Veränderung

Veränderung braucht ihre Zeit

Ich bin manchmal ein ungeduldiger Mensch. Manches will ich sofort, obwohl ich weiß, dass manche Dinge nicht sofort realisierbar sind.

Was macht ein Kind, wenn es das Alphabet aufsagen soll? Es fängt bei A an und geht dann über B, C, D, E, F usw. bis es schließlich bei X, Y und Z. ankommt.

Würde es sagen „A … Z“, nur um Zeit zu sparen, bekäme es dafür eine schlechte Note.

Und so ist es auch im Leben. Es ist oft nicht sinnvoll, von A nach Z zu hüpfen. Es braucht oft kleine Schritte. Jeden Tag. Immer wieder. Immer weiter. weiterlesen »

25. Geburtstag … und dann geht’s bergab?

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Vor kurzem habe ich einen Artikel gelesen in dem stand, dass der menschliche Körper mit 25 Jahren am leistungsfähigsten ist in seiner ganzen Entwicklung.

Aha. So ist das also. Na dann wundert es mich doch, dass wir 80 Jahre und älter werden, wenn mit 25 schon der Höhepunkt erreicht sein soll.

Was sag ich dazu aus eigener Erfahrung? SCHWACHSINN!

Und was sag ich noch aus eigener Erfahrung? Meine bisher höchste Leistungsfähigkeit hatte ich mit um die 40. Und wer weiß, was noch kommt. weiterlesen »

Veränderung ist kein Intercity

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Wer sich entschlossen hat, Veränderungen an sich und in seinem Leben vorzunehmen, der erwartet nicht selten schnelle Erfolge. Was jahrelang versäumt wurde, soll sich nun ändern, und zwar schnell.

Dem Wunsch folgt oft die Ernüchterung und folgend das Aufgeben, wenn der Erfolg der Veränderung auf sich warten lässt.

Zu hohe Erwartungen führen für viele Vorhaben zum schnellen Ende. Veränderung ist kein Intercity, sie kann eher einer Bimmelbahn gleichen.

Veränderung braucht Zeit. Der Wunsch zu einer Veränderung und schließlich der Beschluss, den Wunsch in die Tat umzusetzen erfordert, neben einem klaren Ziel, einer Motivation und dem Wissen um den Weg, weiterlesen »

Mein Unwort des Jahres 2016: TOLERANZ

Das Wort ist allgegenwärtig, wird gern gebraucht wenn es darum geht, vermeintlich fremdes, andersartiges, von der Norm abweichendes zu erklären.

Inflationär werben Politiker, Experten und selbsternannte Gutmenschen immer wieder für dasselbe – Toleranz.

Für mich ist das Wort Toleranz eines der ungeeignetsten Wörter wenn es darum geht, jeden Menschen in seiner ihm eigenen Art anzunehmen und zu respektieren. Kurz gesagt –Toleranz ist mein persönliches Unwort des Jahres 2016.

Was heißt Toleranz? In Grimms Wörterbuch heißt es: weiterlesen »

Antriebslosigkeit – keine Lust zu gar nichts?

Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen. (Andreas Tenzer)

Morgens hast du keine Lust zum Aufstehen. Aber man muss doch. Du schleppst dich müde ins Büro. Aber man muss doch. Alles fällt dir schwer, kein Antrieb, kein Sinn. Aber einer muss es ja machen. Abends kommst du nach Hause und fällst nur noch auf die Couch vor den Fernseher. Was soll man auch sonst machen?

In diesem (bedauernswerten) Zustand befinden sich unzählige Menschen. Sie schleppen sich durchs Leben, Tag für Tag. Kein Ziel, kein Sinn, keine Energie. Bis zu dem Tag, an dem der Sensenmann anklopft und sagt: „Na da wollen wir mal“. Und da fällt diesen Menschen wieder ein, sie haben ja gar nicht gelebt. Zu spät.

Wer keinen Antrieb mehr hat, der lebt nicht mehr. Er vegetiert. Antrieb ist der Motor des Lebens. Manchmal stottert der Motor, dann braucht er einen Energieschub, um wieder ins Laufen zu kommen.

Wie du deinen stotternden Motor des Antriebs wieder ins Laufen bringst, zeige ich dir anhand einiger einfacher Tricks. weiterlesen »

Verändere deine Gewohnheiten und du veränderst dein Leben

Dieser Text ist nur für die Leser bestimmt, die ernst machen und wirklich etwas verändern wollen in ihrem Leben

Wer alte Verhaltensmuster ablegen will muss diese gleichzeitig durch ein anderes Verhalten ersetzen. Ansonsten entsteht eine Lücke im Leben, ein Vakuum.

