Stress

Stress – auf Dauer und Häufigkeit kommt es an

Man unterscheidet heute zwischen dem guten Stress (Eustress) und dem schlechte Stress (Disstress). Die Unterscheidung in diese zwei Stressformen ist allerdings nicht eindeutig.

Zu Beginn einer Anspannung ist Stress günstig und aktiviert den Körper zu mehr Leistung bis zu einem Optimum. Nimmt die Anspannung am Höhepunkt der Stresserregung wieder ab, weil sich z.B. ein Glücks- oder Erfolgsgefühl einstellt, ist das positiv.

Nimmt die die Anspannung aber weiter zu, sinkt die Leistung wieder, es kommt zu mehr Fehlern, Erschöpfung bis hin zum Aufgeben. Ob Stress sich positiv oder negativ auf unseren Organismus auswirkt hängt u.a. davon ab,

  • welches Ergebnis erreicht wird,
  • ob ich erkenne, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, die Stressbelastung zu reduzieren, z.B. wenn im Moment kein positives Ergebnis in Sicht ist,
  • ob ich die am negativsten einwirkenden Stressoren so schnell wie möglich mildern oder ausschalten kann,
  • ob ich in der Lage bin, aufkommenden Stress frühzeitig zu erkennen und ihm entgegenzusteuern, u.a.

Der Fokus richtet sich heute auf die mehr auf die Unterscheidung zwischen akutem und chronischem Stress:

  • Akuter Stress ist eine normale Reaktion auf eine Gefährdung und für den Organismus unschädlich (z.B. Erschrecken),
  • Chronischer Stress entsteht entweder, wenn der akute Stress zu häufig auftritt (z.B. zu viele Anforderungen, sich immer wieder ärgern) oder
  • wenn die Einschätzung so ist, dass der akute Stress nicht in absehbarer Zeit bewältigt werden kann (z.B. Gefühl von Kontrollverlust).

Der Organismus stellt sich mit einer ganzen Reihe von Anpassungs-Reaktionen ein, die auf Dauer krank machen können. Stresserkrankungen entstehen immer durch chronischen Stress.

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Autor: Mirko Seidel am 12. Nov 2015 09:27, Rubrik: Stress, Texte & Gedanken, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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