Persönlichkeitsentwicklung

Das unmöglichste Wort in der deutschen Sprache

Wissen Sie, welches das unmöglichste Wort in der deutschen Sprache ist? SOLLEN.
Du sollst mal dies, du sollst mal das, du sollst mal jenes …

„Mein Arzt hat gesagt ich sollte besser aufhören zu rauchen.“, „Ich sollte mal wieder Urlaub machen“, „Nächstes Jahr sollte ich wohl mal besser etwas kürzer treten.“ Bla, bla bla. Immer, wenn ich Menschen so reden höre weiß ich, sie werden nie da ankommen, wo sie hinwollen. Sollen drückt nichts anderes aus als die Erwartung eines anderen an mich. Die Erwartung des Arztes, des Chefs, des Partners, aber nie das, was mir wirklich wichtig ist.

Und zwischen all diesen „Ich sollte mal…“ passiert absolut gar nichts. Stellen Sie sich mal vor, es gäbe dieses Wort nicht. Es gäbe nichts mehr zu sollen. Aber was gäbe es stattdessen? Ein anderes Verb: WERDEN. Ich WERDE 4 Kilo abnehmen. Ich WERDE ab heute aufhören zu rauchen. Ich WERDE ab sofort weniger arbeiten.

Werden ist also gut? Nicht wirklich. Denn werden drückt aus, das ich irgendetwas irgendwann einmal machen werde. Aber wann? Werden verbunden mit einer konkreten Angabe zu Ort und Zeit ist da schon viel besser. Und noch besser ist – kein werden. Ich nehme 4 Kilo ab. Ich höre ab heute auf zu rauchen. Ich arbeite ab sofort weniger. Ich tue praktisch so, als wäre mein Vorhaben bereits Realität. Das sind die Sätze, die erfolgreiche Menschen sagen.

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