Veränderung

Schwächen überwinden

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Letztere kennen wir bei uns meistens am Besten. Normalerweise sind unsere Schwächen kein Problem. Wir richten unser meist so ein, dass wir unseren Schwächen selten begegnen. Doch irgendwann holen sie und wieder ein und wir wünschen uns, dass wir dies oder jenes besser könnten.

Schwächen können uns behindern in unserem Vorankommen und sie können zu Einschränkungen im Leben führen. Solange unser Leben nicht nachhaltig dadurch beeinträchtig wird, soll es so sein. Doch was, wenn ich eine tolle Idee habe, mir aber sofort alle meine Schwächen einfallen, die mich darin hindern, diese Idee umzusetzen?

Dann ist der Punkt erreicht, an dem unsere Schwächen uns aufhalten weiterlesen »

Mach dir Gedanken über die Macht der Gedanken

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt“ hat Buddha gesagt. Und nicht nur er, auch andere durchaus nennenswerte Denker haben sie ähnlich geäußert.

Sie alle waren sich einig – im Innen wie im Außen. So wie es in mir aussieht, so sieht es auch außen drumherum aus. Karl Marx hat auch was gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert. Es kommt darauf an, sie zu verändern.“ Recht hat er und das gilt auch für unsere Gedankenwelt. Denn keiner der großen Denker hat uns verraten wie wir Buddhas schlaues Wort in nun praktisch in unserem täglichen Gehirn-Denk-Massaker umsetzen sollen.

Also, wir müssen selbst ran. Unsere Denkmaschine – auch Gehirn genannt – ist echt toll und auch echt scheiße. weiterlesen »

Ich tue es nie wieder!

Wirklich, ich tue es nie, nie wieder. Es schadet ja nur. Mist. Jetzt habe ich es doch wieder getan.

Viele kennen diese Situation. Der Verstand sagt, STOPP – das machst du nie wieder. Doch es klappt einfach nicht. Du kannst machen, was du willst, du schaffst es nicht hat, eine Gewohnheit loszulassen. Die Tafel Schokolade, die Flasche Wein …. Gute Vorsätze ja, und doch kommst du nicht davon los. Das ist frustrierend.

So eine Situation kann aber auch ein wichtiger Lernmoment sein. Der Verstand ist nicht immer der Herr im Haus. Es gibt andere Dinge in dir, die bestimmen – deine Muster, deine Gewohnheiten, deine neuronalen Strukturen oder dein Unbewusstes.

Veränderung beginnt mit dem Annehmen dessen, was da ist. Und dann kommt das wichtigste – ich muss erkennen, welchen positiven Grund mein Verhalten hat. Jedes Verhalten hat eine positive Absicht. Jedes! weiterlesen »

Problemlösung

Von Beruf bin ich Ingenieur. Taucht im Ingenieurwesen ein Problem auf, gibt es eine ganz typische Problemlösungs-Herangehensweise.

  • Suche die Ursache des Problems.
  • Schalte die Ursache aus.
  • Freue dich, dass alles wieder gut ist.

Bei zwischenmenschlichen Problemen ist es doch etwas schwieriger. Oft kennen wir die Ursache für zwischenmenschliche Probleme nicht oder erfahren sie nicht – es herrscht Unklarheit.

Manchmal ist es nicht ein Problem, es ist ein ganzer Berg von Problemen, der sich im Laufe der Zeit aufgetürmt hat – es herrscht Verwirrtheit.

Manchmal glauben Menschen, die Ursachen für Spannungen zu kennen, doch oft hat diese gar nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun – wir suchen einen Sündenbock.

Manchmal müssen wir erkennen, dass wir die Ursache des Problems nicht ausschalten können, da sie außerhalb unseres Einflussbereichs liegt – ein Gefühl der Ohnmacht breitet sich aus. weiterlesen »

Dann jammer doch!

Eine Frage zum Beginn: Ist jede Kritik, jede Meinungsäußerung, jedes Missfallen gleich Nörgeln und Jammern? Schließlich muss es ja möglich sein, auf einen Missstand hinzuweisen.

Meine persönliche Definition: Jammern ist es dann, wenn ich durch meine Beschwerde, meinen Einwand oder meine Kritik gar nicht beabsichtige, eine Veränderung aktiv herbeizuführen oder wenn keine Aussicht auf Eintreten einer Veränderung vorliegt.

