mensch findet Sicherheit und Stabilität in sich selbst. Er benötigt keine Bestätigung durch andere. Ein selbstsicherer Mensch muss anderen auch nicht überlegen sein. Er kennt seinen Selbstwert und das Verhalten anderer kann an diesem Wert nichts ändern. Selbstsicherheit zieht Selbstbehauptung nach sich. Selbstbehaupten bedeutet stark sein – innerlich stark. Klare Aussagen, klare Grenzen: „Ja, ich will“ und „Nein“, ich will nicht“. weiterlesen »

Selbstbewusstsein erfordert Training

Übung macht den Meister

Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen? Sie treffen einen Menschen und denken sich: „Man, ist der (oder die) aber selbstbewusst.“ Sofort wird Ihnen Ihre eigene Unzulänglichkeit bewusst, ihr – gefühlt ohnehin schon gering entwickeltes Selbstbewusstsein – rutscht in das 3. Kellergeschoss und Sie schleichen sich still davon. Oder Sie hängen an den Lippen des so selbstbewussten Menschen und saugen jedes Wort, jede Geste auf, um sie dann nachzuäffen.

Ja, es gibt sie, diese vor Selbstbewusstsein strotzenden Menschen. Doch woher haben sie es? Es sind auch nur Menschen wie Du und ich. Sie haben kein spezielles Selbstbewusstseins-Gen. Aber sie machen etwas, was für die Entwicklung und den Erhalt des Selbstbewusstseins unabdinglich ist – sie trainieren ihr Selbstbewusstsein. weiterlesen »

Wer nicht handelt, wird behandelt

Ein wahres Wort, das der deutsche Politiker Rainer Barzel da ausgesprochen hat. Wer sich nicht entscheidet, der muss die Folgen der Entscheidung hinnehmen, die andere für ihn treffen. Denn: keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

Wie oft schimpfen Menschen auf die Umstände, den Chef, den Partner, die Kollegen, den Staat. Wie oft schimpfen sie darüber, wie unfair sie behandelt werden. Und die ganze Welt ist schlecht und unfair.

Nein, hier ist nur eine Person schlecht und unfair – die Person, die sich beschwert. Sie ist schlecht und unfair zu sich selbst. Denn jeder, der die Schuld für seine Lebenssituation bei anderen sucht, verharrt willentlich in dieser Situation. weiterlesen »

Wer nicht handelt, wird behandelt – Kommentar

Handel selbst und bestimme Dein Leben

„Wer nicht handelt, wird behandelt“ – diesen Satz habe ich zum ersten Mal im Arbeitsamt Leipzig gelesen. Ich fand den Satz gut, ohne zu wissen, von wem er stammt. Gesagt hat ihn der deutsche Politiker Rainer Barzel war Bundesminister, CDU-Vorsitzender und Präsident des Deutschen Bundestages. Das habe ich dann später recherchiert.

Doch zurück zum Arbeitsamt. Ich war verwundert, ausgerechnet in der Behörde, in denen Menschen ausschließlich behandelt werden, dieses Zitat zu lesen. Hat der Verwaltungsangestellte, der diesen Satz an seine Wand gepinnt hat, den Inhalt nicht verstanden? Hat er es bewusst getan, um seine Kunden darauf hinzuweisen, was sie erwartet, wenn sie sich nicht selbst um ihre Zukunft kümmern? Denn dann kümmert sich der Staat um ihre Zukunft, und das nach seinen Spielregeln. weiterlesen »

Mythen um das Selbstbewusstsein

Um das Selbstbewusstsein ranken sich zahlreiche Mythen und es wird Zeit, mit ihnen aufzuräumen oder zu bestätigen.

Mythos 1: Selbstbewusstsein ist angeboren

Ja, ist es, auch wenn einige meiner Kollegen gern etwas anderes behaupten. Ein Mensch kommt mit einem voll ausgeprägten Selbstbewusstsein auf die Welt – behaupte ich jetzt einmal. Doch dann passiert etwas, was ihm sein Selbstbewusstsein raubt – er kommt in den Genuss der Erziehung. Und dort wird ihm dann gesagt, wie er zu sein hat, was er darf und was nicht, was er kann und wofür er zu dumm ist, was er einmal werden soll, was er studieren soll, welches Auto er zufahren hat, wie sein Kontostand im Idealfall aussehen soll, welchen Partner sich zu suchen hat uns so weiter und so fort.

