Entscheidung

Zwei Sichtweisen auf den Regen

Letztens war ich zu einem Termin. Als sich alle verabschiedeten, fing es an zu regnen. Eine Person sagte: „Mist, nun regnet es auch noch und ich hab keinen Schirm und werde nass.“ Eine andere Person sagte: „Endlich regnet es mal wieder und ich brauche heute Abend meinen Garten nicht zu gießen“

Und da war sie wieder, die Erkenntnis. Die Tatsache ist immer die gleiche – es regnet. Durch unsere Betrachtungsweise oder Interpretation werten wir die Tatsache und machen sie gut oder schlecht.

Nun gut, es regnet, ich werde nass. Nicht schön. Aber kann ich es ändern? Nein, ich kann es nicht ändern, dass es regnet. Aber ich kann eine Entscheidung treffen. Entweder laufe ich durch den Regen und ärgere mich den Rest des Tages oder genieße das Erlebnis Regen oder ich setze mich in ein Café und warte, bis es aufgehört hat zu regnen.

Ärgern oder genießen oder das Beste draus machen – die Wahl liegt bei mir. Ich kann mich ärgern über Dinge, die ich nicht ändern kann oder ich nehme die Dinge so an, wie sie sind und mach das Beste draus. Entscheide ich mich für letzteres, lebt es sich leichter.

Und so sagte schon William Shakespeare:

An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.

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