Ernährung & Gesundheit

Standpunkt und Perspektive

Den eigenen Standpunkt vertreten und andere Perspektiven zulassen

Vor einiger Zeit am Frühstückstisch. Die Einen essen Toastbrot mit Marmelade, die Anderen Müsli und die Dritten nur Obst. Irgendwann kommt das Gespräch auf das Thema Ernährung.

Eine Freundin sagt: „Heute ist bei mir eine Ausnahme. Eigentlich faste ich morgens und esse erst mittags das erste Mal“.
Ein anderer Frühstücker fiel ins Wort: „Das ist doch völlig verkehrt. Morgens musst Du gut essen, damit Du Energie für den Tag tankst. Drei solide Mahlzeiten am Tag, Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein…“
Er kam nicht zum Ende, den ein Anderer fiel ihm ins Wort: „Quatsch, morgens etwas zu essen ist schon gut, aber doch nichts, was Dich belastet.

Ich wollte schon einstimmen in den Chor der Ernährungsexperten, doch ich hielt mich zurück. Ich weiß einiges über Ernährung. Und doch fragte ich mich, wer hat denn nun hier Recht?

Alle und keiner. Jeder erzählt das, was er entweder übernommen oder selbst ausprobiert hat und womit er die besten Erfahrungen gemacht hat. Erfahrungen – eigene Erfahrungen. Ist es sinnvoll, wenn ein Bauarbeiter, der den ganzen Tag schwer arbeiten muss, morgens nicht frühstückt? Ist es sinnvoll, dass ein Büroangestellter, der sich nur wenig bewegt, morgens vier Scheiben Toast mit Eiern und Speck isst? Sicher nicht. Wer es doch tut, der wird wissen warum. Und er wird auch mit den Folgen leben müssen.

Aber ich will ganz woanders hin. Selbst wenn ich denke, dass ich etwas zu 100% weiß, ist es sinnvoll, anderen Perspektiven eine Chance zu geben. Niemand ist allwissend und niemand kennt die Erfahrungen anderer Menschen.

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