Beispiele:

  • Schimpfen über Politiker – Jammerei.
  • Schimpfen über die Schlange an der Kasse – Jammerei.
  • Schimpfen über die schlechte Menschheit – Jammerei.

Wenn meine Einwände eine Chance haben, etwas zu verbessern weiterlesen »

Der Rucksack aus Kindertagen

So mancher Zeitgenosse, der unglücklich durchs Leben schleicht, ist in der Kindheit zum Unglücklichsein erzogen worden – sicher unabsichtlich – doch mit gravierenden Auswirkungen bis ans Lebensende.

Kinder nehmen die Worte und Handlungen ihrer Eltern (oder anderer wichtiger Bezugspersonen) als richtig und nachahmenswert wahr. Sie hinterfragen nicht. Ich gehe davon aus, dass mehr als 90% unserer unterbewussten Handlungen auf unsere Kindheit zurückzuführen sind. Und genauso viele der erlebten Emotionen sind verknüpft mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, oft direkt aus der Kindheit.

Überlegen Sie mal: Wie oft haben sie folgende oder ähnliche Sätze gehört? weiterlesen »

Ordnung machen, Ordnung halten – innen wie außen

Thema Ordnung und Aufräumen. Ordnung halten war noch nie so ganz mein Ding. Immer lag irgendetwas irgendwo herum. Papiere, erst mal auf einen Haufen legen. Bügelwäsche, kann ja liegen bleiben bis es sich lohnt.

Ganz im Griff habe ich das immer noch nicht. Trotzdem bin ich im Laufe der Jahre ordentlicher geworden. Je mehr ich in meinem Inneren aufgeräumt habe, desto mehr hatte ich auch das Bedürfnis, meine Umgebung aufzuräumen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Aufgeräumtheit im Inneren und der Aufgeräumtheit im Außen? Lässt das eine Rückschlüsse auf das andere zu? Kann ich über das eine vielleicht sogar das andere beeinflussen? weiterlesen »

Entziehe dich der Meinung anderer

Wie kommt man von den Meinungen anderer Leute los? Dafür gibt’s leider keinen Schalter und ich kann nervige Mitmenschen auch nicht wegbeamen. Es geht nur langsam. Kern der Veränderung ist: Du musst dein Selbstbild stärken!

Warum machen sich so viele Menschen Gedanken darum, was andere über sie denken? Weil diese Menschen nicht wissen wer sie sind, was sie sind und ob sie gut genug sind für andere Menschen. weiterlesen »

Putzfrauen aus dem Ruhrgebiet …

… und ihr größter Denkfehler

Quelle: www.pixabay.deWer erinnert sich nicht an den legendären Auftritt der Putzfrau Susanne Neumann aus Gelsenkirchen auf dem SPD-Parteitag im Mai 2016. Da kommt doch eine kleine, unbedeutende Frau und stutzt den großen SPD-Chef zurecht. Klasse! Möchte man meinen …

Vor einiger Zeit schaute ich Fernsehen und da saß wieder eine Putzfrau aus dem Ruhrpott. Sie erzählte aus ihrem Leben und wie viel (oder besser wenig) sie verdient und das es für eine auskömmliche Rente kaum reicht und ihr Altersarmut droht undsoweiterundsofort. Laber, mecker, jammer …

Und dann fragt der minderbemittelte Reporter, wie sich das Dilemma denn ändern lasse und wer es ändern soll. Und nun kommt die Antwort der Putzfrau: Die Politik soll etwas verändern. weiterlesen »

Deine Gewohnheiten bestimmen Dein Leben

„Zuerst formst du deine Gewohnheiten und dann formen deine Gewohnheiten dich“

Diesen Satz hab ich mal irgendwo gelesen und da fiel mir gleich ein Beispiel ein. Ladentüren, sofern sie nicht automatisch gesteuert sind, gehen oft von außen nach innen auf. Manchmal auch nicht. Damit jeder weiß, in welche Richtung er die Tür betätigen soll, steht auf dem meisten Türen drauf „ziehen“ oder „drücken“. Und das in den allermeisten Fällen so, dass man es nicht übersehen kann.

Haben Sie schon mal beobachtet, wie viele Menschen trotz Aufkleber die Tür in die falsche Richtung bedienen? Ich sags Ihnen: viele. Und warum? Steht doch alles drauf und so viele Legastheniker kann es gar nicht geben. weiterlesen »

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