Vorzugsweise sollte es sich bei dem neuen Verhalten um ein positives oder zumindest neutrales Verhalten handeln. Wer mit dem Rauchen aufhören will und stattdessen beginnt, übermäßig zu essen, bekommt nur ein neues Problem.

Besser wäre es zum Beispiel, mit einem Bewegungsprogramm zu beginnen oder anstatt der Zigarette sich einen Kaugummi in den Mund zu stecken.

Ich kann ein altes Verhalten nur ablegen, weiterlesen »

Zwei Sichtweisen auf den Regen

Letztens war ich zu einem Termin. Als sich alle verabschiedeten, fing es an zu regnen. Eine Person sagte: „Mist, nun regnet es auch noch und ich hab keinen Schirm und werde nass.“ Eine andere Person sagte: „Endlich regnet es mal wieder und ich brauche heute Abend meinen Garten nicht zu gießen“

Und da war sie wieder, die Erkenntnis. Die Tatsache ist immer die gleiche – es regnet. Durch unsere Betrachtungsweise oder Interpretation werten wir die Tatsache und machen sie gut oder schlecht.

Nun gut, es regnet, ich werde nass. Nicht schön. Aber kann ich es ändern? Nein, ich kann es nicht ändern, dass es regnet. Aber ich kann eine Entscheidung treffen. Entweder laufe ich durch den Regen und ärgere mich den Rest des Tages oder genieße das Erlebnis Regen oder ich setze mich in ein Café und warte, bis es aufgehört hat zu regnen. weiterlesen »

Nachdenken über Klobrillen, Korrekturbrillen und 3D-Brillen

Brille: www.pixabay.de

Letztens war ich im Kino in einem 3D-Film. Und was hab ich gemacht? Klar, die Brille ab und zu mal abgesetzt um zu sehen, wie der Film ohne Brille aussieht. Unscharf wurde der Film, also Brille schnell wieder aufsetzen.

Und nun sinnierte ich also über Brillen. Da haben wir erst einmal die Klobrille. Die hat sich in unserem Kulturkreis durchgesetzt. Man sitzt recht bequem auf ihr, es gibt inzwischen sogar beleuchtete Exemplare. Es soll Menschen geben (bevorzugt Männer) die sich auf dem Örtchen und damit auf der Klobrille so wohl fühlen, dass sie Stunden auf ihr zubringen können. Die Klobrille als Wohlfühlzone. Na gut, warum nicht. Doch es kommt der Moment, das wird auch die kuscheligste Wohlfühlzone zur Unwohlzone. Das kann auf dem Örtchen an den olfaktorischen Einflüssen liegen, oder weil der Magen knurrt oder was auch immer. weiterlesen »

Die drei Optionen für alle Situationen im Leben

Vor kurzem erzählte mir ein Mann, dass er auf Arbeit von seinen Kollegen immer wegen seiner Kleidung und seines Lebensstils aufgezogen wird (er ist Veganer, trägt Öko-Klamotten und fährt ein altes Damenfahrrad).

Er sagte, es störe ihn, dass ihn seine Kollegen nicht in Ruhe lassen und er habe es ihnen auch bereits gesagt, aber sie hören nicht auf.

Nun weiß er nicht, was er tun soll.

Verfahrene Situation. Mich stört, wie mich andere Menschen behandeln, ich sage es ihnen aber denen ist es egal. Was tun?

Da fielen mir die drei Optionen ein, die jedem Menschen in jeder Situation im Leben als Entscheidungshilfe zur Verfügung stehen: weiterlesen »

Ziele richtig festlegen

Ein Ziel zu haben scheint (über-)lebensnotwendig für Menschen zu sein. Besonders junge Menschen malen sich aus, wie sie gern leben möchten und setzen sich Ziele. Ob sie diese erreichen oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Was braucht es, um seine selbst gesteckten Ziele zu erreichen?

Ziele ändern sich. Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter und so entwickeln sich auch Sichtweisen und Ziele weiter. Ist ein Ziel erreicht, heißt es, eine Entscheidung zu treffen. Stehenbleiben und sich auf dem Erreichten ausruhen oder sich ein neues Ziel suchen und darauf hinarbeiten.

Nicht selten kommt es vor, dass der Alltag die Ziele überrollt. Der harte Job mit geringem Einkommen, die Kündigung, die Familie. Die Ziele geraten ins Hintertreffen, werden aufgegeben oder bleiben nie erreichbare Zukunftsvision, von der sich maximal noch träumen lässt. Doch das muss nicht sein. weiterlesen »

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