September 2017

„Let’s Talk“ – Austauschtreffen für Leipziger Depressions-Selbsthilfegruppen

Zur Unterstützung der Arbeit von Depressions-Selbsthildegruppen findet am 11.Oktober 2017 um 18:00 Uhr in der Hinrichsenstraße 35 in leipzig die Veranstaltung „Let´s Talk“ statt.

„Let’s Talk“ ist ein Austauschtreffen für Leipziger Selbsthilfegruppen mit dem Schwerpunkt Depression. Neben einem wissenschaftlich fundierten Fachvortrag bietet sich die Möglichkeit für einen anregenden Erfahrungsaustausch mit anderen Selbsthilfeaktiven.

Den fachlichen Input in Form eines Vortrages werden Herr Prof. Dr. med. Peter Schönknecht (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie & ärztlicher Direktor im Sächsischen Krankenhaus Arnsdorf) und Frau Prof. Dr. Cornelia Exner (Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie & Leiterin der Hochschulambulanz der Universität Leipzig) zu dem Thema „Neue Therapieformen bei der Behandlung von Depression“ geben. Der Fachvortrag gibt einen Überblick über die bestehenden Therapiemöglichkeiten der Erkrankung Depression und die Weiterentwicklung psychotherapeutischer Depressionsbehandlungen, die verstärkt Bezug nehmen auf Prozesse der Achtsamkeit und Akzeptanz, den Umgang mit negativen Gefühlen und die Reflektion von Beziehungserfahrungen. weiterlesen »

Akzeptieren, annehmen oder zulassen?

Die deutsche Sprache hat so ihre Tücken, vor allem auch dadurch, weil sie mit Fremdworten gespickt ist.

Ich schreibe öfters, man soll Dinge und Situationen annehmen, weil sie in dem Moment, wo sie passieren, nicht zu ändern sind. Ich sage auch manchmal, man soll Dinge, die einem nicht passen, nicht akzeptieren. Annehmen ja – akzeptieren nein? Sind annehmen und akzeptieren zwei verschiedenen Dinge.

Was macht man, wenn man in der deutschen Sprache nicht weiter weiß? Man schaut in den Duden. Und das habe ich getan:

Akzeptanz kommt vom lateinischen „accipere“ und das heißt so viel, wie „für gutheißen“, „annehmen“, „billigen“. Das zugehörige Verb akzeptieren wird verstanden als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein. weiterlesen »

Erledige selbst, was du erledigt wissen willst

Wenn du etwas erledigt haben willst, dann machst du es am besten selber. Die Dinge, die du erledigt haben willst, sind für keinen anderen Menschen wichtiger, als für dich selber.

Andere Menschen kümmern sich nicht darum, was dir wichtig ist. Viele Menschen denken nur über eine Sache nach: Wie sie ihre eigenen Sachen erledigt bekommen.

Hört sich nach einer unsozialen Welt an? Jeder kümmert sich nur um sich?

Ja, denn genau so sieht die Welt aus. Ob du eine Sache so oder anders haben willst, spielt keine Rolle. Deine Wunschvorstellung über die perfekte Welt ändert nichts an der Realität!

Darauf kommt es an. Auf ein exaktes Realitätsbild, welches dich in dieser Welt am besten funktionieren lässt und dir die meiste Freude bereitet. Es ist egal, wie du die Welt gern hättest – sie ist, wie sie ist. weiterlesen »

Kalenderblatt 4. Woche 2017

Wenn ich mich so, wie ich bin,
akzeptiere,
dann ändere ich mich

Carl Rogers (1902 bis 1987),
US-amerikanischer Psychologe
und Psychotherapeut

Akzeptieren und dann los

Osho sagte einmal:

„Das Leben hört nicht auf Deine Logik, es geht ganz gelassen und ungestört seinen Gang. Höre auf das Leben, denn das Leben hört nicht auf Dich. Es kümmert sich kein bisschen um Deine Logik.“

Recht hat er. Stelle Dich nicht gegen die Realität. Geh nicht gegen das, was ist. Denn die Realität ist, wie die Realität ist. Ob dir das gefällt oder nicht, spielt keine Rolle.

Die Welt ist, wie die Welt ist. Und jedes „sich-dagegen-sträuben“ und „nicht-akzeptieren-wollen“ kostet nur eins – massiv Energie.
Nun könnte man die Frage stellen: „Wenn ich eine Situation so akzeptiere wie sie ist, dann verändert sich doch nichts?
Und genau dort liegt der Denkfehler. Akzeptanz ist der Ausgangspunkt für jede Veränderung. Man kann eine Situation nicht verändern, wenn man sie nicht zuerst auf einem grundlegenden Level akzeptiert. weiterlesen »

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – Thesen zum Thema

Wer bin ich?