Bei all dem, was die Erziehung einem Menschen glaubt, vorschreiben zu müssen vergisst sie eines – die Entwicklung des Selbstbewusstseins. Denn das angeborene Selbstbewusstsein ist kein sich selbstentwickelndes Phänomen. Das wäre schön, denn dann gäbe es – außer Naturkatastrophen – keine Probleme mehr auf der Welt.

Selbstbewusstsein braucht Nahrung und Training. weiterlesen »

Selbstbewusstsein und Gefühle

Gefühle und Ängste passen nicht in unsere Zeit. Wer Gefühle zeigt, gilt als schwach, sensibel, nicht belastbar. Wer Angst hat, gilt als Verlierer. Immer vorwärts, immer stark sein und immer mutig – so lautet die Devise der Zeit. Und das wird dann als Selbstbewusstsein bezeichnet.
Dabei ist es alles andere, als selbstbewusst, seine Gefühle und Ängste zu verstecken. Gefühle und Ängste gehören zum eigenen Ich, ja sie sind der Kern des eigenen Ichs. Wer selbstbewusst durchs Leben geht – und ich meine damit: wer sich seiner selbst bewusst ist – für den ist es selbstverständlich, Gefühle und Ängste zu zeigen.

Gefühle zu zeigen heißt, sein innerstes Selbst nach außen zu kehren. Ängste zu zeigen heißt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und sie damit aufzulösen oder mindestens besser beherrschen zu lernen. Ängste verlieren ihre Kraft, Gefühle bestärken uns auf unserem Weg. weiterlesen »

Altes abschneiden und ruhen lassen, damit Neues entsteht

Es ist Herbst. Die Zeit, in der Garten und Balkon winterfest gemacht werden. Die letzten Sommerblumen werden abgeschnitten, einjährige Pflanzen entfernt. Mehrjährige Gewächse werden zurückgeschnitten. Das wird gemacht, damit Garten und Balkon im nächsten Jahr wieder in voller Pracht erblühen können.
Und wie ist es im Leben? Lässt sich Altes so einfach abschneiden? Kann man es ruhen lassen? Und kann daraus Neues entstehen?

Über diese Frage habe ich nachgedacht, als ich vor einigen Tagen auf meinem Balkon die Geranien zurückgeschnitten und in den Keller zum Überwintern gebracht habe. Im Prinzip ist es im Leben wie im Garten oder auf dem Balkon. Wird Altes nicht gestutzt, bleibt es immer sichtbar. Neues kann zwar wachsen, wird jedoch immer durch das Alte behindert. Das Alte bleibt sichtbar. Warum treibt eine Pflanze nicht sofort wieder aus, wenn sie zurückgeschnitten wird? Weil sie Ruhe braucht. Sie muss neue Kraft sammeln, bevor sie wieder Blätter und Blüten treiben kann.
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Was steckt hinter Selbstbewusstsein?

Beobachten Sie manchmal Menschen? Ja, dann gibt es welche, die sind Ihnen sympathisch und andere nicht. Warum ist das so? Was beobachten Sie genau? Oder ist es nur so ein Gefühl? Was macht diese Personen aus?
Warum fällt gerade ein bestimmter Mensch ins Auge und andere nicht? Wann wirkt ein Mensch selbstbewusst und wann nicht?

Selbstliebe

Selbstbewusste Menschen stehen zu sich selber. Sie akzeptieren sich so, wie sie sind. Sie lieben sich selber. Sie zeigen das und man sieht und fühlt das unmittelbar.

Lockerheit

Selbstbewusste Menschen lachen häufiger als andere. Vor allem lachen sie auch über sich selbst. Sie nehmen das Leben nicht so ernst. Sie haben Spaß und erfreuen sich am Tag.
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Selbst-Bewusst-Sein – Selbst-Achtung – Selbst-Vertrauen

Sich seiner selbst bewusst sein – Sich selbst achten – Sich selbst vertrauen


Wir wollen uns gern Gutes tun. Machen, was uns Spaß macht und uns gefällt. Ärger und Stress aus unserem Leben verbannen. Und doch sieht unser Alltag anders aus. Wir opfern uns für andere auf, stellen unsere Bedürfnisse hinten an, sind für andere da und vernachlässigen uns. Sagen „Ja“, obwohl wir doch lieber „Nein“ sagen möchten.

Was sind wir uns selbst wert und wie ist es um unser Selbst-Bewusst-Sein bestellt?

Definition Gesundheit

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