Politik & Gesellschaft

Thema Steuern ist für Selbstständige oft ein Buch mit sieben Siegeln

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Existenzgründer das Thema Steuern nicht unterschätzen und sich im Zweifelsfall an einen erfahrenen Steuerberater wenden. Einen aufschlussreichen Durchblick durch den Steuerdschungel bietet beispielsweise http://www.gruendercheck.com/. Je nach Unternehmensform wird der Gründer mit einer Vielzahl an steuerlichen Regelungen konfrontiert. Jeder Existenzgründer ist zur Abgabe eines „Fragebogens zur steuerlichen Erfassung“ beim Finanzamt verpflichtet. Er erhält eine Steuernummer und das Finanzamt prüft, welche Steuerarten anzuwenden sind.

Einkommensteuer

Gesellschafter von Personengesellschaften müssen eine persönliche Einkommensteuererklärung abgeben. Die Höhe der fälligen Steuer richtet sich nach dem erzielten Gewinn aus dem Gewerbebetrieb, aus der selbstständigen Tätigkeit eines Freiberuflers, aus Kapitalvermögen und aus Vermietung und Verpachtung. Sind im vorausgegangenen Geschäftsjahr hohe Gewinne erwirtschaftet worden, werden im laufenden Jahr quartalsweise Einkommensteuervorauszahlungen fällig, um hohe Steuernachzahlungen zu vermeiden.

Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer

Auf fast alle inländischen Umsätze entfällt eine Umsatzsteuer. Der Unternehmer kann die selbst bezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer gegenrechnen, sodass nur der Differenzbetrag an das Finanzamt zu entrichten ist. Existenzgründer können auf Antrag von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Gewerbebetriebe müssen eine Gewerbesteuer entrichten. Personengesellschaften wird ein Freibetrag zugesprochen, während Kapitalgesellschaften den Gewerbeertrag in voller Höhe versteuern müssen. Kapitalgesellschaften wie GmbH, AG und die Limited mit Sitz in Deutschland müssen zudem noch Körperschaftsteuern bezahlen.

Haftung für Steuern

Bei einer Geschäftsübernahme ist zu beachten, dass der Käufer für einige ausstehende Steuerzahlungen des übernommenen Unternehmens aufkommen muss. Das können die Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Lohnsummensteuer sein. Ein Steuerberater sollte prüfen, mit welchen Nachzahlungen zu rechnen ist, damit der Käufer diese entsprechend mit einplanen kann.

(Für die Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit wird aufgrudn sich ständig verändernder Rechtsgrundlagen keine Gewähr übernommen)

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