Sprache & Kommunikation

Mimik – Gestik – Verhalten

Körpersprache und Interpretation

Es ist unumstritten, dass wir durch unsere Körpersprache mehr kommunizieren, als mit Worten. Bestimmte Körperhaltungen, Mimiken und Gestiken drücken unsere Stimmungslage aus. Es gibt Bücher, die sich mit all diesen Dingen beschäftigen und erklären wollen, wie sich wer gerade fühlt, wenn er eine bestimmte Körperhaltung oder Mimik annimmt.

Doch Vorsicht. Nicht jeder Mensch reagiert in jeder Situation gleich und nicht für jede Mimik oder Gestik gibt es eine eindeutige Erklärung.

Beispiel: vor dem Körper verschränkte Arme. Das wird oft als Ablehnung gewertet. weiterlesen »

Redet mit mir!

Ich musste meinen Internet- und Telefonanbieter wechseln. Ging sehr schnell. Antrag ausgefüllt, hingeschickt, ein Tag später war der neue Router da. Auspacken, anschließen und dann gings los.

Es ging nämlich fast nichts los: Telefon funktionierte, Internet nicht. Was mache ich? Anrufen bei der Hotline. Und dann ging richtig los:


    Wenn sie das möchten, drücken Sie die 1.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 2.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 3
    Und wenn sie irgendwas möchten, drücken sie die fünf.

Ich drücke die Taste 2.

    Wenn sie das möchten, drücken sie sie 1.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 2.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 3.

Ich drücke dieses Mal die Taste 1. weiterlesen »

Selbstbild und Selbstgespräch

Dein Selbstbild wird auch dadurch bestimmt, wie du mit dir selbst redest. Bist du nett, freundlich, nachsichtig mit dir selbst, siehst du dich, deine Taten und Gedanken ebenso. Mäkelst du ständig an dir rum, schimpfst mit dir und beleidigst dich selbst, dann wird dein Selbstbild dadurch geprägt.

Oft sehen wir uns selbst kritischer, als unsere Mitmenschen. Wir können kaum etwas Positives an uns entdecken, meckern mit uns selbst. Das wirkt sich negativ auf unsere Stimmung aus und wie im Inneren so im Äußeren – wir sehen uns dann auch genau so negativ.

Die Qualität deines Lebens wird auch davon bestimmt, wie du mit dir selbst redest. Sei also nett zu dir selbst.

Hier prallen Welten aufeinander

Ich bin eher ein sensibler Mensch. Und dann gibt’s genau das Gegenteil. Menschen, die überhaupt nicht sensibel sind. Und wenn ich als Sensibler auf so einen Nicht-Sensiblen treffe, kann es schon mal zu ungünstigen Situationen kommen.

Es passiert mir hin und wieder, dass ich auf so ein Nicht-Sensibelchen treffe und der labert und labert und labert ohne Pause und ohne zu merken, dass mich das alles überhaupt nicht interessiert.

Natürlich sende ich Signale, im Stillen, doch der Labersack nimmt das alles nicht wahr. Und dann passiert der Fehler: weiterlesen »

Die Frage nach dem „Warum?“

Quelle: www.pixabay.de

Menschen neigen dazu, falsche Fragen zu stellen. Und nicht selten sind sie wegen dieser Fragen unglücklich und unzufrieden. Gute Fragen sind solche, die direkt auf mehr Glück und mehr Zufriedenheit oder auf die Verbesserung des Lebens zielen.

Eine gute Frage: „Zu welchem Zeitpunkt war ich in der Vergangenheit glücklich und wie kann ich das wiederholen?“ Eine nicht so gute Frage: „Warum machst du das mit mir?“. Selbst wenn es eine Antwort auf diese Frage gäbe könnte man mit der Antwort nichts auf der Welt verbessern.

Eine gute Frage: „Wie kann ich die Qualität meines Lebens verbessern?“ Eine nicht so gute Frage: „Warum sind die Anderen erfolgreicher als ich?“

Gute Fragen richten sich direkt an unser Lebensglück, unsere Zufriedenheit und unser Vorankommen. Schlechte Fragen handeln oft von Dingen, die ich selbst nicht ändern kann.