Auf den ersten Blick betrachtet, scheinen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dasselbe zu meinen. Doch schaut man sich die beiden Wörter genauer an, werden die verschiedenen Bedeutungen deutlich. Selbstbewusstsein heißt: Sich-seines-selbst-bewusst-sein. Oder anders gesagt: sich selbst kennen. Zu wissen, wer man ist, beinhaltet mehr, als zu wissen, dass man Fritz oder Erna heißt oder wo man wohnt, welche Schuhgröße man hat und wie viele Freunde bei Facebook. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Sich selbst immer wieder ein bisschen neu kennenzulernen im Laufe eines Lebens gehört zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vertrauen – Sicherheit und Wertigkeit

Selbstvertrauen bedeutet nicht, dass ich mir selbst über den Weg traue. Vielmehr bedeutet es, auf seine Fähigkeiten und sein Wissen zu vertrauen. Und auch, seiner Eingebung oder Intuition zu vertrauen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – das Eine kann es nicht ohne das Andere geben.
Wer der eigenen Kraft und den eigenen Fähigkeiten vertraut, tut das mit Zuversicht. Ich traue mir etwas zu und dafür muss ich mich selbst gut kennen. Welchen Wert das Gefühl in die eigene Person hat, drückt das Wort Selbstwert aus. Selbst-Wert-Schätzung und Selbst-Liebe sind Grundlagen für ein gesundes Leben.

Sicherheit im Innen finden

Ein selbstsicherer Mensch findet Sicherheit und Stabilität in sich selbst. Er benötigt keine Bestätigung durch andere. Ein selbstsicherer Mensch muss anderen auch nicht überlegen sein. Er kennt seinen Selbstwert und das Verhalten anderer kann an diesem Wert nichts ändern. Selbstsicherheit zieht Selbstbehauptung nach sich. Selbstbehaupten bedeutet stark sein – innerlich stark. Klare Aussagen, klare Grenzen: „Ja, ich will“ und „Nein“, ich will nicht“. weiterlesen »

Emotionales Übergewicht

Übergewicht kommt durch zu energiereiche Ernährung. Doch die Hintergründe können tiefer gehen. Stress, fehlende Anerkennung, körperliche und seelische Gewalt, Verluste und Einsamkeit sind Gründe, warum Essen zur Ersatzbefriedigung werden kann. Diäten helfen hier nicht, aber die Aufarbeitung dessen, was die Seele belastet.

Die Nahrungsaufnahme dient zum Erhalt des Lebens und der Leistungsfähigkeit. Während unsere Ur-Vorfahren noch einiges an Energie aufwenden mussten, um an Nahrung zu gelangen, steht uns heute Nahrung praktisch uneingeschränkt rund um die Uhr zur Verfügung, ohne dass wir dafür viel tun müssen. Allein das verführt dazu, mehr zu essen, als für einen gesunden und leistungsfähigen Körper weiterlesen »

Selbst-Bewusst-Sein – Selbst-Achtung – Selbst-Vertrauen – 10 praktische Anregungen

Wie komme ich zu Selbst-Bewusst-Sein?

Selbstbewusst auftreten

Selbstbewusst auftreten

Selbst-Bewusst-Sein gibt es leider noch nicht in Dosen im Supermarkt um die Ecke. Es gibt Möglichkeiten, durch Selbst-Achtung und Erkennen des Selbst-Wertes zu mehr Selbst-Bewusst-Sein zu kommen.

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Jahre- oder jahrzehntelange Prägungen aus dem Umfeld lassen sich nicht einfach wegwischen. Das, was wir gehört, erlebt und erfahren haben, hat sich nicht nur in unser Bewusstsein eingeprägt, sondern auch in unser Unterbewusstsein. Das Erkennen von Verhaltensmustern, das Loslassen von Ängsten und das Überbordwerfen von verkrusteten Glaubenssätzen sind Grundlagen für das Erlangen von Selbst-Bewusst-Sein.

Schrittweise lassen sich Selbst-Wert und Selbst-Vertrauen aufbauen – und das führt dann zu Selbst-Bewusst-Sein.

Die folgenden 10 Anregungen sollen Ihnen dabei helfen. weiterlesen »

Mediation – die preiswerte Alternative zu Gerichtsverfahren

In Berlin und Hamburg leben die streitlustigsten Deutschen, gefolgt von Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Am streitunlustigsten sind die Bayern und Baden-Württemberger. Die ADVOCARD-Rechtsschutz-versicherung hat „Deutschland großen Streitatlas“ veröffentlicht.

Viel wichtiger ist aber die Erkenntnis, dass Streitverfahren länger und teurer werden. Gut ein Drittel aller Konflikte vor Gericht dauert länger als ein Jahr und immer noch mehr als 50% weiterlesen »

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