Mit guten Fragen stellen wir uns selbst auf konstruktive und freundliche Art weiterlesen »

Diskutiere nicht mit …

Ich habe schon öfter geschrieben, dass Diskussionen nicht bringen. Es gibt Menschen, die zu mir sagen: „Ja aber man muss sich dich auch mal austauschen, die Meinung des anderen kennenlernen, auch mal streiten.“

Ja, Gedankenaustausch ist gut, Streit ist auch mal gut, Meinungen anderer kennenlernen, auch gut. Sinnlos werden solche Gespräche dann, wenn die Parteien gar nicht gewillt sind, sich zuzuhören, die Meinung des anderen anzuhören, darüber nachzudenken und von der Richtigkeit ihrer Meinung unverrückbar überzeugt sind.

Solche Menschen erkennst du daran, dass sie im Gespräch weiterlesen »

Meine Forderung: „Feedback“ aus der deutschen Sprache streichen

Quelle:www.pixabay.de

Feedback ist in aller Munde. Doch was heißt das Wort auf Deutsch?

Es gibt kein deutsches Wort dafür. Feedback heißt auf Deutsch Feedback. Feed heißt Futter, back heißt zurück.

Also Futter zurück. Was soll das denn sein? Friss oder stirb, so könnte man Feedback übersetzen.

Streichen wir dieses Wort aus der deutschen Sprache. Feedback ist unsinnig und überflüssig.

Kommunikation – mehr Verstehen als Sagen

Mit der Kommunikation ist das so eine kniffelige Geschichte. Ich sage etwas. Mein Gegenüber versteht aber nicht etwa das, was ich gemeint habe. Wie auch, mein gegenüber weiß ja nicht, was ich gemeint habe und mein gegenüber interpretiert nun das Gesagte.

Ich sage: „Hier sieht es aber sehr sauber aus.“
Mein Gegenüber versteht vielleicht: „Der denkt wohl, ich wäre ein Pedant“
Oder „Das sagt er doch nur aus Höflichkeit, da drüben ist ja noch Staub auf dem Regal“.

Ich sage: „Das Gemälde gefällt mir sehr gut „. Mein Gegenüber hört vielleicht: „Der denkt wohl, er muss mich aufmuntern, sonst würde er mein schlechtes Bild nicht loben“.
Oder: „Was maßt er sich an, sich ein Urteil über meine Kunst zu erlauben, der hält sich wohl für etwas Besseres“.

Nun könnte man meinen, zwischenmenschliche Kommunikation wäre unmöglich. Es gibt unendlich viele Missverständnisse, weil Menschen etwas in die Worte des anderen hineininterpretieren, was gar nicht gemeint war. weiterlesen »

Akzeptieren, annehmen oder zulassen?

Die deutsche Sprache hat so ihre Tücken, vor allem auch dadurch, weil sie mit Fremdworten gespickt ist.

Ich schreibe öfters, man soll Dinge und Situationen annehmen, weil sie in dem Moment, wo sie passieren, nicht zu ändern sind. Ich sage auch manchmal, man soll Dinge, die einem nicht passen, nicht akzeptieren. Annehmen ja – akzeptieren nein? Sind annehmen und akzeptieren zwei verschiedenen Dinge.

Was macht man, wenn man in der deutschen Sprache nicht weiter weiß? Man schaut in den Duden. Und das habe ich getan:

Akzeptanz kommt vom lateinischen „accipere“ und das heißt so viel, wie „für gutheißen“, „annehmen“, „billigen“. Das zugehörige Verb akzeptieren wird verstanden als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein. weiterlesen »

Diskussionen – Achtung! Laberalarm!

Wenn ich das Wort Diskussion höre, ergreife ich die Flucht. Diskussionen sind sinnlos, denn in 99% der Fälle gehen alle Beteiligten mit genau der gleichen Meinung wieder nach Hause, wie sie gekommen sind.

Ein Beispiel gefällig? Der Deutsche Bundestag:

Eigentlich sollte dort diskutiert werden, also Dinge untersucht, erörtert, abgewogen werden. Sollte. Was aber passiert im Bundestag tatsächlich?

Jeder Hinterbänkler darf mal nach vorne ans Rednerpult treten, irgendetwas ins Mikrofon labern und sich dabei auch noch so richtig wichtig fühlen.

Was macht der Rest des „Hohen Hauses“ unterdessen? weiterlesen »

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